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Mann fasst sich an Schulter mit Schuppen.
Haartransplantation
19.05.2021

Nach Haartransplantation Schuppen – ist das normal?

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Wenn Sie nach einer Haartransplantation Schuppen auf Ihrer Kopfhaut bemerken, müssen Sie deswegen nicht direkt in Panik geraten. Normale Kopfschuppen sind lästig und gelten oft als Hilfeschrei des Körpers.

Im Anschluss an eine Eigenhaarverpflanzung sind die Schuppen aber mit besonderen Voraussetzungen und Ursachen verbunden. Wir klären Sie darüber auf und erläutern Ihnen, wie Betroffene damit umgehen sollten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Nach Haartransplantation Schuppen: Was sind die Ursachen?
  2. Wieso schuppt die Kopfhaut überhaupt?
  3. Wie sollten Patienten nach Haarverpflanzungen gegen Schuppen vorgehen?
  4. Hört die Kopfhaut automatisch auf zu schuppen?
  5. Weitere Maßnahmen gegen Schuppen
  6. Fazit: Schuppen als zumeist gewöhnliche Begleiterscheinung

Nach Haartransplantation Schuppen: Was sind die Ursachen?

Sobald nach einer Haartransplantation Schuppen auftreten, hat sich auf dem Kopf totes Gewebe gebildet. Diese Masse entsteht durch die Heilung der winzigen Wunden, die im Anschluss an eine Haarverpflanzung kurzfristig normal sind.

Insofern Sie die Haarimplantation mit der FUE-Methode durchführen lassen, verursacht dieses schonende Verfahren bei der Entnahme der Haarfollikel mit einer Hohlnadel lediglich punktförmige Verletzungen.

Für die Aufnahme der verwendeten Spenderhaare stechen Haarspezialisten an den haarlosen Stellen wiederum kleine Kanäle.

Im Spender- und Empfängerbereich müssen die entstandenen Verletzungen daraufhin abheilen.

Krusten sind Teil der Heilung

Durch die Heilung treten Krusten auf, während die Kopfhaut sich rötet. Im Verlauf dieser Vorgänge ist es möglich, dass totes Gewebe schließlich in der Form von Schuppen hinterlassen wird.

Diese besonderen Kopfschuppen sind eine gewöhnliche Begleiterscheinung der Heilung im Anschluss an eine Eigenhaarverpflanzung und im Normalfall nicht Vorboten für einen drohenden Haarausfall, der mit anderen Ursachen der Schuppenbildung verbunden sein kann.

Auch kurzfristiger Haarverlust ist kein Anzeichen dafür, dass nach der Haartransplantation die Schuppen im Zusammenhang mit einer irreversiblen Schädigung der Haarfollikel stehen würden.

Behandelnde Haarspezialisten klären Sie üblicherweise darüber auf, warum der sogenannte Shock Loss vollkommen normal ist.

Dabei bleiben die verpflanzten Follikel in der Regel aber gesund und sorgen später wieder für natürliches Haarwachstum. Bis zum sichtbaren Beginn des Haarwachstums ist ungefähr drei Monate lang Geduld gefragt.

Wieso schuppt die Kopfhaut überhaupt?

Wenn die Folgen der Haartransplantation nicht die Ursache sind, treten Schuppen wegen einer fettigen oder trockenen Kopfhaut auf. Die typischen Kopfschuppen sind oft ein Signal für die Verringerung der Abwehrkräfte oder Zellveränderungen.

Unterschiedliche Mangelerscheinungen und Grunderkrankungen sind ebenfalls denkbare Gründe einer anhaltenden Schuppenbildung.

Fettige Kopfhaut ist das Resultat einer überdurchschnittlichen Aktivität der Talgdrüsen. Dafür können beispielsweise zu häufiges Haarewaschen, Stress oder nachfettende Shampoos verantwortlich sein.

Gründe für trockene Kopfhaut sind wiederum ungesunde Hitzeeinwirkungen, aggressive Haarpflegeprodukte oder eine starke Sonneneinstrahlung. In vielen Fällen sind die Ursachen potenzielle Auslöser des Haarausfalls.

Falls Sie schon vor der Haarverpflanzung derartige Probleme hatten, sollten Sie mit dem behandelnden Haarspezialisten darüber reden.

Wie sollten Patienten nach Haarverpflanzungen gegen Schuppen vorgehen?

Falls Sie nach einer Haartransplantation Schuppen bemerken, dürfen Sie dagegen auf keinen Fall einfach mit denselben Mitteln wie bei gewöhnlichen Kopfschuppen vorgehen.

Klassische Anti-Schuppen-Shampoos sind zumeist generell nicht für die empfindliche Kopfhaut im Anschluss an eine Haarverpflanzung geeignet und könne sich auf den Heilungsprozess negativ auswirken.

Neben einer Verzögerung der Heilung stellt mit vielen handelsüblichen Shampoos das Austrocknen der Kopfoberfläche eine ernsthafte Gefahr dar.

Ersten 48 Stunden entscheidend

Nachdem Sie eine Haarklinik mit transplantierten Haarfollikeln verlassen haben, müssen Sie sich in den ersten 48 Stunden ganz besonders schonen und jedes Risiko für den Heilungsprozess vermeiden.

