Viele Betroffene, die unter Haarverlust leiden, greifen zu bestimmten Vitaminen gegen Haarausfall. Doch welche Vitamine brauchen Haare überhaupt und wie wird ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt? Was soll man machen, wenn man unter sehr starkem Haarverlust leidet? Lesen Sie im folgenden Artikel wie man den Haarausfall durch Mangel an Nährstoffen stoppen kann.

Vitamine gegen Haarausfall

Manche bemerken es schon mit 20, andere erst in den Dreißigern oder nach dem vierzigsten Geburtstag. Doch viele Menschen, vor allem Männer, haben mit zunehmendem Alter mit Haarverlust zu kämpfen und fragen sich was man dagegen unternehmen kann. Welche Vitamine brauchen Haare? Was hilft? Was kann ich tun? Manche schwören auf Heilkräuter, andere auf homöopathische Mittel. Fakt ist: Die Ernährung kann dazu beitragen, dem Haarausfall durch Mangel an Nährstoffen entgegenzuwirken. Als hilfreiche Mittel gelten unter anderem: Eisen, Zink und sogenannte B-Vitamine (Biotin, B5). Doch wie gut helfen sie wirklich? Und was ist mit Betroffenen, die unter sehr starkem Verlust der Haare leiden?

Den Haarausfall mit Vitaminen bekämpfen

Volle Haare symbolisieren Gesundheit, Jugend und Vitalität. Wenn Sie ihr Wachstum fördern möchten, braucht der Körper genügend Nährstoffe. Niemand möchte Haarbruch oder stumpfes Haar, deshalb ist ein ausgewogener Speiseplan die beste Versicherung.  Welche Ernährungsweise richtig ist und welche Vitamine fehlen bei Haarausfall, lässt sich nur schwer sagen, wobei ungesunde Lebensmittel, die sehr fettig und kalorienreich sind, unbedingt vermieden werden sollten. Vitamine gegen Haarausfall - NährstoffeEin Mangel an Nährstoffen schadet nicht nur ihrem Körper, sondern auch den Haaren. Sicher ist, dass das Haar bestimmte „Zugaben“ benötigt, um gesund wachsen zu können. Diese sind:

  • Mineralstoffe
  • Aminosäuren
  • und Vitamine

Fangen Sie früh mit der Umstellung an

Wer unter erblich bedingtem Haarausfall leidet, kann zwar nur teilweise mit der Ernährung Einfluss nehmen, sollte aber trotzdem daran denken, dass ein gesunder Lebensstil auch den Haaren, vor allem aber den Haarwurzeln zugutekommt. Für kräftiges, volles Haar ist die gute Versorgung der Haarzellen von immenser Bedeutung.

Fehlen die nötigen Nährstoffe, ist ein gesunder Haarwuchs nicht unbedingt gegeben. Unter Umständen können sich die Wurzeln nicht fest genug in der Kopfhaut verankern. Deshalb ist anzuraten, frühzeitig dem Haarausfall durch Mangel an Nährstoffen durch eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung entgegenzuwirken. Denn 80 % der Haare befinden sich in der Wachstumsphase. Der Körper produziert aus diesem Grund Keratin. Diese Produktion kann mitunter durch einen Nährstoffmix mit entsprechenden natürlichen Vitaminen gegen Haarausfall angekurbelt werden.

Gibt es konkrete Empfehlungen?

Vorweg sei gesagt, dass man mit Nahrungsergänzungsmitteln immer vorsichtig sein sollte. Je nach Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen sind Nahrungsumstellungen am besten immer mit dem Hausarzt abzusprechen. Wenn allerdings nichts dagegenspricht, kann man auf hochdosiertes Biotin und Vitamin B1, B2, B3 sowie Vitamin D zurückgreifen. Auch die kontrollierte Zufuhr von Eisen-, Zink- und Selenpräparaten kann in Betracht gezogen werden.

Natürlich darf man hierbei nicht vergessen, dass Haarverlust teilweise und je nach Veranlagung und Alter natürlich ist. Wenn aber pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen oder gar ganze Büschel, muss man genauer hinschauen und sich nach Lösungsansätzen umschauen. Ob Vitamine gegen Haarausfall helfen, der schon sehr fortgeschritten ist, ist zu bezweifeln. Hier sollten Betroffene möglicherweise über eine Saphir FUE Haartransplantation nachdenken, da mit dieser Technik kahle Stellen erfolgreich behandelt werden können. Trotzdem stellen wir im folgenden Abschnitt einige Vitamine und Mineralien gegen Haarausfall etwas genauer vor.

