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Tipps & Tricks
18.06.2020

Trichorrhexis nodosa rechtzeitig behandeln

Trichorrhexis nodosa macht sich im Anfangsstadium durch trockenes, brüchiges Haar bemerkbar. Steuern Sie nicht rechtzeitig dagegen, kann dieses Leiden im Verlust der Haarpracht resultieren. Aus diesem Grund sollten Sie bei Anomalien auf Ihrem Kopf zeitnah einen Arzt aufsuchen. Auf diese Weise wirken Sie Langzeitschäden entgegen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Haarknötchenkrankheit erkennen und welche Schritte Sie gegen diese unternehmen können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Krankheitsbild von Trichorrhexis nodosa im Überblick
  2. Diese Ursachen hat die Erkrankung
  3. Wie lässt sich die Erkrankung behandeln?
  4. Fazit – das Leiden lässt sich gut in den Griff kriegen

Das Krankheitsbild von Trichorrhexis nodosa im Überblick

Trichorrhexis nodosa bezeichnet die sogenannte “Haarknötchenkrankheit”. Das Haar wächst dabei instabil aus dem Haarschaft heraus, spaltet sich, wobei es sogar zum Entstehen von weißen Knoten kommen kann. Besonders stark sichtbar ist jenes Leiden bei dunklem Haar. Jene Menschen leiden oft erheblich unter der Erkrankung, weshalb sie eher den Gang zum Arzt suchen.

Allerdings beeinflusst die Haarfarbe die Ausprägung des Haarleidens nicht. In den meisten Fällen ist die Erkrankung angeboren. Sie kann sich jedoch auch durch einen ungesunden Lebenswandel und eine mangelhafte Ernährung herausbilden.

Durch diese Symptome macht sich das Leiden bemerkbar

Frau hält neben einer Bürste einen ausgefallenen Büschel Haare in der aufgrund von Trichorrhexis nodosa

Die Krankheit lässt sich an einer dünnen, brüchigen Haarstruktur erkennen. Außerdem bilden sich in Ihrem Kopfhaar weiße Knötchen, sodass Sie die Haarpracht beim Stylen nur schwer in Form bringen können. Ihre Haare brechen zudem vermehrt ab. 

Zu Beginn ist die Haarknötchenkrankheit oft mit trockenem Haar zu verwechseln. Die Spitzen sind farblos und ausgefächert – sie ähneln in ihrem Aussehen einem Pinsel. Deutliche Anzeichen der Anomalie sind aber Knötchen, die sich am Haarschaft bilden. Schreitet das Leiden weiter vor, so wirkt Ihr Haar ungepflegt.

Die Haaroberfläche ist zudem rau und glanzlos. Damit ist auch die Kämmbarkeit des Haars stark eingeschränkt. In der Regel müssen Sie zu starken Styling-Produkten greifen, um Ihr Haar zu bändigen. Dies kann das Problem weiter verstärken, was wiederum in einem Teufelskreis resultiert. 

Tritt die Erkrankung ausschließlich auf Ihrem Kopfhaar in Erscheinung, ist das Leiden wahrscheinlich nicht angeboren. In diesem Fall könnten äußere Umstände für die Haarknötchenkrankheit verantwortlich sein. Nehmen Sie unbedingt Ihren Lebensstil unter die Lupe.

Diese Ursachen hat die Erkrankung

Die chemische Formel von Biotin

Wie bereits erwähnt, kann Trichorrhexis nodosa angeboren sein. Verursacht wird das Leiden dabei durch einen Biotinidasemangel und die Argininbernsteinsäurekrankheit, wobei es bereits in der Kindheit und akut auftritt. Allerdings ist die vererbte Variante äußert selten.

Vielmehr wird die Erkrankung durch physische Einwirkungen verursacht. Besonders gefährdet sind Sie, wenn Sie sich mit aggressiven Mitteln häufig die Haare färben oder Hitzestylings anwenden. Die Krankheit entwickelt sich in diesem Fall über einen längeren Zeitraum hinweg. 

Bemerken Sie, dass Ihre Haare stetig brüchiger werden und sich nur sehr schwer frisieren lassen, sollten Sie sich an einen Arzt wenden. Denn für eine erfolgreiche Therapie, ist eine genaue Diagnosestellung wichtig. 

Behandeln Sie die Symptome nicht, kann es zu einem dauerhaften Haarverlust kommen. Oft handelt es sich dabei um vernarbenden Haarschwund, wobei die Haare an den betreffenden Stellen nicht mehr nachwachsen. Es ist daher wichtig, dass Sie rechtzeitig handeln. 

Wie lässt sich die Erkrankung behandeln?