Ab dem dritten Tag besteht dann die Möglichkeit, mit einer speziellen Lotion einerseits die Heilung zu unterstützen und andererseits die Schuppen zu bekämpfen. Ein derartiges Pflegeprodukt erhalten Sie üblicherweise durch die zuständige Haarklinik.

Die Lotion benötigt eine Einwirkzeit von rund 45 Minuten und hilft während der Abheilung der Krusten entscheidend. Beim Ausspülen ist lauwarmes Wasser mit mittlerem Druck empfehlenswert. Danach kommt wiederum ein Spezialshampoo zum Einsatz.

Nach der Haartransplantation Spezialshampoo wichtig

Shampooflaschen für Spezialschampoo gegen Schuppen nach Haartransplantation
Geeignete Shampoos mit außergewöhnlichen Inhaltsstoffen tragen ebenfalls dazu bei, nach der Haartransplantation die Schuppen schonend zu beseitigen und die Heilung zu unterstützen.

Die behutsame Haarwäsche mit einem ärztlich empfohlenen Spezialshampoo kann die Atmung und das Anwachsen der transplantierten Haarfollikel erleichtern. Für ungefähr zwei Wochen ist die tägliche Haarwäsche mit einer speziellen Lotion und dem passenden Shampoo ratsam.

Beim Trocknen sollten Sie währenddessen nie einen Föhn oder ein Baumwollhandtuch verwenden. Zugleich dürfen Sie auf keinen Fall unnötig über der Kopfhaut rubbeln. Im Idealfall trocknen Sie die Haare stattdessen an der Luft.

Nach dem Ablauf von 14 Tagen sind milde Shampoos aus dem Handel oft wieder für die Haarpflege geeignet. Anti-Schuppen-Shampoos stellen zu diesem Zeitpunkt auf der Kopfhaut aber häufig noch eine zu große Belastung dar.

Im Zweifelsfall müssen Sie mit Ihrem behandelnden Spezialistenteam abklären, welche Haarpflegeprodukte für Ihre verpflanzte Haarpracht geeignet sind.

Hört die Kopfhaut automatisch auf zu schuppen?

Sie können sich nicht ausnahmslos darauf verlassen, dass nach der Haartransplantation Ihre Schuppen unabhängig von Ihrem Verhalten ganz einfach verschwinden und nie wieder auftauchen.

Neben der Anwendung der verordneten Lotionen und Spezialshampoos sollten Sie täglich etwas für die Gesundheit der transplantierten Haare tun. Im Optimalfall tragen Patienten beispielsweise auch mit der richtigen Ernährung zum Abklingen der Kopfschuppen bei.

Vor allem die folgenden Nahrungsmittel sind im Anschluss an eine Haarverpflanzung prinzipiell empfehlenswert:

  • Mageres Fleisch
  • Fisch
  • Eier
  • Gemüse
  • Obst

Eisen ist für Sie am Ende einer Eigenhaarverpflanzung nicht nur wegen der Förderung des Sauerstofftransports und der Durchblutung wichtig. Denn Eisenmangel führt ohne die richtige Ernährung eventuell zur Schuppenbildung.

Zink für die Zellerneuerung gilt nach einer Haarimplantation ebenfalls als wichtiger Inhaltsstoff der Mahlzeiten. Darüber hinaus benötigt Ihr Körper in der Heilungsphase eine Vielzahl von Vitaminen.

Weitere Maßnahmen gegen Schuppen

Bei der langfristigen Schuppen-Vermeidung sollten Sie außerdem unter anderem mit diesen Maßnahmen nach Haartransplantationen zur Gesundheit Ihrer Kopfhaut beitragen:

  • Verzicht auf Alkohol vor allem in den ersten beiden Wochen
  • Schlaf mit Nackenkissen und Einwegunterlagen in der Heilungsphase
  • Kurzfristiger Verzicht auf unnötige Anstrengungen und Belastungen
  • Schutz der Kopfhaut vor starker Sonneneinstrahlung
  • Achtsamkeit für die Verhinderung von unnötigen Stößen am Kopf

Fazit: Schuppen als zumeist gewöhnliche Begleiterscheinung

Wenn nach der Haartransplantation Schuppen auf Ihrem Kopf auftauchen, handelt es sich üblicherweise bei diesem toten Gewebe um vollkommen gewöhnliche Begleiterscheinungen des typischen Heilungsverlaufs.

Kompetente Haarspezialisten klären Sie im Normalfall darüber auf, wie Kopfschuppen durch gewählte Behandlungsmethoden im Anschluss an die Eigenhaarverpflanzung auftreten könnten.

Trotz der Schuppen dürfen Sie somit in der Regel weiterhin unbesorgt ärztliche Anweisungen zur Schonung und Pflege der transplantierten Haarfollikel in der Heilungsphase befolgen.

Wenn Sie Probleme mit anderen Ursachen der Kopfschuppung haben, müssen Sie darüber mit dem verantwortlichen Spezialistenteam unbedingt reden. Ansonsten tragen Spezialshampoos mit Lotionen, die richtige Ernährung und weitere Verhaltensmaßnahmen zum Abklingen der Schuppen bei.

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