Wie gut sind Vitamin H und Biotin?

Zu wenig Biotin kann eine Ursache für den Verlust von Haaren sein. Es ist für einige Prozesse – z.B. Aminosäurestoffwechsel und den für den Haaraufbau unerlässlichen L-Cystein-Stoffwechsel – maßgeblich verantwortlich. Durch Schwangerschaft, Nebenwirkungen durch Medikamente oder Diabetes kann es zu einem Mangel kommen. In diesem Fall kann man zum Beispiel Vitamin H zuführen.

Was hilft Haarfollikeln?

Der Mineralstoff Vitamin A wirkt insofern, dass er die Haarfollikel optimal zu versorgen weiß. Der Haarausfall durch Mangel an Vitamin A ist dementsprechend nicht ungewöhnlich. Vitamin A stärkt Knochen und das Immunsystem. Fleisch aber auch Karotten und Spinat versorgen Sie ausreichend mit diesem wichtigen Nährstoff.

Vitamin B als wichtige Stütze

Dieser Komplex aktiviert die  Haarwurzeln. B6, B5, B3 – sie alle werden für die Talgdrüsen benötigt. Außerdem verhindert es Entzündungen und erfüllt eine ganze Reihe weiterer Funktionen im Körper. Wo finde ich es? Vollkornprodukte beinhalten viel Vitamin B. Gerade bei Stress ist es hilfreich, denn es unterstützt auch die Nerven. Vitamin B2 ist allen voran für kräftige Haare und reine Haut zuständig.

Wie gut eignet sich Vitamin C?

Diesen Mineralstoff kennt jeder. Wichtig für das Immunsystem, gehört es zu den Allroundern beim Thema Gesundheit. Genügend Vitamin C im Organismus unterstützt das Bilden von Haarfollikeln. Obst, vor allem Zitrusfrüchte, sind reich an Vitamin C. Auch in Gemüse wie Paprika findet es sich und wird gern konsumiert.

Auch Spurenelemente und Mineralien sind zu berücksichtigen

Manch einer hat wegen Eisenmangel oder zu wenig Zink mit Haarverlust zu kämpfen, deshalb sollte man auch die anderen Nährstoffe nicht außer Acht lassen: Zink zum Beispiel wird für diverse Aminosäuren benötigt. Stumpfe, dünne Haare sind manchmal darauf zurückzuführen, dass zu wenig davon verfügbar ist. Zinkmangel hat zudem zur Folge, dass sich nur ungenügend Eiweiße bilden. Das zeigt sich dann mitunter im Gewebe und auch am Haar. Im Idealfall wird es gemeinsam mit Vitamin C sowie Kupfer zugeführt.

Auf was sollten Frauen bei der Ernährung achten?

Gerade bei Frauen sorgt der Haarausfall für viel Kopfzerbrechen. Neben dem Verlust des Selbstbewusstseins, finden sich viele weibliche Betroffene auch nicht mehr attraktiv. Da mittlerweile bekannt ist, dass die Ernährung durchaus einen Einfluss auf das Wachstum der Haare haben kann, stellt man sich zuerst die Frage: „Welche Vitamine helfen bei Haarausfall?“. Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen begünstigt das Problem, mit dem eine Vielzahl an weiblichen Betroffenen zu kämpfen hat. Die gute Nachricht ist, dass es durchaus einige Vitamine gegen Haarausfall bei Frauen gibt. Hierbei muss aber vorausgesetzt sein, dass der Verlust der Haare nicht erblich und nicht allzu weit fortgeschritten ist.

Der beste Nährstoff für Haare ist immer noch Vitamin B. Hierdurch werden im Körper rote Blutzellen hergestellt, die dafür verantwortlich sind, Sauerstoff und Mineralstoffe zu der Kopfhaut und den Haarfollikeln zu transportieren. Biotin zählt hierbei zu den bekanntesten und besten Vitamin B Komponenten für den Haarwuchs.

