Sie wünschen sich volles Haar, möchten etwas gegen die voranschreitende Kahlköpfigkeit unternehmen und greifen sprichwörtlich nach jedem Strohhalm. Das Haar fungiert als Unterstreichung Ihrer Jugendlichkeit und Dynamik. Fällt es aus und die ersten kahlen Stellen bilden sich, leidet Ihr Selbstbewusstsein darunter und es kann zu Depressionen kommen. Doch ehe Sie zu Haarwuchspräparaten greifen, sollten Sie sich über die Nebenwirkungen bei einem Haarwuchsmittel informieren und nicht “blauäugig” zur Behandlung schreiten.

Nebenwirkungen von Haarwuchsmittel - Gestresster junden Mann

Warum es bei Haarwuchsbehandlungen zu starken Nebenwirkungen kommen kann

Innerlich anzuwendende Haarwuchsmittel basieren auf Hormonen. Auch wenn ein hormonelles Ungleichgewicht in Ihrem Körper für den Verlust der Kopfbehaarung sorgt, kann ein künstlich hergestelltes Hormon diese Diskrepanz nicht ausgleichen.

Die Pharmaindustrie verspricht mit der Einnahme der Präparate neues Haarwachstum und greift daher einen Wunsch auf, der bei allen Männern mit Geheimratsecken, einer höher werdenden Stirn oder einer Tonsur auf dem Oberkopf vorherrscht.

Während die gewünschte Hauptwirkung eine Kann-Sache ist, sind die Nebenwirkungen “sicher” und werden von den meisten Männern angegeben.

Fernab des ausbleibenden Haarwuchses (der beim bereits vollständigen Verlust der Follikel nicht umkehrbar ist), führt die Einnahme von Hormonen zum Verlust der Libido bis hin zu erektilen Dysfunktionen.

Eine weitere Problematik hormoneller Behandlungen zum Ausgleich des Haarverlusts ist die “Verweiblichung”.

Ein verstärktes Brustwachstum ist ebenso wenig ausgeschlossen wie eine Veränderung ihrer Stimme.

Das männliche Hormon Testosteron nimmt ab, während sich Ihre weiblichen Hormone verstärken und die unerwünschten Nebenwirkungen auslösen.

Welche Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen treten auf?

Die Einnahme von Hormonen zur Bekämpfung von Haarausfall zieht eine ganze Reihe an Begleiterscheinungen und nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen nach sich.

Das verstärkte Brustwachstum, die Minderung Ihrer sexuellen Lust bis hin zur Impotenz und Hautunreinheiten auf Basis des künstlich erzeugten Hormonungleichgewichts sind keine Seltenheit.

Um den Grund der Nebenwirkungen zu kennen, müssen Sie sich mit dem Wirkprinzip von Haarwuchsmitteln beschäftigen.

Die Nebenwirkungen bei einem Haarwuchsmittel sind nicht ungewöhnlich, da die Zusammensetzung die Bildung von DHT (der Ursache für hormonellen Haarverlust bei Männern) stoppen und mehr weibliche Hormone in Ihren Körper führen soll.

Dieser chemische Eingriff in Ihren Hormonhaushalt ist gegen die Natur und so riskant, dass die Behandlung von Haarverlust mit hormonellen Präparaten keine Lösung sein sollte. In Einzelfällen wird auch beobachtet, dass Haare an verschiedenen Körperstellen wachsen.

Doch der Kopf bleibt kahl, so dass Sie zwar das Risiko einer ganzen Menge an Nebenwirkungen eingehen, doch auf den versprochenen dichten Haarwuchs vergeblich warten.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Medikamentöse Haarausfallbehandlung: Wirkung und Nebenwirkung in Gegenüberstellung

Versicherungen der Wirkung sind vage. Dem gegenüber stehen die Nebenwirkungen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei den meisten Männern in der einen oder anderen Form auftreten.

Wenn Ihr Haarverlust nicht hormonell verursacht ist, können Hormone auch bei der Behandlung nicht helfen.

