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Haarausfall durch Pillenwechsel

Haarausfall durch Pillenwechsel

Die meisten Frauen stellen bei der Einnahme der Antibabypille eine positive „Nebenwirkung“ fest. Selbst dünnes Haar wird spürbar voller und glänzender. Doch auch die gegenteilige Wirkung ist nicht ausgeschlossen, wenn Sie das Hormonpräparat zur Schwangerschaftsverhütung nicht „vertragen“. Ein Gespräch mit Ihrem Gynäkologen ist ratsam und führt im Regelfall dazu, dass er Ihnen bei allen Unverträglichkeiten, auch bei Haarausfall zum Pillenwechsel rät und Ihnen ein neues Präparat verschreibt. Bedenken Sie aber, dass die Umstellung Ihres Hormonhaushalts einige Wochen Geduld erfordern kann und sich „einspielen“ muss.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum es zu Haarausfall durch einen Pillenwechsel kommt
  2. Veränderungen der Hormone wirken sich auf den Haarwuchs aus
  3. Wächst das Haar wieder nach oder ist eine Haartransplantation nötig?
  4. Fazit: Nach Hormonänderung fallen die Haare aus – was nun?

Warum es zu Haarausfall durch einen Pillenwechsel kommt

Während ein Großteil aller Frauen bei der Schwangerschaftsverhütung mit der Pille dichtes und gesundes Haar haben, wirkt sich das Hormonpräparat bei anderen Frauen negativ auf den Haarwuchs aus.

Für eine sichere Verhütung und mit Blick auf die gute Verträglichkeit des Hormonpräparats wird meist eine Pille mit Gestagen verschrieben.

  • Hierbei handelt es sich um ein künstliches Hormon, das in dieser Form vom Körper nicht produziert wird.
  • Einige Gestagene sind dafür bekannt, dass sie wie das männliche Hormon DHT wirken.
  • Neigen Sie zu empfindlichen Haarwurzeln, kann die Antibabypille mit Gestagen zu Haarverlust führen.

Lässt sich der Haarverlust durch einen Pillentausch aufhalten?

  • In Rücksprache mit dem Gynäkologen findet jede Frau eine passende Antibabypille, wodurch Sie nicht mit Haarausfall leben müssen.

Allerdings sollten Sie bedenken, dass auch der Wechsel der Pille zu einer Einschränkung des Haarwuchses und zum Verlust der Haarfollikel führen kann.

Sobald Sie eine negative Veränderung im Haarwuchs bemerken oder unter diffusem Haarausfall leiden, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren und um eine Umstellung des Präparats bitten.

Veränderungen der Hormone wirken sich auf den Haarwuchs aus

Ihr Körper produziert Hormon. Diese sind aufeinander abgestimmt und werden genau in der Menge produziert, die die Natur für Sie „vorgesehen“ hat. Mit jeder Beeinflussung des Hormonspiegels kann es zu einer Schwächung Ihrer Haarfollikel bis hin zum Haarausfall kommen.

Nur die wenigsten Frauen leiden durch die Einnahme der Antibabypille unter Haarausfall. Durch den Präparat Wechsel oder das Absetzen bei Kinderwunsch kommt es häufiger zur sichtbaren Ausdünnung der Kopfbehaarung oder zum Haarverlust in größerer Menge.

Während der Pilleneinnahme versorgen Sie Ihren Körper mit künstlichen Hormonen. Bleibt die Versorgung aus, sinkt Ihr Östrogenspiegel. Sind die Anlagen gegeben, fällt Ihr Haar aus und die einst füllige Pracht weicht dünnem und schwer frisierbaren Haar sowie einem sichtbaren Scheitelansatz.

Ehe Sie über eine hormonelle Verhütung nachdenken, sollten Sie sich ausführlich darüber beraten lassen, welche Auswirkungen eine Veränderung Ihres Hormonspiegels mit sich bringen kann. Grundsätzlich sollten Sie bei der Einnahme von Hormonen immer daran denken, dass sich ein künstliches Eingreifen in Ihren Körper negativ auf Ihre Haare auswirken kann.

