Minoxidil gegen Haarausfall

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Minoxidil gegen Haarausfall

Die wenigsten Menschen haben davon gehört, obwohl einige es unbewusst täglich anwenden – die Rede ist von Minoxidil. Im Folgenden Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage, was Minoxidil eigentlich ist und warum ihm seine größte Nebenwirkung den größten Erfolg bescherte.


Minoxidil – ursprünglich ein Mittel zur Blutdrucksenkung

In den 70er Jahren wurde Minoxidil als Mittel gegen Bluthochdruck auf dem Markt gebracht. Jedoch stellte sich in einer ersten großen Probestudie heraus, dass zu den Nebenwirkungen von Minoxidil eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Perikarditis und Ödeme, ebenso wie ein erhöhtes Haarwachstum gehörten. Probanden, die bei der Durchführung der Laborstudie unter Haarausfall litten, zeigten eine positive Reaktion auf das Blutdruckmedikament und berichteten über eine Heilung des Haarausfalls. Dies führte zu weiteren Studien, jedoch diesmal mit dem Ziel, Haarverlust zu unterdrücken oder sogar umzukehren.

Heutzutage wird das Medikament nur noch selten zur Blutdruckminderung verwendet und hat seine Bestimmung im Kosmetischen Bereich gefunden.

Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall mit Minoxidil

Minoxidil gegen Haarausfall - Behandlung mit MinoxidilHeutzutage leidet im Schnitt jeder zweite Mann und jede dritte Frau unter den Folgen von Haarausfall. Dieser ästhetische Makel wirkt sich oftmals negativ auf den psychischen Zustand des Betroffenen und auf das allgemeine Selbstbewusstsein aus.

Aus diesem Grund ist es wichtig, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. Nach heutigem Erkenntnisstand gibt es einige Wege, Haarausfall vorzubeugen beziehungsweise zu behandeln. Die zwei wichtigsten und beliebtesten Anwendungsmethoden hierbei sind zum einen Produkte mit Minoxidil und zum anderen die Haartransplantation.

Bei der Haartransplantation werden einzelne Grafts entnommen und in einer etwa 6-stündigen Prozedur in die betroffenen Stellen (Schläfen, Hinterkopf) transplantiert. Diese Methode ist aufgrund modernster FUE Technik sehr erfolgsversprechend, allerdings ist sie auch mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden. Aus diesem Grund greifen viele Betroffene auf Minoxidil als – das – Wundermittel zurück.

Bei der oben genannten Studie fiel auf, dass gerade erblich bedingter Haarausfall bei Einnahme von Minoxidil nachließ. Um die übrigen Nebenwirkungen zu umgehen und ein besseres kosmetisches Ergebnis zu erhalten, wurde im nächsten Versuch eine Minoxidil-Lösung (wie z.B. Regaine) hergestellt. Da diese nur geringe Mengen des Wirkstoffs erhielt, waren Nebenwirkungen wie Ödeme und Perikarditis, ebenso wie die Senkung des Blutdrucks nahezu ausgeschlossen. Die Lösung wurde punktuell äußerlich eingesetzt und erzielte bahnbrechende Erfolge. Der Haarausfall stoppte nicht nur – es wuchsen neue Haare nach.

Die richtige Anwendung

Seit nunmehr 50 Jahren wird Minoxidil erforscht und erfolgreich bei Bluthochdruck und Haarausfall angewandt. Allerdings ist die richtige Dosierung unablässig, um gute Resultate zu erzielen. Aus diesem Grund raten wir dringendst, bei oraler Einnahme als Blutdruckmedikament auf die Bestimmungen des Arztes zu achten. Bei äußerlicher Anwendung sollte stets die Packungsbeilage bezüglich der Dosierung zur Hand genommen und aufbewahrt werden.

Innerliche Anwendung bei BluthochdruckMinoxidil gegen Haarausfall - Tabletten

Minoxidil wird zur Behandlung von Bluthochdruck oral eingenommen. Je nach Bestimmung des behandelnden Arztes erfolgt die Einnahme von 1-2 Tabletten täglich, um den Bluthochdruck zu normalisieren. Die Anwendung als Blutdruckmittel sollte nur unter strenger Aufsicht eines Arztes erfolgen. Bei Kindern und Jugendlichen, die nicht auf andere medikamentöse Behandlungen gegen Bluthochdruck reagieren, ist das Mittel nur im äußersten Notfall und in stationärer Behandlung durchzuführen. Schwangeren und Stillenden wird von einer Einnahme abgeraten, da zum einen zu wenig Studien über die möglichen Folgen existieren und zum anderen bekannt ist, dass das Minoxidil in die Muttermilch übergeht.

Äußerliche Anwendung bei Haarausfall

Die äußerliche Anwendung als Lösung wird als wirkungsvolle Therapie gegen Haarausfall eingesetzt. Mediziner empfehlen, die tägliche Dosis von etwa 1-2 mg Minoxidil einzuhalten, um Reizungen der Haut zu vermeiden. Produkte von Regain beispielsweise enthalten den Wirkstoff, wobei sie entweder mit einem Applikator aufgetragen oder auf die betroffene Stelle gesprüht werden. Dabei ist es äußerst wichtig, sich an die vorgegebene Dosierungsmenge zu halten. Ebenso wichtig ist es, die Hände und alle sonstigen Körperstellen, an die das Produkt versehentlich gelangt, gründlich zu reinigen. Anderenfalls könnte der Haarwuchs an unerwünschten Stellen stattfinden. Sollte die Lösung nach 8 Wochen keine sichtbaren Änderungen bewirkt haben, ist die Einnahme zu beenden.

Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass Minoxidil eine gute Lösung zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall darstellt. Bei korrekter Einnahme ist die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen gering und steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Alternativ, gerade für Menschen, bei denen das Mittel nicht wirkt, kann auf eine Haartransplantation zurückgegriffen werden. Diese ist ebenfalls nebenwirkungsarm und beschert dem Betroffenen ein neues Lebensgefühl und mehr Selbstbewusstsein.


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