Bisher hatten Sie keine Probleme mit Ihrem Haarwuchs. Doch seit Sommeranfang fällt Ihr Haar in größeren Mengen aus und es zeigen sich erste kahle Stellen auf dem Kopf? Dass der Haarverlust in der warmen Jahreszeit stärker als im Winter ist, muss Sie noch nicht ängstigen. Doch wenn Ihr Haar immer dünner wird und die Kopfhaut bereits durchscheint, geht der Haarausfall durch Hitze deutlich über das Normalmaß hinaus. Hier erfahren Sie wichtige Fakten über den Einfluss der Hitze auf Ihren Haarwuchs und die natürlichen Zyklen der Haare.

Haarausfall durch Hitze - Sonne scheint

Inhaltsverzeichnis


  1. Bis zu 100 Haare fallen täglich aus
  2. Die Gründe für den saisonalen Haarverlust
  3. Warum die Sommersonne eine Gefahr für das Haar ist
  4. Andere Ursachen für hitzebedingten Haarausfall
  5. Bei unverhältnismäßig starkem Haarverlust hilft eine Haarverpflanzung
  6. Wann ist Haarverlust durch Hitze nicht mehr “normal”?

Bis zu 100 Haare fallen täglich aus

Der saisonale Haarausfall ist ein Überbleibsel der Evolution und steht im direkten Zusammenhang mit dem Fellwechsel der Tiere.

Im Spätsommer legt der Mensch sein altes Fell ab, ehe sich im Herbst neues Haar bildet und einen dichten “Winterpelz” erzeugt.

Längere Tage, mehr Sonneneinstrahlung und die höheren Temperaturen verkürzen die Wachstumsphase der Haare, wodurch sie schneller in die Ruhephase eintreten und ausfallen.

Nicht immer muss es im Sommer zu einem stärkeren Haarausfall kommen.

Manchen Menschen fällt der Haarverlust im Sommer auch nur stärker auf, da gerade dunkle Haare auf heller Kleidung viel deutlicher sichtbar sind als auf dem dicken und meist dunklen Winter-Outfit.

Aber auch wenn Sie in sommerlicher Hitze mehr Haare als gewöhnlich verlieren:

Machen Sie sich keine Gedanken, sofern der Haarverlust nicht kreisrund, diffus oder mit sichtbarer Glatzenbildung auftritt.

Die Gründe für den saisonalen Haarverlust

Im Sommer verbringen Sie so viel Zeit wie möglich in der freien Natur. Sie genießen Sonnenbäder, springen ins kühle Nass und lassen Ihr Haar nach einem Schwimmbadbesuch oder am Meer lufttrocknen.

Dazu kommt die von Natur aus verkürzte Wachstumsphase in der warmen Jahreszeit.

In Kombination der Faktoren fällt Ihnen gerade bei dünnem Haar auf, dass sich die Haarstruktur verschlechtert und der Scheitel sichtbar wird.

Sie sind nicht selten mehrere Stunden pro Tag hohen Temperaturen ausgesetzt, wodurch es zum saisonalen Haarverlust durch Hitze kommen kann.

Auch wenn Sie die Kopfhaut durch einen Sonnenhut oder ein Basecap vor der direkten UV-Strahlung schützen, gibt es keinen wirklichen Schutz gegen die hohen Temperaturen.

Die Verkürzung der Wachstumsphase geht automatisch mit einer früher eintretenden Ruhephase der Haare einher.

Je mehr Haare auf Ihrem Kopf gleichzeitig vom Wachstums- in den Ruhemodus wechseln, umso stärker macht sich der Haarausfall bemerkbar.

Es ist ein Fakt, dass in sehr heißen Sommern mehr Menschen über deutlich sichtbaren Haarverlust klagen als in Sommern, die eher verregnet und kühler sind.

Bedenken Sie auch, dass Sie im Sommer stärker schwitzen als im Winter.

Die vermehrte Produktion von Schweiß begünstigt die Verstopfung der Talgdrüsen auf Ihrer Kopfhaut.

