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Haarausfall durch Morbus Basedow - Halbglatzer Mann mit Bart und Brille

Haarausfall durch Morbus Basedow

Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der Ihr Körper Antikörper bildet und gegen einige Bereiche der Schilddrüse richtet. In Folge dessen entsteht ein Ungleichgewicht in Ihrem Hormonhaushalt, da die Schilddrüse „überfunktioniert“ und die Hormonproduktion steigert. Eine Begleiterscheinung der Schilddrüsenüberfunktion ist Haarverlust. Durch Morbus Basedow, vor allem wenn die Erkrankung zu spät oder nicht diagnostiziert wird, leiden viele Menschen unter Kahlköpfigkeit.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bei Haarausfall ist Morbus Basedow eine häufige Ursache
  2. Morbus Basedow – ist eine Haartransplantation möglich?
  3. Fazit | Eigenhaarimplantation und Morbus Basedow Behandlung – volles Haar statt Glatze

Bei Haarausfall ist Morbus Basedow eine häufige Ursache

Unerklärlicher, diffuser oder kreisrunder Haarausfall stellt Sie als Betroffenen immer vor ein Rätsel. Woher resultieren die zahlreichen Haare in der Dusche oder im Kamm? Gibt es in der Familie eine genetische Veranlagung zur frühzeitigen Glatzenbildung? Wurde ein falsches Pflegeprodukt benutzt?

Fragen über Fragen, die Ihre Gedanken kreisen und vergeblich nach einer Antwort suchen lassen. An eine Autoimmunerkrankung und die Fehlfunktion der Schilddrüse denken nur die wenigsten Menschen im Zusammenhang mit Haarausfall. Dabei ist die Schilddrüse eines der wichtigsten Organe im Körper und maßgeblich dafür verantwortlich, dass Ihr Hormonhaushalt stabil ist.

Zu viele oder zu wenig Hormone wirken sich auf Ihr Haar, auf die Nägel und auf Ihr Hautbild aus. Bei Morbus Basedow besteht nicht nur die Gefahr einer Vollglatze, sondern viele weitere Risiken wie zum Beispiel eine Minderung Ihrer Sehkraft.

Ob Sie unter der Autoimmunkrankheit leiden, kann nur durch eine Blutuntersuchung in Erfahrung gebracht werden. Eine medizinische Diagnostik ist wichtig und dient als Grundlage, um die Erkrankung zu behandeln und weiteren Haarverlust durch Morbus Basedow auszuschließen.

Haarausfall und weitere Symptome bei „Basedowscher Erkrankung“

Die Ausdünnung und letztendlich der vollständige Verlust der Kopfbehaarung treten als Begleiterscheinung von Morbus Basedow auf. Da die Erkrankung zur Überfunktion der Schilddrüse führt, kann es zu einer ganzen Bandbreite an Symptomen kommen.

Am bekanntesten sind Herzrasen und Kreislaufstörungen, hoher Blutdruck oder die Schwellung der Augen. Auch Augenbrennen kann auf die Autoimmunstörung hinweisen und im Zusammenhang mit diffusem Haarverlust für Morbus Basedow sprechen.

Der Haarausfall reduziert sich nicht von selbst, da sich seine Ursache nicht eigenständig löst. Ein Stopp ist nur möglich, wenn Sie sich auf Ursachenforschung begeben und mit Ihren Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Da nicht nur Haarausfall, sondern auch andere Begleitsymptome auftreten und ein sehr hohes Risiko für Ihre Gesundheit darstellen, sollten Sie bereits beim Zusammenspiel zweier auf Morbus Basedow hinweisenden Symptome nicht länger mit einer Blutuntersuchung beim Arzt warten.

Wenn die Hormone verrückt spielen.

Der menschliche Hormonhaushalt ist ein komplexes System. Von Natur aus sind die Hormone bei voller Gesundheit im Gleichgewicht. Verantwortlich dafür ist die Schilddrüse, die die Hormonbildung steuert und dafür sorgt, dass Ihr Körper genau die richtige Menge des jeweiligen Hormons bildet.

