Bei Alopecia Androgenetica handelt es sich um die Form des Haarverlusts, die im europäischen Raum am häufigsten auftritt. Haben Sie bereits im jüngeren Alter mehr Haare als normal verloren und schon als Jugendlicher eine sehr dünne Haarstruktur gehabt? Ob Ihr Haarverlust genetischer Natur ist, erkennen Sie beim Blick auf Ihre (vor allem männlichen) Vorfahren. Denn wie sich aus der Bezeichnung erschließt, betrifft der genetische Haarausfall meist eine gesamte Linie Ihrer Familie. Gegen die Natur können Sie nicht vorgehen. Gegen die Bildung einer Glatze gibt es Methoden, so dass Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken und die typischen Symptome von genetischem Haarausfall behandeln können.

Alopecia Androgenetica - Junger Mann mit Kamm zeigt sein Geheimratsecken

Alopecia androgenetica: Typische Symptome

Vorab sollten Sie wissen, dass sowohl Männer wie Frauen von genetisch bedingten Haarproblemen betroffen sind.

Bei Männern äußerst sich der Haarverlust mit einem höher werdenden Stirnansatz, Geheimratsecken und der bekannten Tonsur auf dem Oberkopf.

Grundsätzlich dünnt sich bei allen männlichen Betroffenen der vordere Bereich des Oberkopfs aus.

Frauen mit dem genetischen Code zu Haarausfall tendieren eher zum diffusen Verlust der Haare, der mit einer sichtbaren Ausdünnung im Bereich des Scheitels beginnt.

Unterschiedlich sind lediglich die Symptome, während das Ergebnis und die grundlegenden Mechanismen bei Mann und Frau identisch sind.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist der Zeitpunkt, zu dem Sie sich zum ersten Mal über sichtbare Zeichen des Haarverlusts beklagen.

Der genetische Haarausfall tritt bereits in jungen Jahren auf und äußert sich vor allem bei Männern zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr.

Der genetische Haarausfall – auch junge Menschen sind betroffen

Genetischer Haarausfall - Ein junge und ein alte halbglatzer Mann sitzen zusammen

Genetischer Haarverlust ist unter dem Begriff Alopezie bekannt. Wenn das Gen in Ihrer Familie präsent ist, neigen Sie schon als Jugendlicher zu sehr dünnem und schwer frisierbarem Haar.

In sehr schweren Fällen kann es vor Ihrer Volljährigkeit zu einer Verschiebung des Haaransatzes an der Stirn oder zu sichtbaren Geheimratsecken kommen.

Frühzeitiger Haarverlust ist in 80 Prozent aller Fälle in Ihrem genetischen Code begründet und basiert nicht auf einer Erkrankung oder Mangelerscheinung.

Wenn Ihr Körper zu viel Testosteron in DHT umwandelt, ist Haarverlust vorprogrammiert und die Ursache in Ihrer genetischen Veranlagung gegeben.

Können Sie äußere, umweltbedingte Ursachen oder eine mangelnde Versorgung Ihrer Haarfollikel mit wichtigen Vitalstoffen ebenso wie eine Erkrankung oder medikamentöse Behandlung ausschließen, wird es sich in Ihrem Fall um den androgenetischen Haarausfall handeln.

Ursachenforschung als Grundlage der Behandlung

Bei hoher Stirn, frühzeitig erkennbarer Tonsur oder Geheimratsecken und bei Frauen bei durchscheinender Kopfhaut im Scheitelbereich ist die Ursache schnell geklärt.

Um den Grund für Ihren Haarausfall zu ermitteln, brauchen Sie sich lediglich in Ihrer Familie umsehen und in Erfahrung bringen, wie es um die Haardichte Ihrer Vorfahren bestellt ist.

Dabei lohnt es, den Blick etwas weiter in die Vergangenheit zu werfen und nicht nur Ihre Eltern einzubeziehen.

