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Haaarausfall durch Laktoseintoleranz

Haarausfall durch Laktoseintoleranz

Haarverlust ist ein Symptom, das auf eine Veränderung des Gleichgewichts und der Nährstoffversorgung im Körper hinweist. Durch eine Unterversorgung mit Kalzium kann es zu Haarausfall durch Laktoseintoleranz kommen. Volles Haar ist ein Merkmal Ihrer Jugendlichkeit und Dynamik. Dünnt sich der Haarwuchs aus, geht dieser Umstand oftmals mit einer Minderung Ihres Selbstbewusstseins einher. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie unter einer Milchprodukteunverträglichkeit leiden und suchen nach anderen Ursachen für den Haarverlust.

Inhaltsverzeichnis

  1. Nährstoffmangelerscheinung bei Laktoseintoleranz – ein Grund für Haarausfall
  2. Ursachen für Haarausfall nicht grundsätzlich eine „Kopfsache“
  3. Haarwuchsmittel oder Eigenhaarimplantation bei Laktoseintoleranz möglich?
  4. Bei Milchunverträglichkeit kann Haarausfall als Begleiterscheinung auftreten

Nährstoffmangelerscheinung bei Laktoseintoleranz – ein Grund für Haarausfall

Milchprodukte liefern dem Körper eine ganze Bandbreite an Nährstoffen, wichtigen Mineralien und Spurenelementen. Fällt dieser Anteil in der Ernährung weg, kann es zu ganz unterschiedlichen Begleiterscheinungen kommen.

Haarverlust durch Laktoseintoleranz ist keine Seltenheit, da der Verzicht auf Käse und Co. mit einem Mangel an Kalzium einhergehen kann. Die meisten Menschen bringen die Unverträglichkeit von Milchprodukten mit Magen- und Darmschmerzen sowie Durchfall in Verbindung.

Dass sich die Intoleranz auch auf dem Kopf bemerkbar machen und das Haar ausdünnen kann, wird nicht sofort und automatisch kombiniert. Dichter und lückenloser Haarwuchs basiert auf einer ausgewogenen Ernährung und der damit verbundenen Versorgung der Follikel mit Vitaminen und haarwuchsfördernden Nährstoffen.

Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil der Haarstruktur. Fehlt es, bricht das Haar ab und kann letztendlich ausfallen. Die gute Nachricht ist, dass Sie nicht mit der Sorge vor Kahlköpfigkeit leben müssen. Auch wenn die Laktoseintoleranz nicht umkehrbar ist, können Sie den Haarverlust durch die Zufuhr von Kalzium in Tablettenform aufhalten und die für Ihren Haarwuchs wichtigen Nährstoffe alternativ zuführen.

Ursachen für Haarausfall nicht grundsätzlich eine „Kopfsache“

Genetische Ursachen oder eine Entzündung der Kopfhaut sind offensichtliche Hauptgründe für Haarverlust. Aber auch eine angeborene, erworbene oder primäre Laktoseintoleranz sollte als Grund für dünner werdendes Haar und Glatzenbildung nicht ausgeschlossen werden.

Wenn Sie neben dem Verlust Ihrer Kopfbehaarung weitere auf die Milchunverträglichkeit hinweisende Symptome bemerken, ist eine Diagnostik vom Arzt angeraten. Übelkeit, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme nach dem Konsum von Milchprodukten sind sichere Anzeichen für eine Unverträglichkeit von Milcheiweiß.

Hinzu kommt der Haarverlust, der bei Laktoseintoleranz nicht akut und sprichwörtlich „über Nacht“, sondern schleichend auftritt. Suchen Sie den Grund für dünner werdendes Haar, vor allem wenn sich der Haarausfall diffus darstellt, nicht zwangsläufig auf Ihrem Kopf.

Oftmals resultiert der Haarverlust auf einem Mangel an Nährstoffen, der beim Verzicht auf Milchprodukte automatisch auftritt. Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko der Laktoseintoleranz. Sie kann sich neben dem Haarausfall durch weitere Symptome äußern und dennoch über einen Zeitraum von mehreren Monaten unerkannt bleiben.

Eine endgültige Diagnose kann nur ein Arzt stellen.

