Haarverlust kann die verschiedensten Ursachen haben. Da sind zum Beispiel die Gene bei der androgenetischen Alopezie verantwortlich oder das eigene Immunsystem beim kreisrunden Haarausfall. Ein Faktor, der in unserer heutigen Leistungsgesellschaft auch immer wieder beim Thema Haarverlust ins Spiel kommt, ist Stress. Denn gerade der ungesunde Dauerstress kann einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und auf unsere Gesundheit – die nötig für ein gesundes Haarwachstum ist – haben. So entsteht ein stressbedingter Haarausfall.

Stressbedingter Haarausfall

Haare sind durchaus auch ein Teil unseres Körpers und nicht nur „totes Gewebe“ wie manch einer vielleicht denkt. Damit sind sie auch genauso anfällig für Stress wie beispielsweise der Magen. Das gleiche gilt übrigens auch für unsere Kopfhaut.

Unsere Lebensführung kann also deshalb einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Haarwachstum haben, positiv wie negativ.

Stressbedingter Haarausfall – die Ursachen

Wer andauernd Stress hat, steht unter einer ständigen starken Anspannung. Das ist auch das erste Anzeichen für stressbedingten Haarausfall: Sie stehen ständig unter Strom – und plötzlich liegen die Haare morgens büschelweise im Waschbecken.

Ganz im Gegensatz zum erblich bedingten Haarausfall, bei dem der Haarverlust meist an den Geheimratsecken beginnt, fallen die Haare beim stressbedingten Haarausfall über den ganzen Kopf verteilt aus. Der Mediziner spricht dann auch von diffusem Haarverlust. Ist der Stress verschwunden wachsen dann meist (!) auch auf wundersame Weise die Haare wieder nach.

Stress und die Haarfollikel

Stressbedingter HaarausfallBei Stress sendet unser Körper Botenstoffe aus, die dem Körper signalisieren: „Alarm! Sofort in Flucht- oder Angriffsmodus gehen!“ Das ist übrigens noch ein Überbleibsel aus grauer Vorzeit, wenn beispielsweise unsere Neandertalervorfahren auf einen Säbelzahntiger trafen.

Viele Menschen stehen heutzutage unter Dauerstress. Das ist alles andere als gesund – eben auch für unsere Haare.
Die Haarwurzeln sind von einer Hülle umgeben die mit Nerven durchzogen ist – dem Haarfollikel. Ständiger Stress kann den Haarfollikeln so zusetzen, dass diese anfangen sich zu entzünden. Die „Schuldigen“ sind hier zum Beispiel die Botenstoffe Noradrenalin, Substanz P und NGF. Durch ihre ständige erhöhte Ausschüttung verkürzt sich die Wachstumsphase des Haares. Es fällt vorzeitig aus. Außerdem regenerieren die Haare sich nicht mehr so schnell. Das heißt, die ausgefallenen Haare wachsen entweder gar nicht mehr oder nur noch spärlich nach. Zuviel Stress kann übrigens bereits bestehenden Haarausfall auch noch verstärken.

Bei stressbedingtem Haarausfall fallen die Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt aus, nicht an einzelnen Kopfregionen. Das heißt, es entstehen keine kahlen Stellen wie beispielsweise beim kreisrunden Haarausfall. Die Haare werden immer dünner. Schreitet der Haarverlust weiter voran, ohne dass Sie etwas dagegen unternehmen, beginnt die Kopfhaut irgendwann durchzuschimmern.

Ein weiteres Symptom von zu viel Stress kann übrigens auch vorzeitiges Ergrauen der Haare sein. Von stressbedingtem Haarausfall sind sowohl Frauen als auch Männer betroffen.

Übrigens: Ein gewisses Maß an Stress kann durchaus gesund sein und sogar unsere Produktivität und Kreativität beflügeln. Wenn Stress allerdings zum Lifestyle wird, wirkt er gesundheitsschädlich – nicht nur für die Haare.

Wie wird stressbedingter Haarausfall behandelt?

Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie einen Arzt aufsuchen. Denn diffuser Haarausfall kann auch ganz andere Ursachen haben als beispielsweise Dauerstress. Deswegen ist es wichtig abklären zu lassen, was den Haarausfall ausgelöst haben könnte.

Das eine und einzige Pauschalrezept gegen stressbedingten Haarausfall gibt es nicht. Was auch ein wenig daran liegt, dass jeder Mensch ein unterschiedliches Stresslevel hat.

An oberster Stelle sollte natürlich stehen, den Stress abzubauen beziehungsweise stressresitenter zu werden. Eine spezielle Behandlung mit Medikamenten ist in der Regel nicht nötig.

Ein sehr gutes Mittel, um Stress abzubauen ist zum Beispiel Sport. Zum einen hat der Körper so die Gelegenheit das durch den Stress entstandene Adrenalin wieder abzubauen und zum anderen bekommt man beim Sport den Kopf frei.

Auch eine ausgewogene Ernährung kann eine entscheidende Rolle spielen. Essen Sie viel Obst und Gemüse und trinken Sie ausreichend Wasser. Dann wird unter anderem auch das Immunsystem gestärkt, ihr bester Partner im Kampf gegen Haarausfall durch Stress.

Hilfreich können auch Nahrungsergänzungsmittel sein, die beispielsweise Zink, Magnesium, Vitamine und Mineralien enthalten. Bitte bedenken Sie aber, dass es durchaus ein bis zwei Monate dauern kann, bis diese Nahrungsergänzungsmittel erste Wirkung zeigen.

Ein weiterer Faktor, der Ihnen bei der Stressbekämpfung hilft, ist ausreichender Schlaf. Denn im Schlaf regeneriert und repariert sich der Körper – das gilt auch für die Haare und die Kopfhaut.

Stressbedingter Haarausfall – Ist eine Haartransplantation die Lösung?

In der Regel wachsen die Haare wieder nach sobald der Körper von Dauerstress auf Normalbetrieb „umgeschaltet“ hat.

Allerdings wachsen die Haare nicht immer so schön und dicht nach, wie man das vor dem stressbedingten Haarausfall gewohnt war. Die Lösung hierfür kann eine Haartransplantation sein.

Bei Elithairtransplant werden die Haare mittels der schonenden FUE-Technik wieder aufgefüllt. Hier werden die Grafts ganz gezielt so in den Empfängerbereich eingesetzt, damit das Haar wieder schön und voll nachwachsen kann – eben so wie vor dem stressbedingten Haarausfall.

Wenn Sie Interesse an einer Haartransplantation bei Elithairtransplant haben, dann nehmen Sie ganz einfach und unkompliziert Kontakt mit uns auf – Per Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot.