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HaarausfallTipps & Tricks
17.10.2018

Haarausfall: In der Schwangerschaft normal?

Haarausfall in der Schwangerschaft ist nicht selten. Während einer Schwangerschaft schüttet der Körper eine Vielzahl an Hormonen aus. Viele Frauen verzweifeln, wenn die Haare büschelweise ausfallen, obwohl sie eigentlich glänzen und üppiger sein sollten. Doch woran liegt es? Sind die Hormone schuld? Oder liegen hierbei doch andere Faktoren zugrunde?

Haarausfall in der Schwangerschaft – die Gründe

Vermehrter Haarausfall in der Schwangerschaft kommt bei manchen Frauen vor. Im Verdacht steht zum einen das Gelbkörperhormon, das zusammen mit dem Östrogen arbeitet, um die Schwangerschaft zu regulieren.

Dieses Zusammenspiel kann aber auch wiederum einen Einfluss auf die Qualität der Haare haben, positiv wie negativ. Trockene Haare werden dann zum Beispiel noch trockener und können dadurch leichter brechen. Zudem kann es sein, dass sich durch den Einfluss der Hormone die Wachstumsphasen der Haare synchronisieren und sie dann am Ende der Ruhephase gemeinsam ausfallen.

Die Antibabypille

 Haarausfall in der Schwangerschaft kann durch die Antibabypille entstehen
Gerade Frauen, die die Pille frisch abgesetzt haben, und dann sehr schnell schwanger geworden sind, haben relativ häufig mit erhöhtem Haarausfall in der Schwangerschaft zu kämpfen. Das liegt unter anderem daran, dass der Östrogenspiegel durch die Pille künstlich hochgehalten wird.

Trotz Schwangerschaft haben diese Frauen dann meist nicht soviel von diesem Hormon im Blut wie in der Phase der Pilleneinnahme. Ergo: Die Haare fallen aus, da sich das Östrogen – wie oben schon erwähnt – positiv auf den Wachstumszyklus der Haare auswirkt.

Eisenmangel

3D-Ansicht von Eisenmangel im menschlichen Körper
Bei vielen Frauen wird der Haarausfall in der Schwangerschaft durch Eisenmangel ausgelöst. Denn der Körper braucht in der Schwangerschaft bis zu 60 Prozent mehr Eisen, damit das Kind richtig wachsen kann. Wird dem Körper nicht genug von dem Mineralstoff zur Verfügung gestellt, dann entsorgt er als erstes zusätzliche „Eisenfresser“, die er seiner Meinung nach nicht benötigt. Das sind eben die Haare.

Weitere Symptome im Überblick

Weitere Symptome, neben dem Verlust von Haaren, sind Müdigkeit, blasse Haut und unter Umständen erhöhte Nervosität. Sollte die Schwangere diese Symptome an sich feststellen, ist ein Gang zum Arzt unabdingbar.

Dieser wird zunächst etwas Blut abnehmen, um den Hämoglobinwert zu bestimmen. Ist dieser zu niedrig, wird eine entsprechende Therapie eingeleitet. Der Nährstoffmangel tritt meistens im zweiten Trimester einer Schwangerschaft auf, kann sich aber durchaus auch früher oder zu einem späteren Zeitpunkt bemerkbar machen.

Ein weiterer, nicht zu verachtender Faktor von Haarausfall in der Schwangerschaft, ist natürlich Stress. Viele Schwangere sind während ihrer Schwangerschaft gerade dann gestresst, wenn es sich um das erste Kind handelt. Stress kann sich erwiesenermaßen negativ auf das Haarwachstum auswirken.

Was hilft bei Haarausfall in der Schwangerschaft?

Schwangere Frau liegt im Bett und betrachtet ihre Haare
Ist Stress der Auslöser für den Haarausfall ist das Einzige, was dagegen hilft, dem aktiv gegenzuwirken. Zum Beispiel durch bestimmte Entspannungstechniken oder Yoga. Auch Bewegung kann helfen. Ein Spaziergang durchlüftet oft das Gehirn und rückt viele Dinge wieder gerade.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wirkt dem Haarausfall in der Schwangerschaft natürlich entgegen. Durch grünes Gemüse erhöhen Sie die Zufuhr von Eisen, welches essenziell in der Schwangerschaft ist.

Wichtige Nährstoffe zieht der Körper unter anderem auch aus Nüssen, Haferflocken und Tofu. Wichtig ist, dass Sie diese Lebensmittel in unverarbeitetem, vielleicht sogar rohem Zustand zu sich nehmen. Achten Sie dabei auch auf Abwechslung. Einseitige Nahrungsaufnahme, egal wie gesund, kann ebenfalls in Haarverlust resultieren.

Haarausfall nach der Geburt

Sehr viel häufiger kommt es dagegen vor, dass Frauen nach einer Schwangerschaft unter Haarausfall leiden. Die Östrogenproduktion normalisiert sich und ebenso der Haarwuchs beziehungsweise die Lebensdauer der Haare. Der Mediziner bezeichnet diese Art von Haarverlust übrigens als postparatales Effluvium.

Man sollte also nicht gleich in Panik ausbrechen, wenn nach einer Schwangerschaft beziehungsweise nach der Geburt ein paar Haare mehr in der Bürste sind. Das liegt daran, dass sich der Lebenszyklus der Haare wieder verkürzt. Innerhalb von acht Wochen sollte sich der Haarausfall in der Schwangerschaft allerdings wieder normalisiert haben. Es gibt allerdings auch Frauen bei denen die Hormone etwas länger brauchen.

Bedenklich wird es, wenn die ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen, also sich das Haarwachstum nicht wieder normalisiert. Ein weiteres Warnzeichen: wenn plötzlich einige Wochen nach der Geburt auf einmal ungewöhnlich viele Haare ausfallen. Dann wäre es von Vorteil einen Spezialisten aufzusuchen, um die Ursachen abzuklären.

Haarpflege während der Schwangerschaft

Frau bürstet Ihre Haare bei Haarausfall in der Schwangerschaft
In der Regel ist es eigentlich so, dass eine Frau ihre Haarpflegeroutine während einer Schwangerschaft nicht großartig ändern muss. Neigen die Haare allerdings zu Trockenheit, kann es von Vorteil sein, spezielle Shampoos zu verwenden – auch um Haarausfall in der Schwangerschaft zu vermeiden.

Wer extrem empfindliche Haare hat, sollte große Bürsten mit Naturborsten verwenden. Diese greifen die Haarstruktur in der Regel nicht so stark an. Außerdem sind Rundbürsten, Glätteisen oder auch der Lockenstab tabu, damit die ohnehin strapazierten Haare nicht noch mehr belastet werden.

Fazit: Haarausfall in der Schwangerschaft kann durchaus vorkommen

Der Haarschwund während der Schwangerschaft kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. Stress kann hierbei eine zentrale Rolle spielen. Ebenso der vermehrte Hormonausschuss während dieser spannenden Phase des Lebens.

Nichtsdestotrotz möchte man als Frau aktiv gegen das Problem vorgehen, ohne jegliche Risiken einzugehen. Hierbei ist es ratsam zunächst auf spezielle Pflegeprodukte einzugehen, um somit den Haarschwund vorerst einzudämmen.

Für den Fall das Shampoos oder Nahrungsergänzungsmittel auf Dauer nicht wirklich Abhilfe schaffen, sollten Sie für Ihren Haarausfall nach der Schwangerschaft eine professionelle Haarbehandlung in Erwägung ziehen.

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