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Haarausfall bei Glutenunverträglichkeit - Glutenfrei

Haarausfall bei Glutenunverträglichkeit

Sie ernähren sich wie gewohnt, in Ihrem Leben hat sich nichts verändert, Sie haben keinen Stress und trotzdem fällt Ihr Haar „wie aus heiterem Himmel“ aus? Viele Menschen leiden unter einer Glutenunverträglichkeit, die in chronischer Ausprägung unter der Diagnose Zöliakie bekannt ist. In den meisten Fällen äußert sich Erkrankung mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und einer gestörten Verdauung. Auch Kopfschmerzen und regelrechte Bauchkrämpfe gehören zur Symptomatik der Unverträglichkeit. Dass es auch zu starkem Haarverlust bei Glutenunverträglichkeit kommen kann, ist den wenigsten Menschen bekannt und wird somit eher selten in den Kontext gestellt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum starker Haarverlust auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen kann
  2. Kreisrunder Haarausfall – wenn die Ernährung schuld ist
  3. Ist eine Haartransplantation bei Glutenunverträglichkeit möglich?
  4. Haarausfall ist bei Glutenunverträglichkeit eine häufige Begleiterscheinung

Warum starker Haarverlust auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen kann

Haarausfall ist ein Signal Ihres Körpers, der auf einen Missstand hinweist. Suchen Sie die Ursache für dünner werdendes Haar oder Glatzenbildung nicht ausschließlich auf Ihrer Kopfhaut oder in der Psyche. Die Haarfollikel sind sehr sensibel und reagieren stark auf Mangelerscheinungen, eine Verschiebung der Säure-Basen-Balance und auf Substanzen, die Ihr Körper abstößt.

Bei einer Glutenunverträglichkeit löst der Verzehr aller Getreideprodukte eine starke Gegenwehr Ihres Körpers aus. Diese äußert sich auf unterschiedliche Arten, so zum Beispiel im kreisrunden oder diffusen Haarverlust. Gluten können einen Nährstoffmangel begünstigen, welcher wiederum Haarausfall begünstigt und binnen kurzer Zeit zum vollständigen Verlust der Kopfbehaarung führen kann.

Menschen mit Glutenunverträglichkeit leiden häufig auch an einer Schwankung des Blutzuckers, einer zweiten getreidebedingten Ursache für starken Haarverlust. Der Ursache können Sie relativ einfach auf den Grund gehen. Vermeiden Sie alle glutenhaltigen Nahrungsmittel und beobachten, ob sich der Haarverlust nach einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen mindert.

Kreisrunder Haarausfall – wenn die Ernährung schuld ist

Bei kreisrundem Haarausfall, vor allem wenn er plötzlich auftritt und weder altersbedingt noch genetisch ist, sollten Sie Ihre Ernährung ins Augenmerk stellen. Stehen Produkte mit Weißmehl auf Ihrem täglichen Speiseplan? Essen Sie häufiger Fertiggerichte oder holen sich Ihr Mittag am Imbiss?

Pizza, Brot und Nudeln gehören zu den Lebensmitteln, die bei einer vorherrschenden Glutenunverträglichkeit für besonders starke Reaktionen Ihres Körpers sorgen. Erst wenn Sie sich von der These, dass sich Gluten nur auf den Verdauungstrakt auswirken lösen, können Sie die wirkliche Ursache für Ihren Haarausfall erkennen.

Bei Glutenunverträglichkeit kommt es bei Männern zum kreisrunden, bei Frauen zum diffusen Verlust der Kopfbehaarung. Weitere Alarmzeichen und Einschränkungen müssen nicht zwangsläufig auftreten. Wenn allein Ihre Ernährung schuld ist, können Sie dem Problem mit einer Ernährungsumstellung begegnen.

Sollte der Haarausfall sehr weit fortgeschritten sein und bereits zur Glatzenbildung geführt haben, wachsen auf dieser Kopfstelle ohne eine Implantation von Eigenhaar keine neuen Haare nach.

Ist eine Haartransplantation bei Glutenunverträglichkeit möglich?

