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Mann und Frau liegen im Bett

Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel

Durch den zunehmenden Haarverlust haben Sie sich nach reiflicher Überlegung für die Behandlung mit einem Haarwuchsmittel entschieden. Sie sind kerngesund, haben keinerlei Beschwerden und fühlen sich bis auf die ästhetischen Einschränkungen durch kahle Stellen auf Ihrem Kopf sehr gut. Auch Ihr Liebesleben ist intakt, wenn Sie nicht aufgrund mangelnden Selbstbewusstseins vom Ansprechen der Damenwelt absehen.

Sie sehen sich nach Ihrem vollen Haar zurück und möchten diesem Wunsch mit einem wirksamen Haarwuchspräparat auf die Sprünge helfen. Der Schritt ist schnell getan, denn Ihr Arzt verschreibt Ihnen ein Haarwuchsmittel mit erprobter Wirksamkeit.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie hoch ist das Risiko für Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel?
  2. Präparat wird abgesetzt, Impotenz ist dauerhaft
  3. Was tun, wenn die Libido durch Haarwuchsmittel sinkt?
  4. Haartransplantation als nebenwirkungsfreie Alternative zum Haarwuchsmittel
  5. Erektile Dysfunktionen bei Behandlungen mit Haarwuchsmitteln keine Seltenheit

Wie hoch ist das Risiko für Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel?

In den ersten Tagen werden Sie noch keinerlei Nebenwirkungen feststellen. Auch die gewünschte Wirkung, Ihr nachwachsendes Haar auf den kahlen Stellen Ihrer Kopfhaut bleibt aus. Das ist ganz normal, denn die Wirkstoffe müssen sich erst in Ihrem Körper verteilen und an den Rezeptoren andocken. Bereits nach einigen Wochen stellen Betroffene fest, dass die Libido nachlässt und die Unlust nach Nähe zur Partnerin steigt.

Auch der Erregungspegel sinkt spürbar und führt zu den ersten Sorgen, ob mit Ihrem Körper alles in Ordnung ist. Unter den Nebenwirkungen und riskanten Begleiterscheinungen von Behandlungen mit Haarwuchsmitteln sind Erektionsstörungen mit rund 5 Prozent nicht zu unterschätzen. In der Beratung beim Arzt wird das Risiko oftmals nur am Rande erwähnt, da die meisten Männer bei geringen Dosen gegen Haarverlust nicht zur Impotenz neigen.

Doch auch wenn es ein „kann“ Risiko ist, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie die Behandlung mit Haarwuchsmitteln dennoch vornehmen wollen. Vor allem Präparate mit dem Wirkstoff Finasterid stehen im Verdacht für Erektionsprobleme.

Präparat wird abgesetzt, Impotenz ist dauerhaft

Mann mit lichtem Haar benutzt Shampoo

Nun gehen viele Männer davon aus, dass sich das erektile Problem mit Absetzen des Haarwuchsmittels von selbst löst. Doch wenn Sie unter Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel leiden, kann diese Beeinträchtigung ein Dauerzustand sein. Vor allem bei längerer Einnahme oder einer höheren Dosierung sind langfristige bis dauerhafte erektile Dysfunktionen möglich.

Beim kleinsten Anzeichen der Abschwächung Ihrer Libido oder dem sexuellen Versagen sollten Sie daher handeln und Ihren Arzt aufsuchen, um die Nebenwirkung mit ihm zu besprechen. Dass Sie das Medikament absetzen sollten, ist bei sexuellen Problemen ein Fakt. Nun gilt es, die Problematik zu überwachen und das Risiko einer dauerhaften Impotenz zu unterbinden.

Von den 5 Prozent aller Männer, die während der Behandlung unter Erektionsstörungen leiden, sind 1,4 Prozent dauerhaft von sexueller Unlust und damit einhergehenden Problemen betroffen. Auch wenn der prozentuale Anteil aller Behandelten gering ist, handelt es sich bei Erektionsproblemen um eine Einschränkung, die langfristig in Depressionen und eine deutliche Minderung der Lebensqualität führt.

Was tun, wenn die Libido durch Haarwuchsmittel sinkt?

