Personen die von Haarausfall betroffen sind, leiden meist sehr. Das zunehmend lichter werdende Haar hat oftmals zur Folge, dass auch das Selbstbewusstsein verloren geht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Therapien, die gegen Haarausfall wirksam sein sollen. Sollten die Haarwurzeln jedoch bereits abgestorben sein, ist lediglich eine Haartransplantation eine dauerhafte Möglichkeit, um wieder volles Haar zu bekommen.

Therapien gegen Haarausfall

Therapien gegen Haarausfall 

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Therapien gegen Haarausfall. Viele Betroffene versuchen den Verlust der Haare durch die Einnahme von Medikamenten wie Finasterid oder Minoxidil zu verhindern.

Andere wiederum setzen auf kosmetische Behandlungen wie die Softlaserbehandlung oder die Eigenbluttherapie.

Um eine Wirkung zu erzielen, muss die Behandlung individuell auf die Person und das Stadium des Haarausfalls angepasst werden.

Finasterid gegen Haarausfall

Finasterid ist ein Medikament, das bei androgenetischer Alopezie zum Einsatz kommt. Bei Personen, die unter dieser Form des Haarverlusts leiden, besteht eine Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron.

Dihydrotestosteron ist die aktive Form des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.

An der Kopfhaut wird Testosteron durch ein Enzym in diese aktive Form umgewandelt. Finasterid blockiert diese Umwandlung, wodurch der Haarausfall verzögert werden kann.

Durch die Blockierung der Umwandlung, bleiben die Haarfollikel weiterhin aktiv.

Die Einnahme kann allerdings Nebenwirkungen verursachen. Darüber hinaus ist es keine dauerhafte Lösung, da sich das Ausfallen der Haare lediglich verzögern statt verhindern lässt.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Mesohair Therapie

Mesotherapie gegen Haarausfall

Bei der Mesohair Therapie werden natürliche Vitalstoffe direkt in die Kopfhaut injiziert. Hierzu werden sehr feine Injektionsnadeln verwendet, so dass die Therapie schmerzarm ist.

Durch die direkte Injektion in die Kopfhaut, können die Wirkstoffe direkt an den Haarfollikeln wirken.

Durch die Therapie wird das Gewebe entschlackt und die Zellregeneration aktiviert.

Solange die Wurzeln der Haare noch intakt sind, kann die Mesohair Therapie durch die Vitalstoffe dazu beitragen, dass die Haargesundheit und das Wachstum verbessert werden.

Für sichtbare Ergebnisse muss die Behandlung mehrfach wiederholt werden.

Kosmetische Behandlung gegen Haarverlust: Microneedling

Microneedling ist eine kosmetische Behandlung, die sich positiv auf die Gesundheit und das Wachstum der Haare auswirkt.

Bei der Therapie wird ein Dermaroller mit mehreren kleinen Nadeln über die Kopfhaut gerollt, so dass winzige Verletzungen entstehen.

Während die Haut diese Verletzungen heilt, wird die Produktion von Proteinen angeregt, die auch für die Bildung neuer Haarfollikel wichtig sind.

Darüber hinaus wird während des Wundheilungsprozesses die Durchblutung gefördert und die Follikel werden besser mit Nährstoffen versorgt.

Durch diese gute Nährstoffversorgung wird neues Haarwachstum angeregt.

Minoxidil gegen Haarverlust

Minoxidil wird zur Behandlung von androgenetischer Alopezie eingesetzt. Das Medikament hilft dabei, den Haarverlust zu stabilisieren, sodass nicht noch mehr Haare ausfallen.

Minoxidil wird als Lösung oder Schaum zweimal täglich direkt auf Kopfhaut aufgetragen. Allerdings, wirkt Minoxidil nur solange es angewendet wird.

Das Medikament sorgt dafür, dass die Blutgefäße erweitert werden, wodurch die Blut- und Nährstoffzufuhr zu den Haaren verbessert wird.

Das noch vorhandene, gesunde Haar kann hierdurch gestärkt werden. Sobald jedoch nicht nur das Haar ausgefallen ist, sondern auch die Wurzel des Haars beschädigt wurde, kann der Arzneistoff nicht dabei helfen, den Haarausfall zu verbessern.

Minoxidil kann das Ausfallen der Haare lediglich verzögern aber nicht verhindern.

Propecia gegen Haarausfall

Propecia ist ein Medikament, das auf dem Wirkstoff Finasterid basiert und das Wachstum der Haare anregt.

Wenn es in einem frühen Stadium der androgenetischen Alopezie angewendet wird, kann der Haarverlust verzögert werden.

Erblich bedingter Haarausfall entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron.

Dihydrotestosteron ist die aktive Form des männlichen Sexualhormons Testosteron. Das Medikament blockiert das Enzym, das für die Umwandlung in Dihydrotestosteron verantwortlich ist.

Genau wie Finasterid zeigt auch Propecia nur eine Wirkung gegen Haarausfall, so lange es eingenommen wird.

Wenn die Haarwurzeln bereits irreversibel geschädigt sind, kann das Medikament den Haarverlust nicht rückgängig machen.

