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Nahaufnahme einer Kopfhauterkrankung.

Folliculitis decalvans Therapie

Die Ursachen für Haarausfall können sehr unterschiedlich sein. Eine Form der vernarbenden Alopezie ist die so genannte Folliculitis decalvans. Bei den Betroffenen treten Entzündungen auf, die dazu führen, dass die Haare mit der Zeit ausfallen und nicht wieder nachwachsen können. Volle und gesunde Haare sind jedoch das Schönheitsideal von vielen. Doch gibt es gegen Folliculitis decalvans eine Therapie, die wirklich hilft die Haargesundheit wiederherzustellen? Wie ist der Ablauf der Behandlung? Welche Vorteile gibt es?

Inhaltsverzeichnis

  1. Gibt es gegen Folliculitis decalvans eine Therapie?
  2. Was sind die Ursachen für diese Hauterkrankung?
  3. Was passiert bei einer Entzündung der Haarbälge?
  4. Wie verläuft eine Folliculitis decalvans Therapie?
  5. Welche dauerhafte Lösung für entzündete Haarbälge gibt es?
  6. Welche Haarverpflanzungsmethode eignet sich besonders gut?
  7. Generell ist es möglich bei einer Folliculitis decalvans eine Haarverpflanzung durchzuführen

Gibt es gegen Folliculitis decalvans eine Therapie?

Die Entzündung der Haarbälge wird als Folliculitis decalvans bezeichnet. Eine Therapie ist jedoch nur bedingt möglich. Die entzündliche Erkrankung tritt insgesamt eher selten jedoch häufiger bei Männern auf. Der Verlauf der Hauterkrankung ist chronisch.

Durch die Krankheit entzünden sich die Haarbälge, also die Haarfollikel, in welchem der Haarschaft liegt und an dessen unteren Ende das Haar an der Haarwurzel gebildet wird. Durch diese Entzündung werden die Haarwurzeln irreversibel geschädigt und die Haare fallen aus.

Darüber hinaus bildet sich an den betroffenen Stellen ein Narbengewebe. Aus diesem Grund zählt die Erkrankung zu der vernarbenden Alopezie. Die Krankheit kann an allen Bereichen des Körpers auftreten, die behaart sind. Am häufigsten tritt sie jedoch an der Kopfhaut auf.

Was sind die Ursachen für diese Hauterkrankung?

Folliculitis decalvans Therapie - Pickel auf Kopfhaut

Wodurch genau die Entzündung der Haarbälge ausgelöst wird, ist bis heute noch nicht abschließend geklärt. Es steht jedoch fest, dass das grammpositive Bakterium Staphylococcus aureus eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielt.

Denn bei den meisten Betroffenen lässt sich dieses Bakterium in den entzündeten Bereichen nachweisen. Darüber hinaus muss es jedoch zusätzlich weitere Ursachen geben, die diese Erkrankung verursachen. Denn nicht alle Personen, bei denen Staphylococcus aureus nachgewiesen werden, leiden gleichzeitig auch unter entzündeten Haarbälgen.

Es wurde festgestellt, dass bei dieser Erkrankung eine familiäre Häufung zu verzeichnen ist. Aus diesem Grund wird angenommen, dass die Betroffenen eine bereits angeborene Haarfollikelöffnung haben, die andersartig ist, weshalb sich dort leichter Bakterien einnisten können.

Was passiert bei einer Entzündung der Haarbälge?

Bei Personen, die von dieser entzündlichen Erkrankung betroffen sind, treten zunächst sogenannte follikuläre Papeln auf. Als Papeln werden erhabene Verdickungen der Haut bezeichnet. Im weiteren Verlauf der Krankheit entstehen dann Pusteln.

Dabei handelt es sich um mit Eiter gefüllte Hohlräume in der Haut. Die Hauterkrankung schreitet immer weiter fort und hinterlässt dabei unschöne Narben. Diese Narben verursachen, dass die Haarwurzeln irreversibel geschädigt werden, weshalb sie kein neues, gesundes Haarwachstum mehr bilden können.

Im Verlauf der Krankheit können darüber hinaus spontane Blutungen, Schmerzen, Juckreiz oder Hautveränderungen auftreten.

Wie verläuft eine Folliculitis decalvans Therapie?

Allgemein ist das Hauptziel der Folliculitis decalvans Therapie, dass eine Keimeliminierung des Bakteriums Staphylococcus aureus erreicht wird. Es gibt dabei zwei verschiedene Therapieansätze. Zum einen die antientzündliche Therapie und alternativ hierzu die antibiotische Therapie.

Es ist sowohl eine externe als auch eine interne Therapieform möglich. Die externe Therapie wird jedoch im Normalfall nur bei sehr milden Fällen dieser Hautkrankheit als Einzeltherapie eingesetzt. Üblicherweise fungiert die externe Variante lediglich als Begleittherapie.

