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Haartransplantation
28.05.2020

Sind nach einer Haartransplantation Schwellungen normal?

Schwellungen nach einer Haartransplantation treten relativ häufig auf. Es handelt sich dabei um eine unbedenkliche Begleiterscheinung. In der Regel tritt einige Tage nach dem Eingriff eine Besserung ein. Trotzdem sollten Sie sich nach der Operation regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen. Schließlich kann nur er feststellen, ob es sich bei Ihrer Schwellung um eine unbedenkliche Nebenwirkung handelt. In diesem Beitrag erfahren Sie, weshalb sich nach der Haartransplantation die Schwellung bildet und wie lange diese bestehen bleibt.

Inhaltsverzeichnis


  1. Wieso entstehen nach der Haartransplantation Schwellungen?
  2. Kommt es immer zu Begleiterscheinungen nach dem Eingriff?
  3. So sollten Sie sich beim Anschwellen der Kopfhaut verhalten
  4. Ist es möglich, der Nebenwirkung entgegenzuwirken?
  5. Wie lange hält das Symptom an?
  6. Das Anschwellen der Kopfhaut nach der Haartransplantation ist normal

Wieso entstehen nach der Haartransplantation Schwellungen?

Nahaufnahme einer Betäubungsnadel auf der Kopfhaut

Bei der Haarverpflanzung handelt es sich um einen invasiven Eingriff. Konkret heißt das, dass in Teile der Kopfhaut durch Schnitte oder Stiche eingedrungen wird. Dies ist notwendig, um die Haare zu den kahlen Stellen hin zu verpflanzen. Die betreffenden Bereiche werden beim Eingriff stark gereizt, wobei die Haut anschließend anschwellen kann.

Es handelt sich hierbei um eine natürliche Reaktion des Organismus. Besonders oft tritt die Schwellung im Bereich des Hinterkopfs auf. Denn von dieser Stelle werden dem Patienten die Spenderhaare entnommen. Je nach Transplantationsmethode, schneidet der Arzt entweder einen Hautstreifen weg oder er extrahiert die Grafts mit Hohlnadeln.

Letztgenannte Variante ist sanfter, weshalb es hierbei seltener zu Nebenwirkungen wie dem Anschwellen der Kopfhaut kommt. Eine Schwellung kann aber auch an den Transplantationsbereichen auftreten. Denn auch hier werden Nadeln zum Einbringen der Grafts eingesetzt. 

Ein weiterer Grund, weshalb es nach der Haartransplantation zu Schwellungen kommt, ist die Betäubung. Der Experte spritzt Ihnen dafür ein Lokalanästhetikum in Ihre Kopfhaut. Es kommen hierbei feine Nadeln zum Einsatz, wobei das Mittel dafür sorgt, dass Sie bei der Operation keinerlei Schmerzen verspüren. Allerdings ist die Betäubungsflüssigkeit kurz nach dem Eingriff noch immer im Gewebe vorhanden. Dies äußert sich durch das Anschwellen desselben. Ebendiese Nebenwirkung sollte aber in einigen Tagen wieder abklingen.

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Kommt es immer zu Begleiterscheinungen nach dem Eingriff?

Schwellungen nach der Haartransplantation sind nicht ungewöhnlich. Es handelt sich hierbei sogar um eine relativ häufige Begleiterscheinung. Grund zu Sorge besteht allerdings nicht. Schonen Sie nach dem Eingriff Ihre Kopfhaut, wird die Schwellung bald wieder abklingen und die Anwuchsrate nicht negativ beeinflussen. Trotzdem sollten Sie sich nach der Eigenhaarverpflanzung regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen. Schließlich kann nur er beurteilen, ob der Heilungsprozess optimal verläuft. Das Anschwellen der Kopfhaut muss aber nicht bei jedem Menschen in Erscheinung treten.

Manchmal sind mit den Schwellungen nach der Haartransplantation auch Schmerzen verbunden. Allerdings sollten diese nur leicht ausfallen. Ist nach der Haartransplantation die Schwellung von Dauer und sehr unangenehm, so sollten Sie sich unbedingt mit Ihrer Klinik in Verbindung setzen.

Mitunter liegt bei Ihnen eine Entzündung vor – diese müssen Sie zeitnah behandeln, um unangenehme Spätfolgen zu vermeiden. Doch jene Begleiterscheinung ist bei einer sachgemäßen Durchführung der Behandlung äußerst selten.

