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Frau guckt erschrocken in den Spiegel

Die Haartransplantation ist fehlgeschlagen? So finden Sie eine Lösung

Von einem gescheiterten Eingriff sprechen Experten dann, wenn es zu einem Abstoßen der neu verpflanzten Haarfollikel kommt. Verursacht wird dies durch Fehler bei der Operation, eine falsche Nachbehandlung sowie Infektionen der Kopfhaut.

Wollen Sie das beschriebene Szenario vermeiden, sollten Sie sich an eine seriöse Klinik wenden. Die Ärzte führen dort nicht nur einen sauberen Eingriff durch, sondern geben Ihnen auch Tipps zur Nachbehandlung. So vermeiden Sie Fehler, die in einer verminderten Anwuchsrate resultieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was führt dazu, dass eine Haartransplantation fehlgeschlagen ist?
  2. Realistische Erwartungen für dauerhaften Erfolg
  3. Ein negatives Ergebnis ist umkehrbar
  4. Fazit: Wenden Sie sich immer an ein seriöses Institut

Was führt dazu, dass eine Haartransplantation fehlgeschlagen ist?

Die Ursachen, die dazu führen, dass eine Haartransplantation als fehlgeschlagen gilt, sind vielfältig. Zumeist ist aber eine unseriöse Klinik für das negative Ergebnis verantwortlich. Folgende Vorgehensweisen seitens des Instituts sorgen dafür, dass die Anwuchsrate gering ausfällt.

1. Eine falsche Beratung

Verfügt das Team nicht über das erforderliche Know-How oder geht nicht auf den Patienten ein, ist die Chance, dass die Haartransplantation fehlgeschlagen enden wird, sehr hoch. Denn mitunter schreitet der Haarschwund nach dem Eingriff weiter fort. Es bildet sich dann erneut eine Glatze.

Außerdem wirken die neu verpflanzten Haare mitunter unnatürlich. Der Patient fühlt sich in diesem Fall dann nicht wohl.

Manche Kliniken wollen Geld sparen und stellen Leute mit unzureichender Ausbildung ein. Sie verfügen zumeist nicht über die benötigte Erfahrung, um die Transplantation sachgemäß durchzuführen.

Der Arzt sollte mit Ihnen stets über die Erwartungshaltung in Hinblick auf die Eigenhaarverpflanzung sprechen. Auch sollte er Sie über das richtige Verhalten nach dem Eingriff aufklären. So vermeiden Sie ein schlechtes Ergebnis.

Arbeitet die gesamte Einrichtung nicht nach höchsten Standards, kann für den Erfolg der Behandlung nicht garantiert werden. Sie erkennen ein solches Institut in der Regel an zu niedrigen Preisen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über die Haarklinik und schauen Sie sich Vorher-Nachher Vergleiche an. Auch Rezessionen von anderen Patienten können Ihnen Aufschluss geben, ob es sich um ein seriöses Institut handelt oder nicht.

2. Die Qualität darf nicht auf Kosten des Preises gehen

Kleingeld liegend auf diversen Euro Geldscheinen

Natürlich wollen Sie Ihre Ausgaben bei der Behandlung in Grenzen halten. Doch fallen die Kosten zu gering aus, ist Vorsicht geboten. Denn oft resultiert dies in einem unsauber durchgeführten Eingriff. Die Haare wachsen dann nicht wie gewünscht an, sondern lösen sich wieder vollständig von der Kopfhaut. Dadurch wirkt das Ergebnis unregelmäßig, wobei auf dem Kopf noch immer kahle Stellen zu sehen sind.

Wenden Sie sich für die Eigenhaarverpflanzung daher ausschließlich an eine seriöse Klinik. Nehmen Sie bei allzu niedrigen Kosten das Institut genau unter die Lupe. Lassen Sie sich auch Referenzen zeigen. Somit stellen Sie sicher, dass Sie eine gute Wahl treffen.

3. Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Junger Mann schaut sich seine kahlen Stellen am Kopf im Spiegel an

Damit die Eigenhaarbehandlung auf lange Sicht Erfolg hat, ist auch der Zeitpunkt des Eingriffs zu berücksichtigen. So sollte der Ausfall bei der Operation bereits weitgehend abgeschlossen sein. Ansonsten schreitet das Problem nach dem Eingriff weiter vor. Es bilden sich dann wieder kahle Stellen und die Haartransplantation ist fehlgeschlagen. In diesem Fall ist eine erneute Operation erforderlich.

Diesem Problem kann der Operateur durch gezielte Voruntersuchungen entgegenwirken. So nimmt er dafür im Vorfeld Haare und Kopfhaut unter die Lupe. Auch führt er eine Anamnese durch. Auf diese Weise lässt sich die Ursache der Symptome bestimmen. Aufwändige Nachbehandlungen können Sie durch eine genaue Analyse des Experten vermeiden.

