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Lichen ruber mit Haarausfall

Lichen ruber mit Haarausfall: Welche Behandlung ist möglich?

Die vernarbende Alopezie ist eine spezielle Form des Haarverlustes. Zu ihr zählt auch die Hauterkrankung Lichen ruber mit Haarausfall. Eine Behandlung ist schwierig und muss nicht selten über mehrere Jahre hinweg erfolgen. Durch die Krankheit werden die Haarwurzeln teilweise irreversibel geschädigt, sodass Kahlstellen auf dem Kopf entstehen. Eine Haartransplantation hilft dabei, dass diese unschönen Stellen der Vergangenheit angehören.

Was ist Lichen ruber mit Haarausfall und ist eine Behandlung machbar?

Als Lichen ruber wird eine entzündliche Erkrankung der Haut bezeichnet, die nicht ansteckend ist. In den meisten Fällen äußert sich diese durch juckende, rote, vieleckige Knötchen an der Haut, die auch als Papeln bezeichnet werden. Im weiteren Verlauf kommen die einzelnen Papeln zu schuppenden und rauen Hautflecken zusammen, die als Plaques bezeichnet werden.

Dieser Hautausschlag juckt meist sehr heftig. Die Erkrankung besteht häufig bereits seit mehreren Jahren bevor sie entdeckt wird. Darüber hinaus kann sie in einem Zeitraum von mehreren Jahren auftreten. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 0,5 Prozent aller Deutschen von der entzündlichen Krankheit betroffen sind. Am häufigsten tritt sie zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf. Nicht genau bekannt sind die Ursachen für Lichen ruber mit Haarausfall, die Behandlung ist daher meist sehr schwierig.

Was sind die möglichen Ursachen für die Hautkrankheit?

Obwohl bisher noch nicht abschließend geklärt ist, was die genauen Ursachen sind, wird jedoch angenommen, dass mehrere Faktoren dazu beitragen, dass die Krankheit auftritt. So ist unter anderem davon auszugehen, dass die Gene eine entscheidende Rolle spielen. Denn bei Personen, bei denen die Körperzellen ganz bestimmte Eiweißmoleküle in ihrer Oberfläche aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken etwas höher.

Insbesondere verschiedene Viren wie zum Beispiel Hepatitis C aber auch bestimmte Medikamente, können die Erkrankung bei dieser genetischen Veranlagung auslösen. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass ein Fehler im Immunsystem zu der entzündlichen Hautkrankheit beiträgt. Es handelt sich demnach vermutlich bei Lichen ruber um eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Abwehrsystem gegen die körpereigenen Strukturen richtet.

Bei der Hautkrankheit richtet sich dieser Angriff speziell gegen die Zellen in der untersten Schicht der Oberhaut.

Wie kann sich die Krankheit auf die Haare auswirken?

Die Entzündungsreaktion, die durch die Krankheit ausgelöst werden, können auch die Haarfollikel betreffen. Bei längerem Bestehen der Entzündung führt dies zum Schwund der Follikel. Die Haare fallen mit der Zeit aus und wachsen nicht mehr nach, da die Follikel irreversibel geschädigt sind. Nicht bei jedem Patienten, sind auch die Haare von der Krankheit betroffen.

Der Befall der Haare kann entweder im Zusammenhang mit weiteren Symptomen oder aber auch allein auftreten. Sollte auch die Kopfhaut von der Hautkrankheit betroffen sein, bilden sich dort an den Haarfollikeln hellrote Knötchen. Im weiteren Verlauf der Krankheit entstehen in den Öffnungen der Follikel Hornpfröpfe. Hierbei wird der Durchfluss von wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff in die Haarfollikel verhindert, weshalb diese absterben.

Eine Entzündung Tief in den Haarfollikeln zerstört die Haarstruktur. Im weiteren Verlauf der Krankheit entstehen bei den Betroffenen schließlich kahle Stellen auf der Kopfhaut.

Gibt es eine Behandlung gegen die Hauterkrankung?

Wenn Lichen ruber mit Haarausfall einhergeht, ist die Behandlung oft schwierig und vor allem langandauernd. Es gibt viele verschiedene Therapieansätze, jedoch kein Heilverfahren, das zu 100 Prozent wirksam ist. Um die Krankheit zu behandeln ist unter anderem eine Kortisontherapie angebracht. Auch eine UV-Bestrahlung oder eine innere Medikamentenanwendung ist in einigen Fällen möglich.

