Über eine Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke sollten Sie lange nachdenken und alle Pro- sowie Kontraindikationen abwägen. Wenn die Operation nicht lebensnotwendig ist, wird Ihnen jeder verantwortungsbewusste Arzt davon abraten. Sollte der Eingriff unvermeidbar sein, informieren Sie sich umfassend über die Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen. Haarausfall basiert auf einer Veränderung der Hormone und verstärkt sich, je mehr Ihr Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht gerät.

Haarausfall nach Gebärmutterentfernung - Ausgefallene Haare in der Hand

Warum kommt es zu Haarausfall nach einer Gebärmutterentfernung?

Die Eierstücke und die Gebärmutter übernehmen wichtige Funktionen im weiblichen Körper.

Neben der Fortpflanzungsfähigkeit dienen die Organe der Steuerung Ihrer Hormone und sind eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden.

Eine Hysterektomie beeinflusst Ihre Hormone und wirkt sich nachteilig auf die Psyche aus.

Sie stehen unter Stress, machen sich vermehrt Gedanken um Ihr “Frau-Sein” und leiden häufiger unter Stimmungsschwankungen.

All das können Gründe für den Haarverlust nach einer Gebärmutterentfernung sein.

In einigen Fällen reguliert sich Ihr Hormonhaushalt einige Monate nach dem Eingriff selbstständig und das Haar beginnt neu zu wachsen.

Hilfreich kann hier auch die Einnahme von Hormonpräparaten zur Regulierung des Östrogen- und Testosteronspiegels sein.

Unterschätzen Sie auch die Veränderungen des Mineral- und Nährstoffgehalts in Ihrem Blut nicht.

Viele Frauen leiden nach einer Entfernung der Gebärmutter unter Eisenmangel und damit unter einem Defizit eines Bausteins, der für den Haarwuchs essenziell ist.

Der Zusammenhang zwischen Hormonen und dem Haarwuchs

Ein stabiler und ausgeglichener Hormonhaushalt äußert sich in einem guten Hautbild und gesund aussehendem Haar.

Verändert sich die hormonelle Struktur, erkennen Sie das zuerst an Hautunreinheiten, brüchigen Fingernägeln und glanzlosem bis ausfallendem Haar.

Die Hysterektomie führt automatisch zu einer Veränderung des Hormonspiegels.

Hinzu kommt die psychische Belastung, die Sie nach einem derartigen Eingriff durchleben und durch die Sie in Stress geraten.

Gegen die Veränderung des Hormonspiegels können Sie vorgehen, in dem Sie Ihren Arzt konsultieren und ein Medikament zum Ausgleich der Hormone verschrieben bekommen.

In Ihrem Körper passiert nach der Gebärmutteroperation einiges.

Der meist am Oberkopf oder diffus auftretende Haarverlust nach einer Gebärmutterentfernung ähnelt dem genetischen Haarausfall bei Männern.

Allerdings liegt die Ursache bei Ihnen nicht im genetischen Code, sondern in der operationsbedingten Veränderung der Hormone begründet.

Auch die Auswirkungen der Operation selbst können den Haarwuchs beeinträchtigen und postoperativ zu vermehrtem Haarausfall führen.

Haarausfall nach Gebärmutterentfernung - Frau zeigt Haare im Kamm

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Körperliche und psychische Veränderungen nach Gebärmutterentfernung

Die körperliche Veränderung durch den operativen Eingriff ist “offensichtlich”.

Ein eng mit dem Nervensystem verbundenes und den Hormonhaushalt regelndes Organ wurde entfernt.

Hinzu kommt, dass die Eierstöcke und die Gebärmutter Ihre Empfindung als Frau ausmachen und fällt diese weg, kann der Weg in ein tiefes schwarzes Loch führen.

Häufiger als organisch bedingt, entsteht Haarausfall nach einer Gebärmutterentfernung durch psychischen Druck.

Einhergehend mit depressiven Verstimmungen, Schlafmangel und mentalem Stress nimmt die Durchblutung Ihrer Kopfhaut ab.