Wie bereits im vorangehenden Absatz erwähnt, sollten Sie beim kleinsten Anzeichen erektiler Dysfunktionen umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Die Absetzung der Medikation ist die zwangsläufige Folge, wenn das Problem durch Ihr Haarwuchsmittel ausgelöst wurde. Ob ein anderer Grund dahinter steckt, lässt sich ganz einfach ermitteln.

Traten die Probleme einige Wochen nach der Haarwuchsmittelbehandlung auf, können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem direkten Zusammenhang ausgehen. Sicherlich ist die Dunkelziffer bei Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel weitaus höher als der bekannte prozentuale Anteil. Nur die wenigsten Männer sprechen offen über eine mindere Libido oder eine generelle erektile Dysfunktion.

Sie müssen sich nicht zwischen einer jugendlichen Ausstrahlung mit vollem Haar und der Lust auf das Leben entscheiden. Es gibt Möglichkeiten, die ganz ohne Nebenwirkungen in Anspruch genommen werden können. Die Haartransplantation erzeugt garantiert keine Erektionsstörungen wie ein Haarwuchsmittel und wirkt dabei effektiver.

Haartransplantation als nebenwirkungsfreie Alternative zum Haarwuchsmittel

Haartransplantation bei Elithairtransplant - Dr. Balwi ist bei der Behandlung

Bei Haartransplantationen handelt es sich um minimalinvasive Eingriffe, die unter lokaler Betäubung vorgenommen werden. Auch wenn Sie Angst vor Spritzen haben, können Sie sich Eigenhaar verpflanzen und den schmerzfreien Eingriff vornehmen lassen. In modernen Haarkliniken wird die Betäubung im nadelfreien Comfort-In System via Druckinjektion angeboten.

Das bedeutet, dass keine Nadeln in Ihre Kopfhaut gestochen werden und bringt mit sich, dass die Lokalbetäubung viel schneller und großflächiger eintritt. Für eine Haartransplantation mit Eigenhaar werden Ihnen die benötigten Grafts im Spenderbereich entnommen. Meist dient der Hinterkopf als Spenderbereich, da es hier am seltensten zu Haarausfall kommt.

Schon kurz nach dem Eingriff sind Sie wieder gesellschaftsfähig. Doch von Sport und anderen schweißtreibenden Aktivitäten sollten Sie zugunsten der Heilungsphase in den ersten Wochen absehen. Der Heilungsprozess dauert zwischen drei und sechs Monaten. Dann ist das Haar an den implantierten Stellen dicht und in seiner natürlichen Struktur nachgewachsen und Sie stellen fest, dass die Glatze und Ihre damit verbundenen Emotionen der Vergangenheit angehören.

Erektile Dysfunktionen bei Behandlungen mit Haarwuchsmitteln keine Seltenheit

Eine Behandlung mit Haarwuchsmitteln sollten Sie genauestens abwägen. Erektionsstörungen durch Haarwuchsmittel treten zwar selten auf, können aber auch nach dem Absetzen der Präparate anhalten. Sie gehen enorme Risiken ein, wenn Sie zugunsten dichter Haare auf pharmazeutische Medikamente zurückgreifen und dabei das Risiko der dauerhaften Impotenz eingehen.

Auch wenn die erektile Dysfunktion vergänglich sein kann, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie nicht ein Leben lang unter einer verminderten Libido und allen damit verbundenen Einschränkungen leiden. Bei kreisrundem Haarausfall, bei Geheimratsecken oder diffusem Haarausfall mit stärkerer Ausprägung ist die Überlegung zur Haartransplantation sinnvoll.

Der minimalinvasive Eingriff wird ohne Nebenwirkungen vorgenommen und stellt Ihre volle Haarpracht ohne den Verlust der Männlichkeit wieder her. Dass Impotenz verursachende Präparate trotz der bekannten Begleiterscheinungen noch verschrieben werden dürfen liegt daran, dass der prozentuale Anteil Betroffener verhältnismäßig gering ist. Da Sie vorab nicht wissen, ob Sie zur Risikogruppe gehören oder nicht, sollten Sie eher über ein Eigenhaarimplantat als über die Einnahme einer Medikation nachdenken.

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