Haarverlust durch Laktoseintoleranz – dem Körper fehlt Kalzium

  • Käse, Butter und andere Molkereiprodukte sind lebenswichtige Energielieferanten.
  • Umso problematischer ist es, wenn der Körper eine Unverträglichkeit gegen diese Produkte entwickelt.
  • Eine Laktoseintoleranz führt zwangsläufig zu Mangelerscheinungen, die sich in spröder und unreiner Haut, brüchigen Nägeln und Haarausfall äußern.
  • Die Hauptursache für immer dünner werdendes und früher in die Ruhephase eintretendes Haar ist der Mangel an lebenswichtigem Kalzium.
  • Ein weiteres Problem dieser Unverträglichkeit sind die mit ihren einhergehenden Verdauungsstörungen mit Durchfall.
  • Der Körper verliert bei Durchfall eine große Menge an Kalzium, was in Folge zu einer Verstärkung des Haarverlustes führt.
  • Abhilfe können Sie nur schaffen, in dem Sie sich bei Haarausfall durch Laktoseintoleranz auf die Einnahme von Kalziumpräparaten berufen.

Je früher Sie die Problematik erkennen und handeln, umso sicherer können Sie die Bildung einer Glatze vermeiden.

Ist der Haarverlust bis zur Kahlköpfigkeit fortgeschritten, reicht die Einnahme von Kalzium für eine Förderung des Haarwuchses nicht aus.

Haarwuchsmittel oder Eigenhaarimplantation bei Laktoseintoleranz möglich?

Die Implantation von Eigenhaar ist eine erfolgversprechende Möglichkeit, wenn Sie durch eine Laktoseintoleranz unter Haarverlust leiden. Ehe Sie in einer Haarklinik einen Termin für den minimalinvasiven Eingriff zur Verpflanzung von Eigenhaar erhalten, werden Sie ausführlich beraten.

Sprechen Sie das Thema Laktoseintoleranz an und halten sich an die Empfehlungen, die Ihnen das Behandlungsteam gibt. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und postoperativen Haarverlust bei Laktoseintoleranz auszuschließen, wird man Ihnen Kalziumpräparate empfehlen und Ihnen die regelmäßige Einnahme ans Herz legen.

Die Anwendung eines Haarwuchsmittels führt nur bei leichtem Haarausfall im Anfangsstadium zum Ergebnis. Haben sich auf Ihrem Kopf eine Tonsur, eine großflächige Ausdünnung der Haare oder Geheimratsecken gebildet, ist das Eigenhaarimplantat die einzige wirkungsvolle Behandlung für dichtes und attraktives Haar.

Bei Milchunverträglichkeit kann Haarausfall als Begleiterscheinung auftreten

Ihr Haarausfall durch Laktoseintoleranz basiert nicht auf der Unverträglichkeit von Milcheiweißen, sondern ist eine Folge des daraus resultierenden Verzichts auf Milchprodukte. Wenn Sie unter einer bekannten Intoleranz leiden, können Sie die Ursache für den Haarverlust nicht einfach abstellen.

Wichtig ist nun, dass Sie Ihrem Körper das für den Haarwuchs wichtige Kalzium auf anderem Weg zuführen. Neben dem Kalziummangel treten bei Laktoseunverträglichkeit weitere Nährstoffdifferenzen auf, die in der Gesamtheit diffusen Haarausfall begünstigen.

Durch Zusatzernährung und eine Behandlung des Haarausfalls von außen können Sie die Glatzenbildung aufhalten und die Haarfollikel mit der notwendigen Energie versorgen. Bei bereits vorangeschrittenem Haarverlust mit sichtbarer Glatze hilft in den meisten Fällen nur eine Haartransplantation.

Der minimalinvasive Eingriff ist nahezu schmerzfrei und legt den Grundstein für dichtes Haar, das nach einer Heilungsphase von drei bis sechs Monaten wieder selbstständig wächst. Da die Laktoseintoleranz nach wie vor präsent ist, sollten Sie strikt darauf achten, dass Ihr Körper mit ausreichend Kalzium versorgt wird.

Die meisten von Haarverlust betroffenen Menschen mit Laktoseunverträglichkeit sind nach einer Haartransplantation und der dauerhaften Einnahme von Kalziumpräparaten vom Ergebnis überzeugt. Gegen die Unverträglichkeit von Milchprodukten können Sie nichts unternehmen.

Die Begleiterscheinungen, beispielsweise den störenden und Ihr Wohlbefinden einschränkenden Haarausfall, können Sie durch ein Eigenhaarimplantat und Ihren Fokus auf die richtigen Nährstoffe beenden.

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