Bei einer Unter- oder Überfunktion des Organs kommt es zu einem Ungleichgewicht, das sich auf Ihr Wohlbefinden und auf Ihren Körper auswirkt. Hormonelle Beeinträchtigungen führen zu Haarverlust und sind einer der hauptsächlichen Gründe für Kahlköpfigkeit.

Die Basedowsche Krankheit kann ohne einen Bluttest nicht diagnostiziert werden, wodurch sie in meist über einen längeren Zeitraum unentdeckt bleibt. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und suchen einen Arzt auf, wenn Ihnen Ihr Haarverlust untypisch erscheint und eventuell weitere Symptome auf eine organische Ursache hinweisen.

Durch die Behandlung von Morbus Basedow wird Ihr Hormonhaushalt reguliert. Das äußert sich auch in Ihrem Haarwuchs. Dort wo sich Haarfollikel in Ihrer Kopfhaut befinden, wird das Haar nach einiger Zeit auf natürliche Weise nachwachsen.

Für die bereits kahlen Stellen, die meist auf dem Oberkopf oder im Bereich der Geheimratsecken auftreten, ist eine Eigenhaarbehandlung eine Lösung.

Morbus Basedow – ist eine Haartransplantation möglich?

Einer Haarverpflanzung steht bei Haarausfall durch Morbus Basedow nichts entgegen. Im Vorgespräch in der Haarklinik Ihrer Wahl sollten Sie das Behandlungsteam über die Erkrankung und Ihren aktuellen Status der Behandlung in Kenntnis setzen.

Da die Regulierung Ihres Hormonhaushalts im Vordergrund stehen, hat Ihre Genesung Vorrang. Sobald die Überfunktion der Schilddrüse durch die Einnahme von Medikamenten endet, kann die Haartransplantation durchgeführt werden.

Ein früherer Zeitpunkt empfiehlt sich nicht, da sich der Überschuss an Hormonen negativ auf die Heilung der verpflanzten Follikel auswirkt. Da eine Haarimplantation bei Haarverlust durch Morbus Basedow grundsätzlich möglich ist, sollte es Ihnen nicht schwer fallen, sich noch einige Wochen in Geduld zu üben.

Die Haartransplantation wartet mit einer Erfolgsquote von 95% auf und eignet sich bei einer Ausdünnung der Haare am ganzen Kopf. Ebenso können Sie sich Eigenhaar auf kahlen Arealen verpflanzen lassen.

Hat die Autoimmunstörung zu einer Vollglatze geführt, kann die Transplantation auch mit Biofibre oder der Implantation von Follikeln Ihrer Körperbehaarung vorgenommen werden.

Fazit | Eigenhaarimplantation und Morbus Basedow Behandlung – volles Haar statt Glatze

Im Zeitraum der voranschreitenden Autoimmunfehlfunktion haben Sie viel Haar verloren. Die Überfunktion der Schilddrüse kann diffusen bis vollständigen Haarverlust nach sich ziehen. Bei Früherkennung können Sie den Haarausfall stoppen und mit Haarwuchsmitteln, einer PRP Behandlung und der Behandlung der Erkrankung dafür sorgen, dass Ihr Haar wieder nachwächst.

Wenn sich bereits eine Glatze gebildet hat, ist eine Haartransplantation die einzige wirkungsvolle Möglichkeit. Der minimalinvasive Eingriff sorgt für die gewünschte volle Haarpracht und beendet Ihre ständigen Gedanken an die Erkrankung.

Durch das Eigenhaarimplantat steigt Ihr Selbstbewusstsein und Sie fühlen sich wohler. Wichtig ist auch, dass Sie sich bei der Behandlung von Morbus Basedow an die Anweisungen des Arztes halten. Sehen Sie eine Haarimplantation vor, sollten Sie Ihren Wunsch nicht nur in der Haarklinik äußern.

Die Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt ist von ebensolcher Bedeutung. Fakt ist aber, dass die Haarverpflanzung gegen Haarausfall durch Morbus Basedow hilft und für Sie eine Möglichkeit ist, der Vollglatze zu entsagen und Ihr Haar wieder sprießen zu lassen.

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