Wer sehr stark schwitzt, leidet sehr häufig auch unter einem sichtbar stärkeren Haarausfall durch die Hitze und die damit einhergehende Verstopfung der Poren.

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Warum die Sommersonne eine Gefahr für das Haar ist 

Ein sehr wichtiger Punkt beim Haarverlust durch Hitze ist die direkte Sonneneinstrahlung.

Nicht nur für Ihre Haut, sondern auch für die Haarfollikel stellt die UV-Strahlung eine Gefahr dar.

Die UV-Strahlung der Sonne gehört zu den stärksten Umweltfaktoren, die sich auf Ihre Haarstruktur und die Festigkeit der Follikel in der Kopfhaut auswirken.

Die Sonne reizt Ihre Kopfhaut, auch wenn Sie keinen wirklichen Sonnenbrand verspüren.

Doch auch ohne eine Verbrennung der Kopfhaut müssen Sie damit rechnen, dass es zum Haarausfall durch Hitze kommen kann.

Besonders bei Freibadbesuchen oder beim Urlaub am Meer sind die Haarfollikel einer starken Beanspruchung ausgesetzt.

Es ist für Sie selbstverständlich, dass das Haar nach einer Abkühlung im Wasser an der Luft trocknet.

Doch nasses Haar und eine aufgeweichte Kopfhaut werden durch die Hitze noch stärker beansprucht, wodurch es zu deutlichen Haarschäden und letztendlich zum vermehrten Haarverlust kommen kann. 

Andere Ursachen für hitzebedingten Haarausfall

Es ist wichtig, dass Sie die Hitze nicht primär mit dem Sommer in Verbindung bringen.

Noch haarschädlicher und zum Haarverlust durch Hitze führend sind häufiges Föhnen oder die Behandlung mit einem Glätteisen.

Auch zu heißes Wasser bei der Haarwäsche kann die Kopfhaut schädigen und der Grund dafür sein, dass sich Ihr Haarausfall verstärkt und an den Schläfen, am Scheitel und an der Stirn erste Anzeichen einer Glatzenbildung erkennen lässt. 

Bei unverhältnismäßig starkem Haarverlust hilft eine Haarverpflanzung

In den meisten Fällen reguliert sich der von Hitze begünstigte Haarausfall in dem Moment, in dem die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden.

Ist das nicht der Fall, kann Ihr Haarverlust andere Ursachen haben oder die Follikel sind so geschädigt, dass sie bereits abgestorben sind.

Dann kann auf Dauer nur eine Haartransplantation vor der Kahlköpfigkeit bewahren.

Nur lebende Follikel können neue Haare ausbilden, wodurch es bei einer starken Schädigung der Haarwurzeln durch Hitzeeinwirkung zwangsläufig zur voranschreitenden Glatzenbildung kommt.

In einer Haarklinik bekommen Sie alle wichtigen Informationen zur Eigenhaarverpflanzung und können sich bei versierten Behandlern auf einen schmerzfreien, minimalinvasiven Eingriff verlassen.

Damit es nicht zu erneutem Haarverlust kommt, sollten Sie den Anweisungen des Behandlungsteams folgen und vor allem in den ersten Wochen nach dem Eingriff jegliche Hitzeeinflüsse vermeiden.

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Fazit: Wann ist Haarverlust durch Hitze nicht mehr “normal”?

Von den natürlichen Gegebenheiten des Haarverlusts weicht Haarausfall ab, der die Kopfhaut durchschimmern lässt.

Sehr häufig äußern sich diese Anzeichen an den Schläfen und auf dem Oberkopf.

Auch starkes Jucken oder Brennen in Verbindung mit Haarausfall kann auf einen gravierenden Hitzeschaden hinweisen.

Da die Diagnostik für eine anschließende Behandlung essenziell ist, sollten Sie bei über den saisonalen Haarverlust hinausgehenden Indizien nicht lange mit dem Besuch bei einem Dermatologen warten.

Fällt Ihr Haar durch Hitze – egal woher sie kommt aus, stellen Sie unbedingt alle Ursachen ab.

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