Starker Haarverlust durch den Pillenwechsel oder die Absetzung der Pille

Eine Packung Pillen auf einem roten Hintergrund.

Vor allem junge Frauen erhalten beim Gynäkologen Pille mit Gestagen. Doch genau dieser Inhaltsstoff, ein künstliches und vom Körper nicht selbst produziertes Hormon ist für Haarausfall bei genetischer Veranlagung verantwortlich.

Sobald Sie einen höheren Haarverlust bemerken, sollten Sie überlegen, ob ein Wechsel des Präparats sinnvoll ist. Allerdings kann auch der Haarverlust durch den Pillenwechsel nicht ausgeschlossen werden.

Bei den meisten Frauen bewirkt die Einnahme der Antibabypille eine deutliche Verschönerung und Verdichtung der Haare. Doch es gibt Ausnahmen. Wenn Sie zu Haarverlust durch den Pillenwechsel oder nach Absetzen des hormonellen Verhütungsmittels neigen, warten Sie mit dem Besuch beim Gynäkologen nicht länger.

Es ist erwiesen, dass das Haar ohne eine erneute Beeinflussung Ihres Hormonhaushalts nicht nachwächst. Natürlich sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren, warum Sie die Pille wechseln müssen und welche Nebenwirkungen in Ihrem Fall aufgetreten sind.

Nur wenn Sie offen mit dem Haarausfall umgehen und genau wissen, dass er erst durch die Einnahme, den Pillenwechsel oder die Absetzung eintrat, können Sie ein besser zu Ihren Hormonen passendes Präparat erhalten.

Wächst das Haar wieder nach oder ist eine Haartransplantation nötig?

In den meisten Fällen lösen Sie das Problem, sobald Sie eine Pille einnehmen, die Ihr Körper verträgt und die sich positiv auf Ihr Haar auswirkt. Da Haarausfall durch den Pillenwechsel nicht das einzige Risiko ist, sollten alle Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen einer Einnahme von Hormonen genau abgewogen werden.

Bei sehr starkem Haarverlust, der eher selten vorkommt, aber nicht ausgeschlossen ist, kann eine Haartransplantation durchaus eine gute Entscheidung sein. Spätestens wenn das Haar mitsamt der Follikel ausfällt, wird sich an dieser Stelle kein neuer Haarwuchs einstellen.

In einer renommierten Haarklinik werden Sie ausführlich beraten und erfahren auch, ob Sie die aktuelle Pille weiter einnehmen oder auf ein anderes Präparat umsteigen sollten. Damit Ihr frisch verpflanztes Eigenhaar wächst und nicht ebenfalls ausfällt, kann ein Wechsel der Pille oder auch der vollständige Verzicht auf die hormonelle Verhütungsmethode notwendig werden.

Vor allem Frauen mit einer Tendenz zu androgenetischem Haarausfall können bei der kleinsten Veränderung des Hormonhaushalts unter starkem und dauerhaften Haarverlust leiden.

Fazit: Nach Hormonänderung fallen die Haare aus – was nun?

Hormonänderung fallen die Haare aus - Frau redet mit dem Arzt

Das Haar ist ein Schönheitsideal, das Ihre Weiblichkeit signalisiert und Ihre jugendliche Ausstrahlung untermauert. Umso stärker leiden Frauen, die unter Haarverlust durch einen Pillenwechsel oder unter der generellen Unverträglichkeit einer hormonellen Verhütung leiden.

Wenn Sie verstärkten Haarausfall bemerken und sicher sind, dass er nur mit der Antibabypille zusammenhängen kann, sollten Sie umgehend mit Ihrem Gynäkologen sprechen. Manchmal kann eine Umstellung auf eine andere Pille helfen, in Einzelfällen ist auch das Absetzen des Präparats sinnvoll.

Wichtig ist, dass Sie jetzt nicht in Panik geraten und dass Sie sich nicht unter Stress setzen. Bei sehr starken Problemen mit dauerhaftem Haarverlust können Sie sich für ein Eigenhaarimplantat entscheiden.

In einer renommierten Haarklinik erhalten Sie eine fundierte Beratung und Diagnostik.

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