Haarausfall bei Glutenunverträglichkeit - Pantient nach Haartransplantation

Hat sich der Haarverlust durch eine Glutenunverträglichkeit eingestellt und ist weit fortgeschritten, ist die Transplantation von Eigenhaar eine effektive Behandlung gegen die unerwünschte Glatze. Eine Allergie auf Gluten ist keine Kontraindikation für die Haartransplantation.

Ehe Sie einen Termin für den minimalinvasiven Eingriff erhalten, werden Sie zu einem ersten Vorgespräch in die favorisierte Haarklinik geladen. Hier beantworten Sie zum Beispiel auch die Frage, ob Sie unter Ihnen bekannten Allergien und Unverträglichkeiten leiden. Ist Ihre Glutenunverträglichkeit bekannt, beantworten Sie die Frage ehrlich.

Je mehr Informationen das Behandlungsteam über die mögliche Ursache des Haarausfalls bekommt, umso individueller werden Sie beraten. Sie sollten wissen, dass sich der Haarausfall nach einer erfolgten Eigenhaarimplantation erneut einstellt, wenn Sie die Umstellung der Ernährung auf die leichte Schulter nehmen.

Ihre Entscheidung für die Verpflanzung von Eigenhaar sollte zugunsten der 95-prozentigen Ergebnissicherheit mit einer Umstellung auf glutenfreie Lebensmittel einhergehen.

Die Umstellung auf glutenfreie Kost schon vor dem Eigenhaarimplantat vornehmen

Dieser Empfehlung können Sie natürlich nur folgen, wenn Ihnen die Ursache für den Haarverlust bekannt ist. Ein Allgemeinmediziner oder ein Dermatologe können in einer Blutuntersuchung herausfinden, ob der Haarausfall auf einer Glutenunverträglichkeit beruht oder eine Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung ist.

Die glutenfreie Ernährung ist generell gesünder und somit keine wirkliche Einschränkung, auch wenn Sie auf Pizza und Co. verzichten müssen. Bei Früherkennung reguliert sich Ihr Haarwuchs selbstständig und ein Eigenhaarimplantat wird unnötig. Anders verhält es sich, wenn Sie über viele Monate und Jahre mit der Unverträglichkeit leben und Gluten nicht in den Zusammenhang mit Haarausfall stellen.

Auf einer vollständigen Glatze auf Ihrem Oberkopf wächst auch bei Abstellung der Ursache kein neues Haar, wodurch die Haartransplantation Ihre einzige Chance auf die Wiederherstellung der gewünschten Haardichte ist. In der Haarklinik werden Sie neben Ihrem Verhalten vor und nach dem Eingriff auch über die Risiken aufgeklärt, wenn Sie die Ernährung nicht umstellen.

Alle in Ihnen brennenden Fragen sollten Sie vorab stellen und genau abwägen, ob Sie zukünftig mit dem Verzicht auf Gluten leben und Ihrem frisch verpflanzten Haar eine Chance geben können.

Haarausfall ist bei Glutenunverträglichkeit eine häufige Begleiterscheinung

Die Glutenunverträglichkeit ist weit verbreitet. Doch nur die Hälfte aller Betroffenen wissen von den Gründen für ihr Unwohlsein. Wenn Sie unter Verdauungsproblemen leiden, bringen Sie diesen Umstand schnell in Verbindung mit Ihren Ernährungsgewohnheiten.

Anders verhält es sich bei Haarverlust. Bei Glutenunverträglichkeit denkt kaum jemand daran, dass der Haarausfall auf einem Mangel an Nährstoffen basiert. Noch seltener wird erwogen, dass die Mangelerscheinungen im direkten Zusammenhang mit getreidehaltigen Speisen stehen.

Lassen Sie sich auf Glutenunverträglichkeit untersuchen oder prüfen selbst, ob sich Ihr Haarwuchs beim Verzicht auf glutenhaltige Speisen wie Fertiggerichte und Brot verdichtet. Ist das der Fall, kennen Sie die Ursache für den Haarausfall und können entscheiden, ob die Transplantation von Eigenhaar für Sie eine Option ist.

Auch wenn Sie Ihr Leben lang Brot und Pizza vertragen haben, kann sich im Laufe eines Lebens eine Unverträglichkeit entwickeln. Oftmals tritt die Glutenunverträglichkeit mit der Begleiterscheinung Haarausfall ohne Vorankündigung zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf.

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