UPDATE ZUM CORONAVIRUS (COVID-19): Mehr erfahren

UPDATE ZUM CORONAVIRUS (COVID-19): Mehr erfahren

Nahaufnahme der Krustenbildung nach einer Haartransplantation.

Nach der Haartransplantation Krusten entfernen: Finger lieber weg

Nach einer Haarverpflanzung bildet sich auf der Kopfhaut eine Schutzschicht. Viele Patienten fragen sich, wann Sie nach der Haartransplantation die Krusten entfernen können. Meist sorgt auch Juckreiz für das Bedürfnis am Kopf zu kratzen.

Wir raten Ihnen: Lieber Finger weg! Und wir sagen Ihnen auch warum.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum nach einer Haartransplantation die Krusten entfernen nicht zu früh geschehen sollte
  2. Wieso entstehen Krusten überhaupt?
  3. Was muss bei der Entfernung beachtet werden?
  4. Im Zweifel mit Experten klären
  5. Fazit: Nach der Haartransplantation Krusten entfernen nur mit Vorsicht

Warum nach einer Haartransplantation die Krusten entfernen nicht zu früh geschehen sollte

Mit der Eigenhaarverpflanzung haben Sie die Basis geschaffen, wieder volles und dichtes Haar zu tragen. An der Entnahmestelle und am Gebiet, in dem die entnommenen Follikel verpflanzt werden, entstehen aufgrund der winzigen Schnitte feine Wunden.

Sie sind sehr klein und verheilen, ohne dass Narben sichtbar bleiben, aber es sind nach der Transplantation viele davon vorhanden. Es tritt Gewebewasser und Blut aus und das Areal verkrustet sich. Dies ist völlig normal.

Nach dem operativen Eingriff beginnt der entscheidende Heilungsprozess , der durch die Bildung der Krusten sichtbar wird. Sie entstehen im Spender- und Empfängerbereich. Dies ist eine normale Reaktion der Kopfhaut.

Am Hinterkopf verheilen die Wunden am besten. Besondere Sorgfalt gilt bezüglich der Wunden mit den implantierten Haarfollikeln. Durch die Krusten, die die Blutung stoppen, werden sie verschlossen und geschützt.

Der Heilungsprozess geht darunter weiter. Damit er ohne Komplikationen erfolgt, ist der Schutz der Krusten jedoch wichtig.

Wieso entstehen Krusten überhaupt?

Nahaufnahme nach Haartransplantation Krusten entfernen - besser nicht gleich
Bei einer Haarverpflanzung werden in die Kopfhaut winzige Schnitte eingebracht, um die Haarfollikel oder Grafts einsetzen zu können. Wie bei jeder Wunde typisch, zum Beispiel durch eine Schnittverletzung, gerinnt das austretende Blut.

Im Anschluss bildet sich eine Kruste. Dies stellt einen völlig natürlichen Teil des Heilungsprozesses dar und hat Vorteile wie der Schutz vor Staub, Schmutz, Schweiß und Keimen in der Wunde.

Die Krusten halten die Wurzeln in der Verankerung fest und schützen sie vor Reizen. Die ersten fünf Tage sind die heikelste Phase nach der Eigenhaarverpflanzung. Berühren Sie in dieser Zeit das transplantierte Areal nur sehr sanft und vorsichtig.

Heben Sie die Krusten nicht an, denn dies kann die transplantierten Grafts lösen.

Der Vorteil:

Die Intensität der Krustenbildung ist auch von der angewendeten Methode abhängig. Beim früher üblichen, aber mittlerweile veralteten FUT-Verfahren haben sich starke Krusten gebildet. Dank neuer moderner Techniken konnten sie jedoch erheblich verringert werden.

Eine übermäßige Bildung nach der Haarimplantation kann auch aus einer schlechteren Qualität bei der Durchführung des Eingriffs resultieren. Es ist daher wichtig, eine renommierte Haarklinik auszuwählen.

Was muss bei der Entfernung beachtet werden?

Viele können der Versuchung nicht widerstehen, mit den Fingern etwas nachzuhelfen, um nach der Haartransplantation die Krusten zu entfernen. Doch dies ist ein gravierender Fehler. Meiden Sie es, selbst wenn die Kopfhaut juckt.