Wenn zum Beispiel Ihr Großvater, Ihr Vater und Ihr älterer Bruder schütteres Haar oder eine sichtbare Glatze auf den erwähnten Arealen des Kopfes aufweisen, können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer genetischen Ursache bei Ihrem Haarausfall ausgehen.

Um die Umwandlung von Testosteron in DHT zu prüfen, kann eine medizinische Diagnostik mit der Untersuchung Ihres Blutes sinnvoll sein.

Auch eine Beratung mit Untersuchung in einer Haarklinik bringt Sie auf die Spur der Gründe, die Ihr Haar dünner werden und in bestimmten Bereichen bis zur Kahlköpfigkeit ausfallen lassen.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Kann der genetische Haarausfall medikamentös gestoppt werden?

Genetische Haarausfall - Medikamente

Es gibt jede Menge Tinkturen, Shampoos und Pillen, die ein Ende des Haarverlusts versprechen. Doch handelt es sich meist nur um Werbeversprechen, die auf keiner Tatsache basieren und vergeblich auf die Wirkung warten lassen.

Alopecia Androgenetica ist weder mit frei verkäuflichen noch mit verschreibungspflichtigen Medikamenten “heilbar” und aufhaltbar.

Es ist aber durchaus verständlich, dass Sie zu jedem sprichwörtlichen Strohhalm greifen und versuchen, die vollständige Kahlköpfigkeit zu unterbinden.

Durch die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten gegen Haarausfall kann es zu ernsthaften Problemen mit Ihrer Libido und Potenz kommen.

Des Weiteren sollten Sie bedenken, dass die Zufuhr künstlicher Hormone (auf deren Basis diese Präparate entwickelt wurden) zu einer Disharmonie Ihres Hormonhaushalts führt.

Es gibt eine Behandlung, die allerdings einen minimalinvasiven Eingriff und ein wenig Geduld erfordert.

Haartransplantation bei genetischem Haarverlust möglich?

Nach Haartransplantation bei genetischem Haarausfall

Der genetische Haarausfall gehört zu den häufigsten Ursachen einer Terminvereinbarung zur Haartransplantation.

Je früher Sie sich für ein Eigenhaarimplantat entscheiden, umso einfacher ist die Behandlung und umso mehr Haar steht im Spenderbereich zur Entnahme zur Verfügung.

Der minimalinvasive Eingriff ist schmerzfrei und wird unter lokaler Betäubung vorgenommen.

Dazu entnimmt Ihnen das Behandlungsteam der Haarklinik grafts am Hinterkopf, die anschließend in den kahlen Stellen des Empfängerbereichs verpflanzt werden.

Die Erfolgsquote einer Eigenhaarimplantation von Experten liegt bei 95 Prozent und ist daher eine Entscheidung, die Sie durchaus gegen die Kahlköpfigkeit auf genetischer Grundlage treffen können.

Vorab werden Sie ausführlich beraten und das Behandlungsteam erstellt eine umfassende Diagnostik.

Ein erneuter Haarverlust ist bei Einhaltung aller Anweisungen zur Nachsorge nicht zu befürchten.

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Alopecia Androgenetica – die häufigste Ursache für Haarausfall

Entgegen der meisten Vermutungen fallen die wenigsten Haare durch Erkrankung, Vitaminmangel oder Umwelteinflüsse aus.

Gerade bei frühzeitigem Haarverlust oder sehr dünnem und sprödem Haar sollten Sie sich mit der Genetik als Ursache beschäftigen.

Wenn von Alopecia Androgenetica die Rede ist, handelt es sich um eine Erhöhung der DHT Aktivität.

DHT schädigt die Haarfollikel, mindert die Wachstumsphase und führt letztendlich zu Haarausfall.

Lassen Sie sich nicht zu medikamentösen Behandlungen verleiten, da die Nebenwirkungen stark sind und die gewünschte Wirkung durchaus in Frage gestellt werden sollte.

Gegen Ihren genetischen Code “ist kein Kraut gewachsen”. Wie Sie Ihre gewünschte Attraktivität ohne Glatze wiederherstellen, können Sie bewusst und selbstständig entscheiden.


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