Viele Menschen leiden unter ihren dünnen oder wenigen Wimpern. Für Frauen gibt es diverse Mittelchen; Mascara, die verspricht, die Wimpern voller wirken zu lassen oder gar Wimpern zum ankleben. All diese Möglichkeiten sind jedoch kurzfristig und haben meist ein künstliches Aussehen zur Folge. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, ist mit einer Wimperntransplantation gut beraten. Hier ist natürlich eine einmalige Investition für eine Operation notwendig, jedoch ist das Ergebnis sehr natürlich und vor allem dauerhaft.

Wimperntransplantation

Künstliche Wimpern oder doch lieber eine Wimperntransplantation?

Sie wollen Ihre Wimpern dichter und voller wirken lassen? Bei vielen bedeutet das der Gang in den Drogeriemarkt, denn dort sind mittlerweile viele Produkte erhältlich, die für einen geringen Preis versprechen, den Wunsch nach volleren und längeren Wimpern zu erfüllen. Wer aber beispielsweise bereits unter einer Schädigung der Wimpern leidet, der kann mit Produkten wie Mascara nicht mehr viel ausgleichen. Da liegt der Griff zu falschen Wimpern nahe. Dies ist jedoch keine gute Idee, denn das permanente Aufkleben kann den eigenen Wimpern schaden.

Ebenfalls müssen diese ständig, wie natürlich auch Wimpern-Extensions, erneuert werden. Und auch bei größten Bemühungen bleibt zu erkennen, dass es sich um eine künstliche Verlängerung handelt. Eine Wimperntransplantation dagegen ist zwar eine einmalige höhere Investition, dafür bringt diese aber auch ein dauerhaftes Ergebnis. Eine nachfolgende Behandlung ist nicht mehr notwendig und das Ergebnis bringt neben mehr Fülle und mehr Länge vor allem eine ganz natürliche Optik.

Wie funktioniert eine Wimperntransplantation?

Eine Wimperntransplantation ähnelt einer Haartransplantation sehr stark. Auch hierbei wird Spenderhaar am Kopf, meist am Hinterkopf, entnommen und dann im Wimpernbereich wieder eingesetzt. Dabei wird die FUE-Methode oder die für die Wimpertransplantation verfeinerte I-FUE-Methode eingesetzt. Dabei wird im Spenderbereich einzelne Grafts, auch follikuläre Einheit genannt, entnommen. Das bedeutet, dass eine Haarwurzel mit bis zu drei Haaren durch einen minimalinvasiven Eingriff entnommen wird. Durch diese Methode entstehen bei der Entnahme keine Wunden.

Anders als bei einer Haartransplantation muss bei eine Wimperntransplantation nur eine kleine Menge Grafts transplantiert werden, daher besteht durch die I-FUE-Methode die Möglichkeit, sowohl die Entnahme als auch die Transplantation an sich in einem Schritt durchzuführen. Dadurch befinden sich die entnommenen follikulären Einheiten nur über eine sehr kurze Zeit außerhalb des Körpers und die Anwachsrate wird dadurch enorm gesteigert.

Was muss man nach einer Wimperntransplantation beachten?

Obwohl es sich bei der Wimperntransplantation um einen schonenden Eingriff handelt, sollte man einige Punkte nach der Operation beachten. Dabei geht es vor allem darum, die Wundheilung nicht zu stören. Dazu sollte man vor allem vermeiden, an den Augen zu reiben.

Daneben sollte man einige Tage auf Sport verzichten, da der Schweiß die gereizten Stellen angreifen kann. Die Sauna oder das Solarium sollte man sogar bis zu 4 Wochen meiden. Zu allen Aspekten wird Sie Ihr Arzt aber nach der Wimperntransplantation ausgiebig beraten. Wenn man diese Punkte beachtet, wird der Unterschied von einer Wimperntransplantation vorher-nachher sehr überzeugend sein.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Wimperntransplantation auftreten?

Eine Wimperntransplantation ist ein relativ unkomplizierter Eingriff. Die Entnahme der Spenderhaare ist ein sehr kleiner Eingriff und hinterlässt nur sehr kleine Wunden, so dass das Risiko einer Infektion oder Entzündung minimiert ist. Auch das Einsetzen der Haare samt Haarwurzeln ist ein sehr kleiner Eingriff, der dieselben minimalen Risiken birgt. Es besteht zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, das Auge zu verletzen und somit die Sehkraft zu verlieren.

Wenn die Haare mitsamt ihren Wurzeln schief eingesetzt werden, kann dieses für den Patienten sehr störend wirken. Da eine nachträgliche Korrektur nicht ohne weiteres möglich ist, sollte man seinen Arzt gut wählen und sich am besten vorher im Internet über Wimperntransplantation Erfahrungen informieren.

Ist eine nachfolgende Behandlung notwendig?

Da bei einer Wimperntransplantation echte Haare mit ihrer Wurzel transplantiert werden, wachsen die Haare immer wieder nach. Das hat den Vorteil, dass die Operation eine dauerhafte Veränderung herbei führt und eine Wiederholung der Behandlung nicht notwendig ist.

Da es sich bei den transplantierten Haaren meist um Kopfhaar handelt, wachsen die Haare jedoch natürlich länger nach, als die normalen Wimpern. Daher müssen die Wimpern nach einer Transplantation regelmäßig gestutzt werden. Dies kann jedoch vom Patienten selber durchgeführt werden. So führt eine Wimperntransplantation zu vollen und dichten Wimpern, die stets in der gewünschten Länge getragen werden kann.


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