Mit der Entscheidung für ein veganes Leben haben Sie den Fokus auf Ihre Gesundheit gelenkt. Sie möchten Ihrem Körper nur pflanzliche Stoffe zuführen und sind davon ausgegangen, dass Sie als Veganer gesund und tierschützend leben. Doch beim Blick in den Spiegel, in den Badewannenabfluss und auf die Bürste stellen Sie mit Erschrecken fest: Sie haben Haarausfall. Mit veganer Ernährung fehlen Ihnen wichtige Nährstoffe.

Haarausfall bei veganen Ernährung

Warum es zu Haarausfall bei veganer Ernährung kommt

Die vegane Ernährung erzeugt Mangelerscheinungen von wichtigen Nährstoffen und Proteinen, die für den Haarwuchs und die Stabilität der Follikel in der Kopfhaut verantwortlich sind.

Allein durch Pflanzenkost können Sie den hohen Nährstoffbedarf nicht decken und werden zwangsläufig nach einer gewissen Zeit an Eisen- und Eiweißmangel leiden.

Ernährungsbedingter Haarverlust äußert sich im Regelfall diffus und hält so lange vor, bis Sie etwas gegen den vorherrschenden Mangel unternehmen.

Zum Beispiel sorgen Fisch und Eier mit acht lebenswichtigen Aminosäuren für eine optimale Versorgung der Haarfollikel.

Mit Backwaren und Gemüse lässt sich der Defizit nicht ausgleichen, da nur ein Bruchteil der in tierischen Produkten enthaltenen Aminosäuren in nicht tierischen Lebensmitteln enthalten sind.

Als Veganer ernähren Sie sich einseitig, da Sie auf jegliche tierischen Produkte verzichten.

Vegan leben bringt mit sich, dass Sie Ihren Körper mit Eisen und Eiweißen unterversorgen.

Ehe sich der Mangel auf Ihre Vitalität auswirkt und Ihren Körper auf Sparflamme laufen lässt, wird an der Versorgung der Haarwurzeln gespart.

Dieser Umstand führt zwangsläufig zu brüchigem Haar und letztendlich zur Ausdünnung und zum Verlust der Kopfbehaarung.

Verzicht auf tierische Produkte begünstigt Mangelerscheinungen

Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine und für Ihre Gesundheit wichtige Nährstoffe und Mineralien.

Doch Eisen ist zum Beispiel nur in geringer Menge enthalten und auch die Aufnahme von Aminosäuren lässt sich in der vom Körper benötigten Menge nicht über Pflanzenkost regulieren.

Es kommt zu Haarverlust bei veganer Ernährung, da sich bereits wenige Wochen nach der Umstellung Ihrer Ernährung ein starker Eisenmangel einstellt.

Auch wenn Sie eisenhaltige Gemüse verzehren, können Sie die Menge nicht so erhöhen, dass ein Mangel ausgeschlossen ist.

Um sich als Veganer vor Haarausfall zu schützen, sind Sie auf Zusatzernährung und verschiedene Präparate zum Ausgleich des Nährstoff- und Mineralstoffhaushalts angewiesen.

Die Problematik des diffusen Haarausfalls tritt als erstes Anzeichen einer Unterversorgung Ihres Organismus auf.

Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Ihre Vitalität nachlässt und bis sich Ihr Hautbild sichtbar und spürbar verschlechtert.

In der Realität ist es gar nicht möglich so viel zu essen, dass Sie ernährungsbedingte Mangelerscheinungen kompensieren.

Während Vegetarier noch tierische Produkte und somit Eisen und Aminosäuren aufnehmen, verzichten Veganer vollständig und entziehen den Haarfollikeln auf diesem Weg alle wachstumsnotwendigen Grundlagen.