4. Mechanische Belastungen der Kopfhaut sind zu vermeiden

Mit Ihrer Kopfhaut und den neu verpflanzten Haaren müssen Sie nach dem Eingriff äußerst sanft vorgehen. Sie dürfen die betreffenden Stellen keinesfalls einer mechanischen Belastung aussetzen. Dies gilt auch dann, wenn Ihr Kopf juckt. Oftmals wird das unangenehme Gefühl durch die Wundheilung verursacht. Denn im Zuge der Transplantation fügt Ihnen der Arzt kleine Wunden zu. Das Kratzen der Kopfhaut sollten Sie also auf jeden Fall vermeiden.

Leichte Blutungen nach der Operation sind normal. Sie können bis zu vier Tage nach dem Eingriff anhalten. In der Regel bildet sich am betreffenden Areal ein Schorf. Dieser fällt nach zehn Tagen von selbst ab – eine Entfernung mit der Hand ist also nicht notwendig.

Verzichten sollten Sie auf die Rasur des Kopfes. Wird Ihr Haar wieder länger, lassen Sie es entlang der Kopfhaut mit einer Schere kürzen. Wenden Sie sich diesbezüglich an einen erfahrenen Friseur, da hierbei kein Zug entstehen darf.

5. Hygiene ist wichtig

Die Transplantationsbereiche müssen Sie nach dem Eingriff hygienisch behandeln. Lassen Sie diese keinesfalls mit verunreinigten Handtüchern oder Kopfbedeckungen in Berührung kommen – ansonsten ist die Haartransplantation fehlgeschlagen.

Infektionen haben nach der Eigenhaarverpflanzung verheerende Folgen. Sie führen mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass die Kopfhaut die neu verpflanzten Haare wieder abstößt.

In der Regel wird Sie ein Spezialist nach dem Eingriff genau beraten und Ihnen Tipps zur richtigen Hygiene geben. Auf diese Weise können Sie Entzündungen entgegenwirken.

Nach der Operation dürfen Sie die Haare nicht zu oft waschen Verwenden Sie außerdem nur ein mildes Shampoo und massieren Sie die Kopfhaut sanft. Zu großer Druck verursacht auf den noch jungen Haaren einen Zug und führt mitunter zum Ausfall derselben.

Realistische Erwartungen für dauerhaften Erfolg

Dr.Balwi und ein zufriedener Patient nach der Haarverpflanzung stehend vor einem Elithairtransplant Banner

Unterziehen Sie sich einer Eigenhaarverpflanzung, müssen Sie sich in Geduld üben. In der Regel dauert es ein Jahr, bis das endgültige Ergebnis zu sehen ist. Sie müssen sich bis dahin mit kleineren kahlen Stellen abfinden, wobei das Haar dort aber immer dichter werden sollte. Ist absolut kein Fortschritt zu sehen, setzen Sie sich unbedingt mit der Klinik in Verbindung. So kann der Arzt feststellen, ob bei Ihnen alles nach Plan verläuft.

Gehen Sie mit Ihrer Kopfhaut auch dann, wenn Ihre Haare nur langsam nachwachsen, stets sanft um. Bedenken Sie, dass Sie am Oberkopf mit einer etwas längeren Wartezeit als an Stirn und Schläfen rechnen müssen. Sie können Ihre Haare von außen mit einem vitaminreichen Shampoo versorgen.

Ein seriöser Arzt wird Sie in Bezug auf die Heilungsdauer ausführlich beraten. Dadurch können Sie sich auf den Prozess einstellen.

Ein negatives Ergebnis ist umkehrbar

Entspricht das Resultat nach der Eigenhaarverpflanzung nicht Ihren Vorstellungen, können Sie sich einer erneuten Operation unterziehen. Wenden Sie sich für die Haarimplantation an eine seriöse Klinik. Über ein großes Maß an Erfahrung verfügen Dr. Balwi und sein Team. Die Experten gehen auf Ihre Wünsche und Ihre individuelle Situation ein.

Fazit: Wenden Sie sich immer an ein seriöses Institut

Eine Haartransplantation ist fehlgeschlagen, wenn die Anwuchsrate der neu verpflanzten Haare sehr niedrig ausfällt. Es sind dann immer noch kahle Stellen zu sehen. Verantwortlich dafür sind oftmals eine zu geringe Expertise des Teams oder eine unseriöse Einrichtung.

Wenden Sie sich für die Haarimplantation daher ausschließlich an ein bewährtes Institut. Sehen Sie sich den betreffenden Anbieter im Vorfeld genau an und lassen Sie sich ausführlich beraten.

Verschaffen Sie sich – soweit möglich – auch persönlich einen Eindruck von der Klinik. So treffen Sie eine wohlüberlegte Entscheidung.

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