Die PRP-Behandlung

Ablauf der PRP-Behandlung bei Elithairtransplant

Zu den Therapien gegen Haarverlust zählt auch die PRP-Behandlung.

Die Behandlung, die auch als Eigenbluttherapie bezeichnet wird, wird plättchenreiches Plasma in die Bereiche der Kopfhaut injiziert, die von Haarausfall betroffen sind.

In dem Plasma, das in einem Labor zentrifugiert wurde, sind zahlreiche Wachstumsfaktoren enthalten, die das Wachstum der Haare anregen.

Zudem wird die Durchblutung durch die Behandlung verbessert, wodurch die Wurzeln dazu angeregt werden, neue Haare zu produzieren.

Das Zellwachstum der Haarfollikel wird gesteigert. Dadurch, dass lediglich körpereigene Substanzen verwendet werden, besteht kaum ein Risiko zu Nebenwirkungen.

Die PRP-Behandlung kann hervorragend in Kombination mit einer Eigenhaarverpflanzung angewendet werden.

Hierbei sorgt die Eigenbluttherapie für eine bessere Anwuchsrate der verpflanzten Haarfollikel.

Die Sauerstofftherapie

Bei der Sauerstofftherapie wird mit Hilfe eines speziellen Gerätes Sauerstoff in die Kopfhaut eingebracht.

Durch den Sauerstoff wird die Kopfhaut gereinigt, wodurch die Haarwurzeln widerstandsfähiger werden.

Es handelt sich hierbei um eine besonders schonende und sanfte Methode, die mit keinerlei Schmerzen verbunden ist.

Zusätzlich wird der Sauerstoff mit Nähr- und Wirkstoffen angereichert, die individuell auf jede Person abgestimmt werden können.

Die Durchblutung wird durch diese Therapie verbessert. Die Haarwurzeln werden durch die Therapie angeregt neue Haare zu produzieren.

Die Sauerstofftherapie kann allerdings nur so lange positive Effekt erzielen, so lange die Wurzeln der Haare noch nicht irreversibel geschädigt sind.

Die Softlasertherapie

Auch die Softlasertherapie zählt zu den Therapien gegen Haarverlust. Durch die Therapie werden körpereigene Heilungsprozesse schonend aktiviert.

Für die Therapie wird ein Laserkamm, ein Laserhelm oder eine Laserhaube verwendet, wodurch das Laserlicht direkt auf die Kopfhaut gelangt.

Auf der Kopfhaut wird das Laserlicht in biochemische Energie umgewandelt, wodurch die Zellerneuerung und der Zellstoffwechsel angeregt werden.

In den Bereichen, in denen die Wurzelnd er Haare noch nicht vollständig abgestorben sind, können sie zu neuem Wachstum stimuliert werden.

Die noch vorhandenen Haarfollikel werden durch die Therapie gestärkt und die Durchblutung wird angeregt.

Die Haartransplantation

Die oben genannten Therapien gegen Haarverlust sind jedoch alle nur dann wirksam, wenn die Wurzeln der Haare noch intakt sind.

Sobald die Haarwurzeln allerdings irreversibel geschädigt sind, ist es nicht möglich, dass an diesen Stellen jemals wieder neues Haar gebildet wird.

Das Absterben der Haarwurzeln hat demnach zur Folge, dass die Kahlstellen dauerhaft sind.

Die einzige Möglichkeit, um auch an solchen kahlen Stellen wieder Haarwachstum entstehen zu lassen ist eine Eigenhaarverpflanzung.

Bei der Haarimplantation werden follikuläre Einheiten aus einem Spenderbereich entnommen und anschließend im Labor aufbereitet.

Danach können die so genannten grafts mit Hilfe modernster Technik einzeln in die von Haarverlust betroffenen Stellen wieder eingepflanzt werden.

Die innovative FUE-Methode, die bei Elithairtransplant zum Einsatz kommt, ermöglicht ein besonders präzises Einsetzen der Grafts.

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Nur die Eigenhaarverpflanzung ist wirklich dauerhaft

Zwei Patienten bei Elithairtransplant

Therapien gegen Haarausfall gibt es viele. Verschiedene Medikamente oder kosmetische Behandlungen können effektiv dazu beitragen, dass die Haargesundheit verbessert wird.

Die verschiedenen Methoden regen das Wachstum neuer Haare an und können somit zu vollerem Haar beitragen.

Alle Therapien erzielen jedoch nur dann einen Effekt, wenn die Wurzeln der Haare noch intakt sind.

Ist dies nicht der Fall, kann keine der Therapien dazu beitragen, dass neue Haare produziert werden.

Lediglich eine Eigenhaarverpflanzung ermöglicht auf Kahlstellen neues Wachstum.

Bei der Haartransplantation werden intakte follikuläre Einheiten in die von Haarverlust betroffenen Stellen implantiert.

Bereits wenige Monate nach dem Eingriff beginnen die Haare an den betroffenen Stellen wieder zu wachsen.

Das Ergebnis, das spätestens ein Jahr nach der Transplantation sichtbar ist, hält ein Leben lang an.


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