Dies gilt vor allem in den ersten Tagen danach, denn die Grafts sind noch nicht so gut mit der Kopfhaut verbunden. Sie würden sie mit der Kruste zusammen entfernen. Die Heilungsphase wird erheblich gestört und zudem das Risiko für eine Infektion erhöht, wenn Keime wie Bakterien in die Wunde gelangen. Sie dürfen in dieser Zeit nicht durch äußere Einflüsse belastet werden:

  • Meiden Sie daher anfangs den Kontakt mit Kleidungsstücken.
  • Schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper auf dem Rücken und einem Nackenkissen.
  • Meiden Sie Sonne, Sauna- und Solariumbesuche.
  • Verzichten Sie auf zu enge Kopfbedeckungen.
  • Meiden Sie körperliche Anstrengungen, denn durch den dabei entstehenden Schweiß weichen die Wundkrusten auf.
  • Reduzieren Sie psychischen Stress

Meiden Sie es, nach der Haartransplantation die Krusten zu entfernen. Sie lösen sich nach etwa sechs Tagen und fallen nach rund zehn Tagen ab. Starten Sie schon vom ersten Tag mit der richtigen Pflege für die Kopfhaut. Danach können Sie den Schorf behandeln:

Waschen Sie Ihre Haare ab dem dritten Tag mit lauwarmem Wasser und speziellem Shampoo, das Ihnen die Haarklinik empfohlen hat. Massieren Sie die Kopfhaut sanft mit den Fingern und lassen Sie sie aufweichen, damit sich die Krusten leicht entfernen lassen.

Sie können sie auch mit einer pflegenden Lotion behandeln, die Sie etwa 20 Minuten einwirken lassen. Tupfen Sie die Kopfhaut mit einem weichen und glatten Tuch vorsichtig ab, damit die Krusten nicht beschädigt werden.

Frottee eignet sich aufgrund der groben Struktur weniger. Nach 14 Tagen können Sie gewöhnlich wieder Ihr herkömmliches Shampoo verwenden. Die Kopfhaut sollte nun frei von Krusten sein. Wenn noch Reste vorhanden sind, können Sie diese durch schonendes Reiben ablösen.

Achtung:

Kämmen Sie die Haare in den ersten sieben bis acht Tagen nur sehr vorsichtig, damit die Zinken des Kamms nicht in die Wundkrusten gelangen. Das Gleiche gilt für eine Haarbürste. Meiden Sie zudem erst einmal einen Föhn, denn die heiße Luft kann die sensiblen Haarfollikel schädigen.

Im Zweifel mit Experten klären

Nach 10 bis 14 Tagen sollten normalerweise alle Krusten abgefallen sein. Hält die Krustenbildung länger an, kann dies verschiedene Ursachen haben, die Sie mit dem Arzt besprechen sollten.

Unternehmen Sie keine Alleingänge, um kein Risiko einzugehen. Ihnen steht nach der Haarverpflanzung der 24/7 Patienten Service zur Verfügung, das heißt, sieben Tage in der Woche rund um die Uhr.

Stellen Sie Ihre Fragen, lassen Sie sich beraten. Nutzen Sie den professionellen Service.

Fazit: Nach der Haartransplantation Krusten entfernen nur mit Vorsicht

Nachdem die Haarverpflanzung durchgeführt wurde, ist der wichtigste Teil geschafft. Wo kahle Stellen sichtbar waren, erkennen Sie nach nur wenigen Wochen die Ansätze eines neuen fülligen Haarwuchses.

Die Bereiche, an der der Arzt die Haarfollikel entnommen hat, heilen rasch und die Haare wachsen innerhalb kurzer Zeit nach. Narben gibt es in der Regel keine. Doch nach der Eigenhaarverpflanzung bilden sich aufgrund der winzigen Einschnitte in der Kopfhaut Krusten.

Das austretende Blut gerinnt und dadurch entstehen sie. Die Krusten stoppen die Blutung und schützen gleichzeitig vor Schmutz und Keimen. Dies ist ein normaler Bestandteil des Heilungsprozesses.

Damit er reibungslos verläuft, sollten Sie bestimmte Regeln einhalten und nicht zu zeitig nach der Haartransplantation die Krusten entfernen. Damit können ebenso die frisch transplantierten Haarfollikel ausgehen.

Reiben Sie nicht an der Kopfhaut. Es dauert etwas, bis die Wurzeln fest eingewachsen sind. Meiden Sie in diesem Zeitraum auch körperliche Anstrengungen, denn Schweiß wirkt sich auf die Wundheilung negativ aus.

Die Krusten fallen meist innerhalb von zehn Tagen ab. Damit ist der Heilungsprozess abgeschlossen. Sollten nach zwei Wochen noch welche vorhanden sein, können Sie diese vorsichtig aufweichen und entfernen. Verwenden Sie das empfohlene Haarshampoo und eine Lotion.

Noch keine Kommentare!

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht.