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Fieber Haarausfall Geheimratsecken

Fieber: Haarausfall als Begleiterscheinung?

Bei einer Erkrankung mit Fieber denken die wenigsten Menschen an Haarausfall. Doch jene Symptome können sehr wohl zum Verlust der Haare führen und die Follikel so nachhaltig schädigen, dass es Monate nach der Erkrankung zum Haarverlust kommt. Der Kontext ist nur schwer erstellbar, da Sie im Moment des Ausfalls nicht mehr über die Erkrankung nachdenken. Daher stellen sich viele Betroffene die Frage, ob Fieber tatsächlich Haarschwund hervorrufen kann? Welcher Zusammenhang ist gegeben? Was kann dagegen unternommen werden?

Inhaltsverzeichnis

  1. Fieber fördert Haarverlust?
  2. Welche Nachwirkungen haben Fieber und Infektionen?
  3. Was macht eine Haartransplantation zur Notwendigkeit?
  4. Zusammenhang zwischen Fieber und Haarverlust?

Warum Fieber Haarausfall begünstigen kann

Eine erhöhte Körpertemperatur wirkt sich nachteilig auf die Haarwurzeln aus. Eine Erkrankung mit Fieber kann daher als Ursache für Haarausfall in Frage kommen. Ihre Haare fallen nicht im Moment der Erkrankung, sondern einige Monate später aus. Das ist völlig normal. Die Haarwurzeln wurden zum Zeitpunkt des Fiebers geschädigt. Ehe das Haar ausfällt, sterben die Follikel vollständig ab. Verlieren Sie mehr als 100 Haare täglich, wird von Haarverlust gesprochen und Sie sollten der Ursache auf den Grund gehen.

Gerade bei büschelweisen oder arealweisen Ausfall sollten Sie konkret überlegen, ob Sie in den letzten Wochen oder Monaten an einem fiebrigen Infekt erkrankt waren. Selbst eine normale Erkältung mit hohem Fieber kann zu Haarausfall oder Geheimratsecken führen. Der Grund beruht auf der enormen Hitze, der die Haarfollikel in der Phase Ihrer Erkrankung ausgesetzt sind. Die erhöhte Körpertemperatur führt zur Austrocknung der Wurzeln, die wiederum den Grund für das Absterben der Follikel und den daraus resultierenden Haarschwund darstellt. In den meisten Fällen erholt sich das Haar nach Fieber von selbst wieder. Bei sehr starken Haarverlust und häufigen fiebrigen Infektionen oder einer schwerwiegenderen Erkrankung kann eine Haartransplantation in Folge nötig werden.

Nachwirkungen von Infektionen und Fieber – Haarverlust als Spätfolge

Alle Funktionen des Körpers sind auf die konstante Temperatur abgestimmt. Wird diese überschritten, wie es bei Fieber der Fall ist, kann es zu Störungen des Stoffwechsels und zu förmlichen Verbrennungen der Haarfollikel kommen. Das klingt im ersten Moment „sehr weit hergeholt“, doch ist längeres oder höheres Fieber eine erwiesene und wissenschaftlich belegte Ursache für Haarverlust. Der Zusammenhang zwischen Fieber und Haarverlust wird aus dem Grund nicht erzeugt, weil das Problem erst viel später und nicht als direkte Begleiterscheinung auftritt.

Mehrere Wochen und sogar Monate können zwischen dem Infekt und dem Ausfallen der Haare liegen. Laut aktueller Studien sind bis zu 33% aller Haarverluste auf eine vorangegangene fiebrige Erkrankung zurückzuführen. Dabei spielt die Ursache des Fiebers eine untergeordnete Rolle, da nicht die Infektion selbst, sondern lediglich die höhere Körpertemperatur zu dem Ausfall führt. Bei zwei bis drei Fiebertagen ist das Risiko verhältnismäßig gering. Doch je länger Sie unter Fieber leiden, umso höchstwahrscheinlicher geht die lange Erhöhung der Körpertemperatur mit einer Schädigung der Haarfollikel einher.