Zur Behandlung von Trichorrhexis nodosa stehen Ihnen heute verschiedene Methoden zur Verfügung. Für welche Sie sich entscheiden, hängt von der Ursache und der Art des Haarschwunds ab.

Verzichten Sie auf aggressive Haarpflege

Mann bekommt beim Frisör die Haare gewaschen

Wurde das Leiden durch eine ungünstige Haarpflege verursacht, sollten Sie Ihr Kopfhaar schonen. Verzichten Sie folglich auf das Färben desselben. Keinesfalls dürfen Sie ein Glätteisen oder einen Lockenstab verwenden. Denn die intensive Hitzeeinwirkung schädigt das Kopfhaar zusätzlich. Gönnen Sie Ihren Haaren mindestens einen Monat lang Pause.

Greifen Sie zu einem hochwertigen Pflegemittel

Sie können die Regeneration des Kopfhaars beschleunigen, indem Sie zu einer Haarpflege guter Qualität greifen. Konkret handelt es sich hierbei um ein Pflegemittel, das reich an Mineralstoffen und Vitaminen ist. Mit ihm versorgen Sie die Haare von außen mit essenziellen Nährstoffen.

Ein solches Produkt ist das Shampoo von Dr. Balwi. Es enthält Inhaltsstoffe wie Grüntee Extrakt und Gerstengras, welche das Haarwachstum fördern und beschädigte Haare reparieren.

Doch dürfen Sie sich bei der Anwendung des Produkts keine sofortige Wirkung erwarten. Zwar fühlt sich das Kopfhaar bereits nach der ersten Haarwäsche geschmeidiger an, allerdings müssen Sie das Produkt regelmäßig und längerfristig einsetzen, bis sich eine dauerhafte Besserung einstellt.

Die Eigenhaarverpflanzung verdeckt kahle Stellen

Die Haarverpflanzung erzielt optimale Endergebnisse bei Haarschwund

Haben sich bei Ihnen im Zuge der Erkrankung bereits kahle Bereiche herausgebildet, so sollten Sie eine professionelle Haartransplantation in Erwägung ziehen. Allerdings müssen Sie im Vorfeld sicherstellen, dass Sie das Leiden im Griff haben. Ansonsten kommt es bei Ihnen immer wieder zu Haarverlust.

Damit sich die Behandlung erfolgreich durchführen lässt, müssen auf Ihrem Hinterkopf noch ausreichend Haare vorhanden sein. Es ist daher wichtig, dass Sie sich rechtzeitig in Behandlung begeben.

Die Haarpigmentierung als Alternative

Mann senkt den Kopf und zeigt vorher nachher Vergleich bei einer Haarpigmentierung

Eine weitere Option zum Auffüllen kahler Bereiche ist die Haarpigmentierung. Sie hat den Vorteil, dass sie günstiger als die Haartransplantation ist und bei jeder Art von Glatzenbildung zum Einsatz kommen kann.

Also selbst dann, wenn Sie nur noch wenige Haare auf dem Kopf haben, ist es mit der Pigmentierung möglich, eine Kurzhaarfrisur zu simulieren. Dafür setzt der Experte Farbpigmente ein, die er mit einem speziellen Gerät unter der Kopfhaut anbringt.

Das Prozedere gleicht also einer Art Permanent Make-up, wobei Sie das Ergebnis nach rund fünf Jahren erneuern können.

Für welche der erwähnten Varianten Sie sich entscheiden, bleibt Ihren Wünschen sowie der aktuellen Haarsituation überlassen. Behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass Ihre Chancen auf Heilung größer sind, wenn Sie sich zeitnah in Behandlung begeben. Von einem Haarspezialisten können Sie sich außerdem in Bezug auf Ihre Möglichkeiten beraten lassen.

Fazit – das Leiden lässt sich gut in den Griff kriegen

Ist Trichorrhexis nodosa nicht angeboren, so können Sie die Erkrankung heute leicht in den Griff kriegen. Wichtig ist, dass Sie die Ursache identifizieren und zeitnah die richtigen Schritte einleiten. In den meisten Fällen wird die Haarknötchenkrankheit durch eine zu aggressive Haarpflege verursacht.

Für den Behandlungserfolg ist es also essenziell, dass Sie Ihre Haare nach der Diagnose schonen. Färben Sie sie nicht und wenden Sie auch kein Glätteisen an. Außerdem empfiehlt es sich, zu nährstoffhaltigen Shampoos und Spülungen zu greifen. So können Sie Ihre Haare von außen kräftigen.

Um einen dauerhaften Effekt zu erzielen, ist eine langfristige Anwendung erforderlich. Sie stellen damit sicher, dass Ihre Haare schon bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.

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