Wenn Sie dem Tier in Ihrer Ernährung abschwören, sollten Sie von Anfang an für einen Ausgleich sorgen und sich mit Zusatzernährung vor einer Störung des Haarwuchses und dem sonst zwangsläufigen Haarverlust bei veganer Ernährung schützen.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Proteine sind essenziell für einen dichten und gesunden Haarwuchs

Die ernährungsbedingte Schädigung der Haarfollikel gehört zu den häufigsten Ursachen für Haarausfall.

Bei veganer Ernährung tritt der Mangel an wichtigen Substanzen für Haarbildung besonders deutlich zutage und äußert sich schneller, als es zum Beispiel bei Vegetariern der Fall ist.

Fallen die Haare vermehrt aus, kommt ein weiterer nicht zu unterschätzender Einfluss hinzu.

Der Haarverlust erzeugt psychischen Stress und damit einen weiteren essenziellen Faktor, der einem gesunden Haarwuchs entgegen steht.

Die Hauptursache für diffusen Haarverlust bei Veganern ist der Mangel an Proteinen.

Fisch, Fleisch und tierische Produkte enthalten eine große Menge lebenswichtiger Proteine und versorgen den Körper mit Selen, mit Eisen und Kupfer sowie Aminosäuren.

Selbst der solitäre Mangel einer dieser Stoffe schädigt den Haarwuchs.

Ernähren Sie sich ausschließlich vegan, multipliziert sich der Mangel und weitet sich auf alle hier aufgeführten Substanzen aus.

Haarverlust ist vorprogrammiert und tritt in den meisten Fällen bereits wenige Wochen nach dem ersten Verzicht auf tierische Produkte ein.

Inwieweit Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sind, hängt mit der Intensität der Mangelerscheinung zusammen.

Fakt ist aber, dass keine Zusatznahrung die Wirkung natürlicher Proteine erzielt und die Gefahr des Haarverlusts vollständig ausschließen kann.

Haartransplantation bei Telogeneffluvium möglich und sinnvoll?

Viele von Haarausfall betroffene Menschen greifen zu Produkten für die äußerliche Anwendung.

Haarwuchsmittel und Tinkturen sind wirkungslos, wenn das Grundproblem nicht behoben wird.

Bei Haarproblemen durch vegane Ernährung sollten Sie sich in erster Linie darauf konzentrieren, wie Sie Ihrem Körper alle wichtigen Nährstoffe und Proteine zuführen können.

Hat der Haarverlust bereits zur Bildung von Geheimratsecken oder einer Tonsur geführt, kann nur eine Haartransplantation in Kombination mit der Ernährungsumstellung helfen.

In der Haarklinik erhalten Sie bezüglich der Ernährung wertvolle Tipps und den Hinweis, dass das Eigenhaarimplantat nur sinnvoll ist, wenn Sie sich anschließend gesünder ernähren.

Gerade in der Heilungsphase nach dem minimalinvasiven Eingriff brauchen die frisch verpflanzten Follikel eine große Menge an Proteinen und Mineralstoffen.

Eine Mangelerscheinung in diesem Zeitraum kann den Haarwuchs verzögern oder dazu führen, dass die verpflanzten Haarfollikel ausfallen.

Die Haartransplantation bei Telogeneffluvium ist möglich und erfolgreich, wenn Sie Ihre Lebenseinstellung in puncto Ernährung überdenken und sich für ausgewogene Kost entscheiden.

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Fazit: Haarverlust bei veganer Ernährung – Ernährungsumstellung und Eigenhaarimplantat helfen!

Haarverlust bei veganer Ernährung ist ärgerlich, aber durchaus keine seltene Begleiterscheinung.

Da das Haar einen großen Einfluss auf Ihr Selbstbewusstsein und Ihr Wohlbefinden in Gesellschaft nimmt, ist der Wunsch nach einer Verpflanzung von Eigenhaar groß und verständlich.

Halten Sie sich an die Empfehlungen der Haarklinik, die Ihnen wertvolle Tipps für eine haargesunde Ernährung und damit für die Erfolgssicherheit der Haarimplantation gibt.

Nach etwa einem halben Jahr wächst neues Haar im Implantationsbereich nach.

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