Hitzeschädigung der Haarfollikel – ein Risiko von fieberbegleiteten Erkrankungen

Fieber begünstigt die typischen Symptome von telogenem Effluvium. Das bedeutet, dass Ihre Haare in größerer Menge als gewohnt ausfallen und schneller als eigentlich in ihre Ruhephase eintreten. Viele Patienten fragen sich, warum es durch Fieber zu Haarverlust kommt und wie das zusammenhängt. Bei Fieber erhöht sich die Körpertemperatur um mindestens 1°C, bei hohem Fieber sogar um bis zu 3°C. Hält diese hohe Körpertemperatur länger an, sind Folgeschäden der Haut und der Haarfollikel unvermeidbar. Hinzu kommt, dass das Immunsystem und der Hormonhaushalt durch die Einnahme von Medikamenten zusätzlich aus den Fugen geraten und sehr strapaziert werden.

Diese Tatsache begünstigt auch die Vermutung, dass nicht das Fieber für Haarausfall sorgt, sondern dass es eine Begleiterscheinung der Medikation ist. Das mag in einigen Fällen stimmen, doch meistens geht das dünner werdende oder in größerer Menge ausfallende Haar auf das Fieber zurück. Dennoch sollten Sie Fieber nicht unnötig unterdrücken, da es den Körper im Heilungsverlauf unterstützt und eine natürliche Reaktion auf Infektionen und Erkältungskrankheiten ist. Die Hitzeschädigung lässt sich nicht vermeiden, auch wenn Sie mit starken Medikamenten gegen das Fieber vorgehen. Am besten lassen Sie der Natur ihren Lauf, auch wenn das bedeutet, dass Sie bei Fieber Haarverlust in Kauf nehmen und diesen anschließend behandeln müssen.

Wenn eine Haarverpflanzung nötig ist

Immunschwache oder häufiger fiebrig erkrankte Menschen tendieren zu starken Haarverlust. Da Fieber Haarausfall begünstigen kann, sollte eine Haartransplantation als einzig wirkungsvolle Lösung angedacht werden. Wenn Sie durch Fieber zu Haarverlust neigen und Ihre Attraktivität nach Abklingen der Erkrankung wiederherstellen möchten, können Sie sich näher über die Implantation von Eigenhaar informieren.

In der ersten Beratung sollten Sie offen mit der Ursache für den Haarverlust umgehen und beim Gespräch mit dem Spezialisten bekanntgeben, dass der Haarausfall in Folge des Fiebers aufgetreten ist. Empfehlenswert sind Haartransplantationen nach einer längeren Erkrankung mit sehr hohen Fieber.

Fieber und Haarausfall – der Zusammenhang ist durchaus gegeben!

Durch Fieber bedingter Haarverlust beginnt im Regelfall erst zwei Monate nach der eigentlichen Erkrankung. Bemerkt wird er hauptsächlich in der Nacht, beim Bürsten und bei Haarwäschen. Warum tritt bei Fieber Haarausfall auf? Die Haare treten aus der Wachstumsphase aus und begeben sich frühzeitig in die Ruhephase. Nach dieser fallen die Haare aus, wobei das Phänomen mit sehr starker Wirkung oder anfänglich unauffällig verlaufen kann.

Wenn Sie hinter Ihrem Ausfall die Erkrankung oder einen anderen Einfluss vermuten, liegen Sie in den meisten Fällen verkehrt. Fieber und Haarverlust stehen in einem Zusammenhang, da die Kopfhaut austrocknet und dieser Umstand zwangsläufig zu starkem Haarausfall führt. Je höher das Fieber ist und je länger Sie damit erkrankt sind, umso stärker zeigt sich der Ausfall.

In der Regel wachsen die Haare einige Wochen später wieder nach, doch in Einzelfällen und bei häufigeren Erkrankungen kann eine Haartransplantation die einzige wirkungsvolle Option sein. Das Problem zeigt sich meist durch eine diffuse Ausdünnung der Behaarung am Oberkopf, im Stirnbereich und der Bildung von Geheimratsecken. Um eine effektive Behandlung zu ermöglichen

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