Beulen nach der Haartransplantation

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Beulen nach der Haartransplantation

Mit Ihrem Wunsch nach vollem Haar haben Sie sich an eine Haarklinik gewandt und ein Eigenhaartransplantat vornehmen lassen. Der minimalinvasive Eingriff erzeugt nur minimale Wunden, durch die es im Normalfall nicht zu Beulen oder zur Bildung von Narbengewebe kommt. Eigentlich. Das Risiko besteht, auch wenn es marginal ist. Hier erfahren Sie, wodurch die Beulen nach einer Haartransplantation entstehen und wie Sie dieses Risiko vermeiden können.


Wie kann es zu Beulen nach einer Haartransplantation kommen?

Trotz minimalem Eingriff sollten Sie bedenken, dass es sich bei der Haartransplantation um eine Operation handelt. Im Spenderbereich am Hinterkopf wird Ihnen Eigenhaar in Form von Grafts entnommen, die anschließend im Empfängerbereich in die kahlen Stellen verpflanzt werden. Das A und O sind hygienische Umstände, die in einer seriösen Haarklinik essenziell sind.

Doch auch nach dem Haartransplantat kann das Risiko der Beulenbildung auftreten, wenn Sie der Hygiene und den Empfehlungen zur Nachsorge keine ausreichende Aufmerksamkeit schenken. Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass Beulen auf dem Kopf meist ein Symptom einer Entzündung sind. Lediglich wenn Sie sich stoßen und die Anschwellung der Region dem Stoß geschuldet ist, geht von der Beule keine Gefahr für Ihr frisch verpflanztes Eigenhaar und sein Anwachsen in der Kopfhaut aus.

Bemerken Sie nach einem Haarimplantat Beulen im Spender- oder Empfängerbereich, konsultieren Sie das Behandlungsteam umgehen und lassen die Ursache diagnostisch abklären.

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Beulenbildung weist auf Heilungsstörung oder Entzündung hin

In den ersten Tagen nach der Haartransplantation bildet sich dünner Schorf auf der Kopfhaut. Das ist ganz normal, da das Wundsekret trocknet und die Heilungsphase beginnt. An der ebenen Struktur Ihres Kopfes wird sich im Regelfall nichts ändern. Bilden sich Beulen unter den Krusten, deutet dies auf eine Entzündung mit Eiterbildung hin.

Gelangen Bakterien und Keime in die noch nicht vollständig verschlossenen Wunden, tritt in Folge eine Störung der Heilung ein. Guter Rat und eine schnelle Diagnostik sind notwendig, um den Verlust der frisch verpflanzten Follikel auszuschließen und Ihre Gesundheit nicht in die Waagschale zu werfen. Auch wenn die Beulen nicht schmerzen und Ihnen im ersten Moment keine wirklichen Sorgen bereiten: Suchen Sie die Haarklinik auf und lassen die Ursache und die Beulen selbst kontrollieren.

Antworten Sie auf alle Fragen ehrlich, denn meist begründet sich die Ursache der Beulen nach einer Haarverpflanzung in schweißtreibenden Aktivitäten. Schon im Vorgespräch werden Sie darüber aufgeklärt, dass Sie aktiven Sport, Sauna- und Schwimmbadbesuche sowie anstrengende Tätigkeiten in den ersten Wochen vermeiden sollen. Auch eine zu frühe Haarwäsche kann zu Beulen führen und die Heilung der Haarwurzeln nach der Implantation verzögern. Liegt eine Entzündung vor, ist diese immer behandlungsbedürftig und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Aufklärung im Vorfeld: Seriöse Haarklinik weist auf Risiken und “Nebenwirkungen” hin

In einer Haarklinik mit hygienischen Bedingungen sind direkte Infektionen im Zeitraum der Behandlung ausgeschlossen. Anders ist es Zuhause, wo Sie zum Beispiel mit Haustieren im Kontakt sind. Auch eine Pilzerkrankung der Kopfhaut oder das Abkratzen der Krusten fördern die Entwicklung von Beulen. Nach der Haarverpflanzung sollten Sie in puncto Nachsorge strikt auf die Empfehlungen der Haarklinik achten.

Dazu gehört, dass Sie im Zeitraum von 10 bis 14 Tagen nach dem minimalinvasiven Eingriff der Haarverpflanzung mit einer leichten Schorfbildung auf der Kopfhaut leben müssen. Die Entfernung des Schorfs reist heilende Wunden auf und birgt ein immenses Infektionsrisiko. Ehe Sie zum eigentlichen Termin zur Haarverpflanzung kommen, führt das Behandlungsteam ein ausführliches Erstgespräch mit Ihnen.

Nutzen Sie die Beratung, um alle Fragen zu stellen und sich ausführlich über die Nachsorge, die Bedeutung der Hygiene und unbedingt zu vermeidende Dinge zu informieren. Das Team der Haarklinik rät Ihnen zum Beispiel von Sport ab, weil die Anstrengung und Schweißbildung dazu führen, dass Ihre frisch verpflanzten Haarwurzeln Schaden nehmen. Sie sollten auch wissen, dass Scheiß bakterienhaltig ist.

Bilden sich plötzlich Beulen nach einer Haarverpflanzung, kann der Schweiß auf der Kopfhaut als Verursacher in Frage kommen. Nehmen Sie alle Hinweise auf Risiken und Folgen ernst und beherzigen, dass die Tipps der Haarklinik auf Erfahrung beruhen.

Schwellung oder Beule? Das sind die Unterschiede!

Kommt es in den ersten zwei bis drei Tagen nach dem Eingriff zu einer leichten Anschwellung im Empfänger- oder im Spenderbereich, brauchen Sie nicht unruhig werden. Trotz kleinster Behandlungswerkzeuge und schonender Verfahren sind mikrofeine Wunden auf der Kopfhaut entstanden. Neigen Sie bei kleinsten Verletzungen zur Anschwellung des Areals, kann das auch nach einer Haartransplantation auf der Kopfhaut passieren.

In diesem Fall schwillt das Gewebe meist gleichmäßig an, so dass Sie nicht das Gefühl von Beulen haben. Bei Verhärtungen auf der Kopfhaut mit oder ohne Schmerzen und in hügeliger Optik sollten Sie nicht lange warten. Diese Form der Beulenbildung hat nichts mit einer “normalen” und vorübergehenden Schwellung zu tun. Hier kann es sich um einen Eiterherd handeln, auch wenn kein “weißer Punkt” zu sehen ist.

Fazit: Optimale Nachsorge schließt Beulen nach der Haarverpflanzung aus

Die Bildung von Beulen nach der Haartransplantation ist eine seltene, aber in den Risiken nicht auszuschließende Begleiterscheinung. Sie können dem Problem dennoch vorbeugen, in dem Sie Hygiene groß schreiben und alle Anweisungen des Behandlungsteams befolgen. Kratzen Sie keinesfalls auf der Kopfhaut, auch wenn die leichte Schorfbildung jucken kann.

Nutzen Sie für Haarwäschen ausschließlich die nach Haartransplantationen empfohlenen Produkte und schließen eine zu frühe Haarwäsche nach der Behandlung aus. So sehr Sie sich nach einer sportlichen Aktivität sehnen: Schweiß auf der Kopfhaut birgt ein immenses Infektionsrisiko. Gönnen Sie Ihrer Kopfhaut nach dem Eingriff ausreichend Ruhe und geben den Follikeln die Zeit, einzuwachsen und ohne Ihr “Zutun” in Ruhe zu heilen.

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