Natürlich gibt es noch weitere Vitamine gegen Haarausfall bei Frauen, die angewendet werden können. Sowohl Vitamin A, Vitamin C als auch Zink und Eisen können einen positiven Effekt auf das Haarwachstum haben. Doch wirken die gleichen Stoffe auch bei Männern? Oder müssen männliche Betroffene auf anderweitige Produkte umsteigen?

Welche Nährstoffe eignen sich für Männer?

Vorweg sei gesagt, dass die Vitamine und Mineralien gegen Haarausfall sowohl von Männern als auch von Frauen gleichermaßen aufgenommen werden können. Ein Unterschied in der Wirkung im Vergleich beider Geschlechter ist nicht zu erkennen.

Wenn es um Vitamine für Haare bei Männern geht, wird Biotin eine besonders erfolgsversprechende Wirkung nachgesagt. Der Verlust von Haaren bei Männern ist in vielen Fällen auf eine Empfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron zurückzuführen, welches ein Nebenprodukt von Testosteron ist. DHT kann dafür sorgen, dass sich die Haarfollikel verschlechtern und somit dünnes Haar oder sogar der komplette Ausfall entstehen kann.

Um den erblich bedingten Haarverlust zu stoppen, greifen viele Männer auf Vitamin B7 zurück, welches unter dem Namen Biotin bekannt ist. Der Nährstoff ist gut für die Verdauung, den Energiestoffwechsel und die Haut. Doch hat es wirklich auch einen positiven Effekt auf das Haarwachstum?

Hierauf gibt es keine allgemein gültige Antwort, da es immer auf die Ursache des Haarverlusts ankommt. Dennoch gibt es viele Stimmen, die behaupten, dass Biotin bei diffusem Haarausfall helfen kann. Gerade bei Männern kann es nur helfen, wenn man es regelmäßig einnimmt und man unter Biotin-Mangel leidet. Bei Personen mit erblich bedingter Alopezie, kann der Nährstoff nicht überzeugen. Hier sei alternativ eine Haartransplantation die weitaus bessere Entscheidung.

Haarwuchs natürlich ankurbeln – eine gute Option zur Haartransplantation?

Die Frage welche Vitamine brauchen Haare wurde ja bereits in den vorherigen Abschnitten umfassend besprochen. So steht es außer Frage, dass gewisse Nährstoffe durchaus das Wachstum der Haare positiv fördern und beeinflussen können. Als beste Vitamine für Haare wird empfohlen vor allem Vitamin B und Vitamin C als auch Spurenelemente wie Zink und Eisen zu sich zu nehmen.

Bei regelmäßiger Einnahme kann es durchaus sein, dass diese Vitamine und Mineralien gegen Haarausfall wirken können. Allerdings sei an dieser Stelle nochmal gesagt, dass es immer auf den Grund für den Ausfall ankommt und das Vitamine für Haare nur einen positiven Erfolg verzeichnen können, wenn es sich nicht um erblichen Haarausfall handelt. Zudem müssen die Nährstoffe regelmäßig zugeführt werden, da der Haarwuchs anderenfalls sofort wieder aufhört.

Beste Vitamine für Haare, wie Biotin, sollten aber erst nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da zu allererst immer eine fachliche Diagnose zum Haarbild erfolgen muss. Welche weiteren Vitamine für Haare Sie auch nehmen können, hatten wir Ihnen vorher ja schon mitgeteilt. Wenn der erwünschte Erfolg ausbleibt, raten wir zu einer professionellen Haarbehandlung, die in jedem Fall ein positives Endergebnis bewirkt.

Fazit: Vitamine gegen Haarausfall können nur bedingt helfen

Welche Vitamine sind gut für die Haare? Als Antwort lässt sich abschließend sagen, dass es zwar hilfreiche Nährstoffe gibt, welche bei Haarausfall aber nur bedingt einen Erfolg versprechen können. Wer zum Beispiel unter sehr starkem Haarverlust leidet, für den eignen sich eher andere Haarbehandlungen in Form einer Transplantation oder Pigmentierung. Hierbei sollte immer eine Voruntersuchung mit Haaranalyse stattfinden, sodass für ihr Haarproblem die richtige Lösung gefunden wird.

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