Um die Symptome zu lindern, werden häufig Antihistaminika eingesetzt, um den Juckreiz zu lindern. Von dieser Hautkrankheit betroffene, sollten wenn möglich auf Nikotin, Alkohol und scharfes Essen verzichten. Auch Vitamin-Infusionen können dabei helfen, das Krankheitsbild zu verbessern. Allgemein sind auch Hausmittel gut, die Ihr Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen.

Obwohl es also mehrere Therapieansätze gibt, ist keine Behandlung dabei, die immer gegen die Hauterkrankung hilft. Darüber hinaus muss die Therapie häufig über mehrere Jahre hinweg erfolgen. Insbesondere deshalb, weil die Krankheit oft zunächst unentdeckt bleibt, kann es zu irreversiblem Haarausfall kommen. Denn sind die Haarwurzeln erst einmal abgestorben, kann dort kein Wachstum mehr entstehen und kahle Stellen bleiben auf Ihrer Kopfhaut zurück.

Was hilft gegen die kahlen Stellen auf der Kopfhaut?

Wenn Sie unter der Krankheit leiden und sich bereits kahle Stellen auf Ihrer Kopfhaut gebildet haben, können diese nur durch eine Haartransplantation behandelt werden. Die Eigenhaarverpflanzung ist die einzige Möglichkeit, die Sie langfristig von den kahlen Stellen befreit. Bei einer Haarimplantation mit der modernen FUE-Methode werden einzelne follikuläre Einheiten aus dem Spenderbereich entnommen.

Dieser befindet sich meist im Bereich Ihres Hinterkopfes. Mit der FUE-Methode ist es jedoch auch möglich follikuläre Einheiten aus anderen Körperbereichen zu transplantieren, falls Sie auf dem Kopf nicht mehr über genügend Haarfollikel verfügen. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Hauterkrankung bereits sehr weit fortgeschritten ist.

Nachdem die follikulären Einheiten entnommen wurden, werden sie in eine spezielle Nährlösung eingelegt und aufbereitet. Anschließend werden die einzelnen Grafts in die kahlen Stellen auf Ihrer Kopfhaut eingepflanzt. Die FUE-Methode ermöglicht ein sehr präzises Arbeiten, sodass das Ergebnis später sehr natürlich und ästhetisch wirkt. Wenige Monate nach der Haarverpflanzung beginnen die verpflanzten Haarwurzeln neues Wachstum zu bilden.

Nach rund einem Jahr können Sie sich über das Endergebnis freuen. Die Eigenhaarverpflanzung ermöglicht es, dass in den kahlen Bereichen auf Ihrer Kopfhaut wieder gesundes und kräftiges Wachstum entsteht. Für Außenstehende ist später nicht sichtbar, dass Sie sich einer Haarimplantation unterzogen haben.

Mit einer Haartransplantation gehören die Kahlstellen der Vergangenheit an

Lichen ruber ist eine entzündliche Hauterkrankung, die zu der vernarbenden Alopezie gezählt wird. Im Verlauf der Krankheit können sich auch die Haarfollikel auf der Kopfhaut entzünden. Die Folge ist, dass die Haare mit der Zeit ausfallen und nicht mehr nachwachsen können, da sie nicht mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden können. Es bilden sich Narben auf der Kopfhaut und Kahlstellen entstehen.

Da die Ursachen für die Erkrankung nicht abschließend geklärt sind, ist bei Lichen ruber mit Haarausfall die Behandlung oftmals schwierig. Obwohl es verschiedene Behandlungsansätze gibt, wurde bisher kein Heilverfahren entdeckt, das zu 100 Prozent wirksam ist. Sind die Haarwurzeln erst einmal abgestorben, kann dort nie mehr Wachstum entstehen. Betroffene leiden meist sehr unter dem Verlust der Haare.

Die optimale Lösung, um die Kahlstellen loszuwerden ist eine Eigenhaartransplantation. Dabei werden follikuläre Einheiten aus dem Spenderbereich in die Kahlstellen auf der Kopfhaut eingepflanzt. Nach einigen Monaten entsteht dort neues und gesundes Haarwachstum. Mit der Haartransplantation ist es möglich die Kahlstellen vollständig zu schließen.

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