Leiden Sie zum Beispiel unter Haarausfall durch Stress, durch die Einnahme von Medikamenten oder auf erblicher Basis, wird die künstlich erzeugte Änderung Ihres Hormonhaushalts keinerlei Wirkung erzielen.

Die ausbleibende Wirkung geht dennoch nicht mit ausbleibenden Nebenwirkungen einher.
Ihr Kopf bleibt kahl, doch das Medikament verändert den Hormonspiegel und kann daher die oben aufgeführten Einschränkungen in Ihre Lebensqualität mit sich bringen.

Wenn Sie nicht mit immer dünner werdenden Haaren und der Verkahlung einzelner Areale auf Ihrem Kopf leben möchten, sollten Sie sich auf die Ursache besinnen und eine medizinische Diagnose vornehmen lassen.

Bedenken Sie auch, dass die medikamentöse Behandlung von Haarausfall nicht nur riskant und von vielen Nebenwirkungen begleitet, sondern auch teuer und bei den Krankenkassen nicht erstattungsfähig ist.

In Anbetracht der geringen Aussicht auf eine Wirkung und die zahlreichen Nebenwirkungen beim Haarwuchsmittel steht außer Frage, dass Sie mit einer anderen und nachhaltigen Behandlung besser beraten sind.

Bei Haarverlust hilft eine Eigenhaarverpflanzung ganz ohne Nebenwirkungsrisiko

Die Beratung in einer renommierten Haarklinik ist das beste “Mittel” gegen Haarausfall. Durch die Verpflanzung von Eigenhaar werden neue Haarfollikel in die bereits kahlen Stellen auf Ihrer Kopfhaut verpflanzt und nach Abschluss der Heilung kann neues Haar wachsen.

Es handelt sich bei der Haarimplantation um einen minimalinvasiven und völlig schmerzfreien Eingriff, der unter lokaler Betäubung vorgenommen und mit einer ausführlichen Beratung und Diagnostik vorbereitet wird.

Die Haartransplantation eignet sich für die meisten von Haarausfall betroffenen Menschen.

Wichtig ist lediglich, dass Sie im Spenderbereich (meist am Hinterkopf) ausreichend Eigenhaar zur Entnahme der Grafts und ihrer anschließenden Transplantation in den Empfängerbereich zur Verfügung haben.

Die Erfolgsrate liegt bei über 95 Prozent und ist somit eine sichere Angelegenheit, auf deren Wirkung Sie sich verlassen können.

Nebenwirkungen sind bei Eigenhaarverpflanzungen ausgeschlossen, da nur Ihr körpereigenes Gewebe in Form der Grafts verpflanzt wird.

Halten Sie sich an die Empfehlungen der Vor- und Nachsorge, wachsen die verpflanzten Grafts im Zeitraum von drei bis sechs Monaten an und bilden neue Haare aus.

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Unerwünschte Wirkungen bei Haarwuchsmitteln nicht unterschätzen!

Die Liste der Heilsversprechen von Haarwuchspräparaten ist endlos lang. Über die Nebenwirkungen beim Haarwuchsmittelwird hingegen selten bis gar nicht gesprochen.

Dabei sind es gerade die unerwünschten und Ihr Leben einschränkenden Begleiterscheinungen, über die Sie sich vor der Behandlung mit einem Haarwuchspräparat in Kenntnis setzen sollten.

Die meisten Haarwuchsmittel verändern Ihre Hormone und wurden in ihrem Ursprung nicht zur Verdichtung der Kopfbehaarung, sondern zur Behandlung einer Erkrankung entwickelt.

Dass die Inhaltsstoffe heute für den Haarwuchs angepriesen werden hat einen einfachen Grund.

In der Ursprungsmedikation hat sich die Verdichtung der Kopf- und Körperbehaarung als Nebenwirkung gezeigt.

Ehe Sie sich ein Präparat für den Haarwuchs verschreiben lassen, sollten Sie eine umfassende Untersuchung vornehmen lassen und sich näher mit den Alternativen beschäftigen.

Während Nebenwirkungen beim Haarwuchsmittel sicher sind, kann Ihnen niemand eine sichere Wirkung auf Ihren Haarwuchs garantieren.


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