So sollten Sie sich beim Anschwellen der Kopfhaut verhalten

Frau mit Kopftuch liegt im Krankenbett nach Haartransplantation

Schwillt bei Ihnen die Kopfhaut an, besteht im ersten Moment kein Grund zur Sorge. Dies gilt vor allem dann, wenn das Anschwellen kurz nach dem Eingriff auftritt. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass Sie Ihren Kopf schonen. Die noch jungen Haare dürfen Sie keinesfalls Druck oder Zug aussetzen. Denn sie sind noch nicht fix mit Ihrer Kopfhaut verankert.

Sie können Ihr Haupt nach dem Eingriff mit einem Tuch schützen. Denn auch Witterungseinflüsse wie intensive Hitze oder Wind beeinflussen den Heilungsprozess negativ. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Kopfbedeckung nicht zu eng tragen. Hier gilt es ebenso Reibung zu vermeiden.

Viele Patienten fragen sich bei der Haartransplantation wegen der Schwellung, wie lange diese andauert? Sollte jene nach einigen Wochen nicht zurückgehen, setzen Sie sich unbedingt mit der Klinik in Verbindung. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursache für Ihre Reaktion zu bestimmen.

Außerdem kann nach der Haartransplantation eine Schwellung von Dauer ein erstes Anzeichen für eine Entzündung sein. Und ein Infekt sollte möglichst zeitnah behandelt werden – ansonsten kann auch er negative Auswirkungen auf die Anwuchsrate haben.

Ist es möglich, der Nebenwirkung entgegenzuwirken?

Nicht immer können Sie nach der Haartransplantation Schwellungen vermeiden. Ob sie auftreten oder nicht, hängt immerhin zu einem großen Teil von Ihnen und Ihrem Körper ab. Doch lassen sich Dauer und Ausmaß der Nebenwirkung durchaus beeinflussen.

So ist es von Vorteil, wenn Sie sich nach dem Eingriff nicht an den Kopf greifen. Verzichten Sie in den ersten Tagen auf das Waschen Ihrer Haare und wickeln Sie sich beim Schlafen ein Tuch über den Kopf. Hiermit vermeiden Sie übermäßigen Kontakt mit den behandelten Stellen. Denn eine hohe Belastung der Kopfhaut in den ersten Tagen nach der Transplantation wirkt sich negativ auf den Heilungsprozess aus.

Wie lange hält das Symptom an?

Nahaufnahme eines manuellen Weckers, der auf einem weißen Tisch steht

Kommt es nach der Haartransplantation zu einer Schwellung, ist die Dauer von Patient zu Patient unterschiedlich. Aufgrund der örtlichen Betäubung ist nach jedem Eingriff mit dem Anschwellen der Kopfhaut zu rechnen. Nach der Haartransplantation ist die Schwellung von der Dauer her, bei manchen Patienten noch für einige Tage vorhanden. Sie kann dann von Ihrem Kopf aus in Richtung Gesicht wandern. Dies äußert sich in einer etwas dickeren Stirn. Das Lymphsystem läuft in dieser Zeit auf Hochtouren, um die überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu leiten.

Unterstützen Sie Ihren Körper bei jenem Prozess, indem Sie sich Ruhe gönnen und viel trinken. So stellen Sie sicher, dass die Begleiterscheinung in nur wenigen Tagen verschwunden ist.

Das Anschwellen der Kopfhaut nach der Haartransplantation ist normal

Erscheinen nach der Haartransplantation Schwellungen auf der Kopfhaut, so handelt es sich dabei um eine normale Begleiterscheinung. Sie entsteht durch die Reizung des Gewebes sowie durch das Injizieren der örtlichen Betäubung. Oft ist auch der Stirnbereich betroffen.

Viele Patienten fragen sich nach der Haartransplantation wegen der Schwellung wie lange diese anhält. In der Regel sollten Kopfhaut und Gesicht nach rund einer Woche wieder über ihr normales Erscheinungsbild verfügen.

Vorsicht ist geboten, wenn die Schwellung nach einer Woche nicht abklingt und mit Schmerzen einhergeht. Dann kann es sich nämlich um eine Entzündung handeln. In diesem Fall sollten Sie sich diesbezüglich unbedingt an einen Arzt wenden.

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