Die Follikel werden nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt und Sie geraten in einen Kreislauf, aus dem oftmals nur ein Psychologe helfen kann.

Der Haarausfall steigert Ihr Unwohlsein. Sie setzen sich unter Stress, wodurch sich der Verlust Ihrer Kopfbehaarung mindert.

Ein Ausweg ist nicht in Sicht und Sie fühlen sich in Ihrem Körper und der seelischen Anspannung gefangen.

Anstelle zu Haarwuchsmitteln zu greifen, sollten Sie über eine Hormontherapie und psychologische Gespräche zur Verbesserung Ihres Allgemeinbefindens nachdenken.

Eisenmangel und mentaler Stress in Folge der Gebärmutteroperation

Ein weiterer Faktor für den Verlust der Haare im Zuge einer Gebärmutterentfernung ist der Eisenmangel.

Eigentlich müsste Ihr Eisenhaushalt normal sein, da die Entfernung der Gebärmutter zur Beendigung der Menstruation führt. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Auch wenn der Zyklus nicht mehr eintritt, mindert sich der Eisengehalt in Ihrem Blut.

Die Hysterektomie suggeriert Ihrem Körper die Wechseljahre, auch wenn Sie davon altersbedingt noch weit entfernt sind.

Selbst wenn Sie den Eingriff gefühlt ohne Stress überstehen, verankert sich die Entfernung der Gebärmutter in Ihrem Bewusstsein und ist gerade in den ersten Wochen und Monaten ein dauerhafter Gedanke.

Hinzu kommt, dass die natürliche Blutverdünnung nicht mehr eintritt und sich Ihr gesamter Blutkreislauf umstellen muss.

Eisenpräparate, Zink und Selen als Nahrungsergänzung können die Problematik aufhalten und für einen normalen Haarwuchs nach der Gebärmutterentfernung sorgen.

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Volles Haar? Haartransplantation nach Gebärmutter- und Eierstockentfernung

In Einzelfällen helfen Hormonpräparate und Nahrungsergänzung nicht.

Haben Sie postoperativ viel Haar verloren, kann eine Haartransplantation als Lösung in Erwägung gezogen werden.

Deutlich sichtbarer, beispielsweise kreisrunder oder den ganzen Oberkopf betreffender Haarverlust nach der Gebärmutterentfernung ist zwar selten aber nicht ausgeschlossen.

Lassen Sie sich in einer renommierten Haarklinik beraten und teilen dem Behandlungsteam mit, seit wann und warum Ihr Haar ausgefallen ist.

Wenn sich der Haarausfall kontinuierlich verschlimmert und auch ein halbes Jahr nach dem Eingriff keine Umkehr in Sicht ist, kann ein Eigenhaarimplantat helfen und Ihnen eine weitere psychische Belastung ersparen.

Gerade für Frauen ist der Haarwuchs ein wichtiges Merkmal der Attraktivität.

Das Haarimplantat stellt Ihre Schönheit wieder her und sorgt dafür, dass kahle Stellen auf Ihrem Kopf der Vergangenheit angehören.

Hormonpräparate oder Haarimplantation beenden den Haarausfall

Ehe Sie sich für den minimalinvasiven Eingriff der Haarverpflanzung entscheiden, sollten Sie den Haarausfall nach der Gebärmutterentfernung mehrere Monate beobachten.

Oftmals handelt es sich um eine postoperative Begleiterscheinung die nicht von Dauer ist.

Gerät Ihr Hormonhaushalt allerdings sehr stark aus dem Gleichgewicht und der Haarverlust erinnert an männlich-genetische Glatzenbildung, ist eine Haartransplantation die einzige Möglichkeit.

Vorher können Sie es mit der Einnahme von Hormonpräparaten versuchen.

Resultiert daraus keine Besserung, lassen Sie sich in einer Haarklinik beraten und über die Implantation von Eigenhaar informieren.

Nach einer Gebärmutteroperation sind hormonelle Veränderungen ganz normal.

Mit der Folge des Haarverlusts müssen Sie dank der Möglichkeit zur Haarverpflanzung dennoch nicht leben.


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