Es gibt verschiedene Formen von Haarverlust. Neben diffusem und kreisrundem Haarausfall gibt es auch eine vernarbende Form. Die sogenannte Alopecia cicatricalis stellt für die Betroffenen meist eine enorme psychische Belastung dar, da der Haarausfall irreversibel ist. Volles und vitales Haar ist jedoch ein weit verbreitetes Schönheitsideal. Mit einer Haarimplantation können die Kahlstellen wieder aufgefüllt werden.

Alopecia cicatricalis

Was ist Alopecia cicatricalis?

Als Alopecia cicatricalis wird vernarbender Haarausfall bezeichnet. In der Regel ist dieser eine Begleiterscheinung einer Erkrankung oder Entzündung der Kopfhaut. Bei dieser Form des Haarschwunds werden die Haarfollikel angegriffen und zerstört.

Die Vernarbung der Kopfhaut hat zur Folge, dass Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr zu den Haarwurzeln gelangen können.

Wie äußert sich die Diagnose?

Nahaufnahme von Schwellungen auf der Kopfhaut

Wenn Sie unter Alopezie leiden, treten meist Begleiterscheinungen wie Rötungen und Schwellungen der Kopfhaut und starker Juckreiz auf. Auch Pusteln und Blasen sind Symptome, die in Verbindung mit dem vernarbenden Haarverlust auftreten können.

Einige Betroffene leiden zudem an einem Brennen und Schmerzen der Kopfhaut. Das Hauptmerkmal der Alopecia cicatricalis ist jedoch, dass sich an den betroffenen Stellen Narben bilden.

Durch die Vernarbung der Haut und die vollständig zerstörten Haarfollikel können in diesen Bereichen nie mehr neue Haare wachsen. Die vernarbende Alopezie ist daher dauerhaft und nicht rückgängig zu machen. Die kahlen Stellen sind für die Betroffenen eine enorme Belastung.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Wodurch entsteht die Erkrankung?

Viruszelle auf blauen Hintergrund

Es gibt verschiedene Ursachen für vernarbende Alopezie. Dem Problem liegt dabei in den meisten Fällen eine Entzündung oder Erkrankung der Kopfhaut vor. So können beispielsweise Autoimmunerkrankungen, Vireninfektionen, Pilzerkrankungen oder Infektionserkrankungen das Vernarben der Kopfhaut verursachen.

Darüber hinaus können auch physikalische oder chemische Ursachen zu Grunde liegen. Da meist eine Erkrankung vorliegt, wenn vernarbender Haarverlust auftritt, ist es wichtig, dass Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte oder Lupus erythematodes

Arzt kämmt die Haare eines Patienten der unter Schuppenflechte leidet

Verschiedene Autoimmunerkrankungen können als Ursache für vernarbende Alopezie festgestellt werden. Hierzu zählen zum Beispiel Schuppenflechte, die sich durch rötliche Pusteln und Flecken äußert. Die offenen Stellen, die hierdurch entstehen, sind sehr anfällig für Entzündungen, wodurch das Haarwachstum gestört werden kann.

Eine weitere Autoimmunerkrankung, die vernarbenden Haarschwund verursachen kann ist Lupus erythematodes. Hierbei entstehen rote, verhärtete Flecken auf der Kopfhaut, die im weiteren Verlauf der Krankheit vernarben können. An diesen Stellen können keine Haare mehr wachsen.

Vireninfektionen wie Gürtelrose

Gürtelrose ist eine Vireninfektion, die auch im Bereich der Kopfhaut auftreten kann. Ist dies der Fall, bildet sich dort ein Ausschlag. Dieser äußert sich durch heftiges brennen, rote Flecken und Bläschen. Vernarbender Haarverlust kann die Folge dieser Vireninfektion sein.

Vernarbende Alopezie durch eine Pilzerkrankung

Pilzerkrankung am Kopf eines Mannes

Der vernarbende Haarverlust kann zum Beispiel durch einen Kopfhautpilz ausgelöst werden, bei welchem es sich um eine infektiöse Hauterkrankung handelt. Der Kopfhautpilz äußert sich durch stark juckende, gereizte und empfindliche Haut.