Bei dieser Form wird zweimal täglich ein spezielles Mittel direkt auf der Haut aufgetragen. Im Zentrum der internen Behandlungsart stehen spezielle Antibiotika. Das entsprechende Antibiotikum muss über einen langen Zeitraum von rund zehn bis zwölf Wochen eingenommen werden.

Sobald die antibiotische Behandlung jedoch abgebrochen wird, kann es zu einem Rückfall kommen und die Haarbälge entzünden sich erneut. Aus diesem Grund kann es in einigen Fällen notwendig sein, dass die Therapie über mehrere Jahre andauern muss.

Viele Betroffene nehmen zudem Zinksulfat oder Fusidinsäure ein. Es sollte jedoch beachtet werden, dass der Ausfall der Haare unvorhersehbar und darüber hinaus irreversibel ist.

Daher ist es besonders wichtig, dass die Erkrankung bereits früh erkannt und auch therapiert wird. Denn sobald die Haarwurzeln abgestorben sind, kann dort nie mehr neues Wachstum entstehen.

Die Folge hiervon ist, dass unschöne kahle Stellen auf der Kopfhaut zurückbleiben. Unter diesen Folgen der Erkrankung leiden viele Betroffene sehr, denn das Ausfallen der Haare geht oft mit dem Verlust des Selbstbewusstseins einher. Zudem ist die Erkrankung für Außenstehende aufgrund der kahlen Stellen deutlich erkennbar.

Welche dauerhafte Lösung für entzündete Haarbälge gibt es?

Folliculitis decalvans Therapie - Haartransplantation Elithairtransplant

Wenn Sie unter dieser entzündlichen Erkrankung leiden und dadurch kahle Stellen auf Ihrer Kopfhaut zurückgeblieben sind, ist es generell möglich eine Haartransplantation vorzunehmen. Es gibt zwei entscheidende Faktoren, die darüber entscheiden, ob eine Haarimplantation möglich ist.

Zum einen ist es wichtig, dass Ihre Kopfhaut zum Zeitpunkt der Haarverpflanzung stabil ist. Zweitens sollte die entzündliche Erkrankung vollständig ausgeheilt sein, bevor eine Haartransplantation durchgeführt wird. Die Entzündungen treten schubweise auf, weshalb sie auch nach einer Besserung innerhalb einiger Wochen oder sogar Monaten wieder auftreten können.

Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt abwarten, bis die Erkrankung ausgeheilt ist. Die verpflanzten gesunden Haarfollikel könnten ansonsten sofort wieder von den Bakterien angegriffen werden und infolge dessen würden die neu verpflanzten Haare ebenfalls ausfallen.

Welche Haarverpflanzungsmethode eignet sich besonders gut?

Wenn Sie unter der vernarbenden Alopezie leiden, ist die FUE-Methode am besten geeignet, um bei Ihnen eine Eigenhaartransplantation durchzuführen. Informieren Sie Ihren Arzt im Vorfeld jedoch unbedingt über Ihre Erkrankung.

Bei der FUE-Methode werden einzelne follikuläre Einheiten aus Ihrem Spenderbereich entnommen und in den betroffenen kahlen Stellen auf Ihrer Kopfhaut wieder eingepflanzt. Der Spenderbereich befindet sich meist am Hinterkopf.

Bei der FUE-Methode ist es jedoch auch möglich, follikuläre Einheiten aus anderen Körperbereichen zu entnehmen, wenn auf dem Kopf nicht genügend gesunde Haarfollikel zur Verfügung stehen. Der leitende Arzt von Elit Hairtransplant, Dr. Balwi hat bereits über 35.000 erfolgreiche Haarimplantationen durchgeführt.

Das erfahrene Team ist stets darum bemüht, die für Sie passende Behandlungsmöglichkeit zu finden. Bereits nach wenigen Monaten beginnen die neuen Haare an zu wachsen und nach rund einem Jahr ist das Endergebnis sichtbar.

Generell ist es möglich bei einer Folliculitis decalvans eine Haarverpflanzung durchzuführen

Die Entzündung der Haarbälge ist eine Form der vernarbenden Alopezie, bei der sich die Haarbälge entzünden. Diese Entzündung führt dazu, dass mit der Zeit die Haarwurzeln irreversibel geschädigt werden und die Haare schließlich ausfallen. An den betroffenen Stellen kann kein neues Haarwachstum mehr entstehen.

Betroffene leiden oft sehr unter der Folliculitis decalvans. Eine Therapie ist nur bedingt möglich, da die Ursachen für die Erkrankung nicht vollständig geklärt sind. Sobald die Erkrankung ausgeheilt ist, ist es möglich mit Hilfe einer Eigenhaarverpflanzung die kahlen Stellen auf der Kopfhaut aufzufüllen.

Hierzu werden follikuläre Einheiten in die betroffenen Stellen implantiert. Durch die Verpflanzung des Eigenhaares, entsteht schon nach wenigen Monaten wieder ein gesundes und kräftiges Haarwachstum. Die Folgen der Erkrankung können durch die Transplantation beseitigt werden und Sie können sich über volles Haar freuen.

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