Um dem fortschreitenden Verlust der Haare den Kampf anzusagen, werden häufig Enzymhemmer gegen den Haarausfall eingesetzt. Die verschiedenen Medikamente können das Ausfallen der Haare zwar deutlich verzögern, jedoch nicht vollständig verhindern. Lohnt es sich von daher die Mittel überhaupt einzunehmen? Welche Alternativen stehen bereit? Kann eine professionelle Haarbehandlung Abhilfe schaffen?

Enzymhemmer gegen Haarausfall

Warum können Enzymhemmer gegen den Haarausfall helfen?

Rund 80 Prozent aller Männer weltweit sind im Laufe ihres Lebens von der androgenetischen Alopezie betroffen, was den erblich bedingten Haarverlust bezeichnet, bei dem sich typischerweise zunächst Geheimratsecken im Schläfen- und Stirnbereich bilden.

Im weiteren Verlauf bildet sich dann eine Oberkopfglatze, die auch als Tonsur bezeichnet wird.

Das Ausfallen der Haare entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron, welches die aktive Form des männlichen Geschlechtshormon Testosteron ist.

An der Kopfhaut wird Testosteron durch das Enzym 5-a-Reduktase in Dihydrotestosteron umgewandelt.

DHT verkürzt den Lebenszyklus der Haare deutlich, wodurch sie schneller von der Wachstumsphase in die Ruhephase treten.

Mit der Zeit verkümmern die Haare und letztendlich stirbt auch die Haarwurzel ab. Auch Frauen können hiervon betroffen sein.

Der typische Verlauf ist, dass sich das Haar zunächst in der Scheitelregion lichtet.

Medikamente, die als Enzymhemmer gegen den Haarausfall wirken, hemmen das Enzym 5-a-Reduktase, welches für die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron verantwortlich ist.

Dadurch können die Mittel dazu beitragen, den Haarverlust zu reduzieren.

Welche Enzymhemmer gegen den Haarverlust gibt es?

Die chemische Zusammensetzung von Dihydrotestosteron

Es gibt sowohl natürliche als auch medikamentöse DHT-Blocker, die das Fortschreiten des Haarschwunds verlangsam können.

Zu den natürlichen Enzymhemmern zählt zum Beispiel Sulforaphan, das in Gemüse wie Kohlrabi, Radieschen, Brokkoli oder Blumenkohl vorhanden ist.

Auch Theaflavine, die in Schwarztee enthalten sind, können als DHT-Blocker fungieren.

Darüber hinaus sind Leinsamen natürliche Enzymhemmer, die sich in sekundären Pflanzenstoffen befinden, die Dihydrotestosteron hemmen.

In Bockshornkleesamen sind die beiden Wirkstoffe Trigonellin und Diosgenin enthalten, die ebenfalls DHT-hemmend wirken sollen.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Medikamente als DHT-Blocker

Ein Medikament, das als Enzymhemmer eingesetzt wird, ist Finasterid.

Durch die Einnahme kann es das Ausfallen der Haare jedoch nicht komplett stoppen, sondern lediglich verzögern lassen.

Wird Finasterid beispielsweise über einen Zeitraum von einem Jahr eingenommen, verschiebt sich der Verlust der Haare um genau ein Jahr.

Das Medikament verhindert, dass sich das männliche Sexualhormon Testosteron an der Kopfhaut in Dihydrotestosteron umwandelt.

Durch das Mittel wird die Wachstumsphase der Haare verlängert.

Sobald das Medikament jedoch abgesetzt wird, schreitet der Verlust der Haare weiter voran.

Nach ungefähr drei bis sechs Monaten lässt sich ein positiver Effekt feststellen, wenn es eingenommen wird.

Allerdings kann das Produkt einige Nebenwirkungen hervorrufen.

Hierzu zählen insbesondere Potenzprobleme und Depressionen.

Es handelt sich demnach um keine dauerhafte Lösung, Ihren Haarverlust erfolgreich zu stoppen.

Propecia als Enzymhemmer gegen den Haarverlust

Viele weiße Tabletten liegend auf blauen Hintergrund

Auch das Medikament Propecia wird gegen das Ausfallen von Haaren eingenommen.

Propecia basiert auf dem Wirkstoff Finasterid, so dass es ebenfalls als Hemmer des Enzyms 5-a-Reduktase fungiert.

Durch die Einnahme kann das Ausfallen der Haare verzögert werden.

Genau wie Finasterid wird durch Propecia die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron verhindert, so dass sich die Haare längere Zeit in der Wachstumsphase befinden.

Allerdings ist auch dieser Enzymhemmer nur so lange wirksam gegen das vermehrte Ausfallen der Haare, so lange er eingenommen wird.

Die Eigenhaarverpflanzung als dauerhafte Lösung

Ärzte unterziehen Patienten einer Haartransplantation

Die Einnahme der verschiedenen Enzymhemmer kann das Fortschreiten des Haarverlusts zwar verzögern, jedoch nicht aufhalten.

Darüber hinaus können durch die Medikamente zahlreiche Nebenwirkrungen ausgelöst werden.

Aus diesem Grund stellt die Einnahme von Mitteln wie Finasterid oder Propecia meist nur eine vorübergehende Lösung dar.

Um die Kahlstellen auf dem Kopf dauerhaft loszuwerden, hilft nur eine Haarverpflanzung.

Das Team der Elithairtransplant Klinik rund um Dr. Balwi ist auf Eigenhaarverpflanzungen spezialisiert und hat bereits über 3.000 solcher Eingriffe erfolgreich durchgeführt.

Bei der Haarimplantation werden zunächst einzelne follikuläre Einheiten aus einem Spenderbereich entnommen.

Anschließend werden diese Grafts in einem Labor speziell aufbereitet und auf die Verpflanzung vorbereitet.

Die präzise Implantation der Follikeleinheiten ermöglicht, dass später ein sehr natürliches und ästhetisches Endergebnis entsteht.

100% kostenlos & unverbindlich!

Eine Haartransplantation lässt neues Haarwachstum entstehen

Enzymhemmer gegen den Haarausfall, wie zum Beispiel Finasterid oder Propecia sind weit verbreitet und sehr beliebt.

Die Medikamente blockieren die Umwandlung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron in seine aktive Form Dihydrotestosteron.

Eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron ist die Ursache für den so genannten erblich bedingten Haarverlust (androgenetische Alopezie).

Androgenetische Alopezie ist die häufigste Ursache für Haarschwund, so dass viele Betroffene große Hoffnungen auf diese Medikamente setzen.

Allerdings können die Präparate schwere Nebenwirkungen verursachen und sind darüber hinaus nur während ihrer Einnahme wirksam.

Aus diesem Grund ist die Haarverpflanzung die einzige wirklich dauerhafte Lösung, um kahle Stellen für immer loszuwerden.

Dr. Balwi von Elithairtransplant ist seit vielen Jahren auf Haartransplantationen spezialisiert und konnte bereits mehrere tausende Patienten glücklich machen.

Bereits 12 Monate nach dem Eingriff können Sie sich über eine gesunde und volle Haarpracht freuen.

Die neuen Methoden und Verfahren garantieren, dass das Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung sehr natürlich und ästhetisch wirkt.

Für Außenstehende ist später nicht sichtbar, dass Sie sich einem derartigen Eingriff unterzogen haben.


Diesen Beitrag teilen