Die Kopfhaut ist mit schuppigen, roten Flecken übersäht. Wird die infektiöse Erkrankung der Haut nicht schnellstmöglich behandelt, entzünden sich die Flecken und werden zu Beulen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind.

Sowohl Dermatophyten (Fadenpilze) als auch Malassezia (Brandpilze) und Pilze, die Trichosporie (Piedra) verursachen, können das Problem auslösen.

Infektionserkrankungen wie Lichen Ruber

Vernarbender Haarverlust kann auch durch Infektionskrankheiten wie Lichen Ruber ausgelöst werden. Lichen Ruber ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich durch rote und juckende Knötchen auf der Kopfhaut äußert.

Im weiteren Verlauf der Krankheit werden die Knötchen rauer und schließlich zu schuppenden Hautflecken. Von der Entzündung können auch die Haarfollikel betroffen sein.

Wenn dies der Fall ist, schwinden die Follikel und können nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Dadurch wird die Struktur der Haare vollständig zerstört, wodurch die Haare ausfallen.

Physikalische oder chemische Ursachen

Doch nicht nur Krankheiten, sondern auch physikalische oder chemische Ursachen können zu vernarbendem Haarverlust führen. Hierzu zählen vor allem Verletzungen der Kopfhaut, Verbrühungen, Verbrennungen oder Verätzungen. Aber auch Strahleneinwirkungen können die Kopfhaut vernarben lassen.

Was hilft gegen vernarbenden Haarverlust?

Da es sich bei Alopecia cicatricalis, um eine Form des Haarschwunds handelt, bei dem die Haarwurzeln vollständig zerstört werden, bleiben die Kahlstellen dauerhaft bestehen. Der vernarbende Haarverlust ist in vielen Fällen eine unschöne Begleiterscheinung von Erkrankungen oder Entzündungen, weshalb Sie unbedingt einen kompetenten Arzt aufsuchen sollten.

Da die Kahlstellen bestehen bleiben, ist lediglich eine Haarverpflanzung eine wirksame und dauerhafte Möglichkeit, um an diesen Stellen neues Haarwachstum entstehen zu lassen.

Die Haartransplantation als effektive Lösung

Zwei Ärzte nehmen eine Haartransplantation bei einem Patienten vor

Der erste Schritt einer Eigenhaarbehandlung ist, dass Ihnen Haarfollikel aus einem Spenderareal entnommen werden, die noch vollständig intakt sind. Anschließend werden diese sogenannten Grafts mittels der innovativen FUE-Methode in die Bereiche Ihrer Kopfhaut implantiert, die von der vernarbenden Alopezie betroffen sind.

Nachdem die Grafts an der Kopfhaut angewachsen sind, entsteht nach wenigen Monaten neues Haarwachstum. Ein Jahr nach der Haarverpflanzung können Sie sich über eine gesunde und kräftige Haarpracht freuen. Von den Kahlstellen am Kopf ist nichts mehr zu sehen.

100% kostenlos & unverbindlich!

Bei vernarbendem Haarausfall hilft eine Eigenhaarverpflanzung

Die Alopecia cicatricalis ist eine spezielle Form von Haarschwund, bei dem sich das Gewebe der Kopfhaut vernarbt. Dadurch können die Haarwurzeln nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und die Haare fallen aus.

Da die Haarwurzeln durch diesen Vorgang vollständig absterben, ist vernarbender Haarverlust meist dauerhaft. Verschiedene Krankheiten und Entzündungen sind für das Auftreten dieses Problems verantwortlich, weshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte, um die Ursache festzustellen.

Die bestehenden Kahlstellen können bei einer Eigenhaarverpflanzung wieder aufgefüllt werden. Hierzu werden noch intakte follikuläre Einheiten in den Bereich der Kopfhaut transplantiert, der von der Narbenbildung betroffen ist.

Die Haarverpflanzung ist die einzige dauerhafte Möglichkeit, um die Folgen des Haarverlusts zu beseitigen. Bereits ein Jahr nach der Eigenhaarverpflanzung ist das Endergebnis für Sie sichtbar.


Diesen Beitrag teilen