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Haartransplantation
31.07.2019

Beulen nach der Haartransplantation

Mit Ihrem Wunsch nach vollem Haar haben Sie sich an eine Haarklinik gewandt und ein Eigenhaartransplantat vornehmen lassen. Nun entstehen Beulen nach der Haartransplantation und Sie fragen sich, ob diese Anzeichen normal sind oder eine Heilungsstörung aufweisen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie wichtige Informationen bezüglich der Thematik und ob es sich bei derartigen Symptomen um eine Entzündung handelt oder um ganz normale Erscheinungsmerkmale, die nach der Heilungsphase wieder abklingen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie kann es zu Beulen nach einer Haartransplantation kommen?
  2. Aufklärung im Vorfeld: Seriöse Haarkliniken weisen auf Risiken und “Nebenwirkungen” hin
  3. Fazit: Optimale Nachsorge schließt Beulen nach der Haarverpflanzung aus

Wie kann es zu Beulen nach einer Haartransplantation kommen?

Trotz minimalem Eingriff sollten Sie bedenken, dass es sich bei der Haartransplantation um eine Operation handelt. Im Spenderbereich am Hinterkopf wird Ihnen Eigenhaar in Form von Grafts entnommen, die anschließend im Empfängerbereich in die kahlen Stellen verpflanzt werden. Das A und O sind hygienische Umstände, die in einer seriösen Haarklinik essenziell sind.

Doch auch nach dem Haartransplantat kann das Risiko der Beulenbildung auftreten, wenn Sie der Hygiene und den Empfehlungen zur Nachsorge keine ausreichende Aufmerksamkeit schenken. Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass Beulen nach der Haartransplantation meist ein Symptom einer Entzündung sind. Lediglich wenn Sie sich stoßen, geht von der entstandenen Beule keine Gefahr für Ihr frisch verpflanztes Eigenhaar und sein Anwachsen in der Kopfhaut aus.

Bemerken Sie nach einem Haarimplantat Beulen im Spender- oder Empfängerbereich, konsultieren Sie das Behandlungsteam umgehen und lassen die Ursache diagnostisch abklären.

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Beulenbildung weist auf Heilungsstörung oder Entzündung hin

In den ersten Tagen nach der Haartransplantation bildet sich dünner Schorf auf der Kopfhaut. Das ist ganz normal, da das Wundsekret trocknet und die Heilungsphase beginnt. An der ebenen Struktur Ihres Kopfes wird sich im Regelfall nichts ändern. Bilden sich Beulen unter den Krusten, deutet dies auf eine Entzündung mit Eiterbildung hin.

Gelangen Bakterien und Keime in die noch nicht vollständig verschlossenen Wunden, tritt in Folge eine Störung der Heilung ein. Guter Rat und eine schnelle Diagnostik sind notwendig, um den Verlust der frisch verpflanzten Follikel auszuschließen und Ihre Gesundheit nicht in die Waagschale zu werfen. Auch wenn die Beulen nach der Haartransplantation nicht schmerzen und Ihnen im ersten Moment keine wirklichen Sorgen bereiten: Suchen Sie die Haarklinik auf und lassen Sie die Ursache kontrollieren.

Antworten Sie auf alle Fragen ehrlich, denn oftmals begründet sich der Auslöser in schweißtreibenden Aktivitäten. Schon im Vorgespräch werden Sie darüber aufgeklärt, dass Sie aktiven Sport, Sauna- und Schwimmbadbesuche sowie anstrengende Tätigkeiten in den ersten Wochen vermeiden sollen. Auch eine zu frühe Haarwäsche kann zu Problemen führen und die Heilung der Haarwurzeln nach der Implantation verzögern. Liegt eine Entzündung vor, ist diese immer behandlungsbedürftig und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Aufklärung im Vorfeld: Seriöse Haarkliniken weisen auf Risiken und “Nebenwirkungen” hin

In einer Haarklinik mit hygienischen Bedingungen sind direkte Infektionen im Zeitraum der Behandlung ausgeschlossen. Anders ist es Zuhause, wo Sie zum Beispiel mit Haustieren im Kontakt sind. Auch eine Pilzerkrankung der Kopfhaut oder das Abkratzen der Krusten fördern die Entwicklung von Beulen. Nach der Haarverpflanzung sollten Sie in puncto Nachsorge strikt auf die Empfehlungen der Haarklinik achten.

Dazu gehört, dass Sie im Zeitraum von 10 bis 14 Tagen nach dem minimalinvasiven Eingriff mit einer leichten Schorfbildung auf der Kopfhaut leben müssen. Die Entfernung des Schorfs reist heilende Wunden auf und birgt ein immenses Infektionsrisiko. Ehe Sie zum eigentlichen Termin zur Behandlung kommen, führt das Expertenteam ein ausführliches Erstgespräch mit Ihnen.

Nutzen Sie die Beratung, um alle Fragen zu stellen und sich ausführlich über die Nachsorge, die Bedeutung der Hygiene und unbedingt zu vermeidende Dinge zu informieren. Ihnen wird zum Beispiel von Sport abgeraten, weil die Anstrengung und Schweißbildung dazu führen, dass Ihre frisch verpflanzten Haarwurzeln Schaden nehmen. Sie sollten auch wissen, dass Schweiß bakterienhaltig ist.

Bilden sich plötzlich Beulen nach einer Haarverpflanzung, kann der Schweiß auf der Kopfhaut als Verursacher in Frage kommen. Nehmen Sie alle Hinweise auf Risiken und Folgen ernst und beherzigen, dass die Tipps der Haarklinik auf Erfahrung beruhen.

Fazit: Optimale Nachsorge schließt Beulen nach der Haarverpflanzung aus

Die Bildung von Beulen nach der Haartransplantation ist eine seltene, aber in den Risiken nicht auszuschließende Begleiterscheinung. Sie können dem Problem dennoch vorbeugen, in dem Sie Hygiene groß schreiben und alle Anweisungen des Behandlungsteams befolgen. Kratzen Sie keinesfalls auf der Kopfhaut, auch wenn die leichte Schorfbildung jucken kann.

Nutzen Sie für Haarwäschen ausschließlich die Ihnen empfohlenen Produkte und schließen Sie eine zu frühe Haarwäsche nach der Behandlung aus. So sehr Sie sich nach einer sportlichen Aktivität sehnen: Schweiß auf der Kopfhaut birgt ein immenses Infektionsrisiko. Gönnen Sie Ihrer Kopfhaut nach dem Eingriff ausreichend Ruhe und geben den Follikeln die Zeit, einzuwachsen und ohne Ihr “Zutun” in Ruhe zu heilen.

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