Erblich bedingter Haarausfall

Was ist ein erblich bedingter Haarausfall?

Jeder Mensch besitzt circa 80.000 bis 120.000 Haare, die auf dem Kopf wachsen. Gebildet werden diese Haare in den Haarfollikeln. Ihr Hauptbestandteil ist Keratin.

Haarverlust ist zunächst einmal ein völlig normaler biologischer Vorgang. Ein Mensch verliert im Laufe eines Tages etwa 100 Haare, die das Ende ihres biologischen Lebenszyklus erreicht haben. Dafür wachsen in etwa 80 neue Haare nach. Bedenklich wird es erst dann, wenn die verlorenen Haare nicht mehr vom Körper neu gebildet werden und ein erblich bedingter Haarausfall vorliegt.

Die häufigste Ursache für dauerhaften Haarverlust ist die androgenetische Alopezie, beziehungsweise ein erblich bedingter Haarausfall.

Ursachen für Erblich bedingter Haarausfall

Genetischer Haarausfall betriftt etwa 80% der Männer und 40% der Frauen weltweit, wenn man die Sache rein statistisch betrachtet. Wie der Name schon verrät, liegt die Veranlagung der androgenetisch bedingten Alopezie häufig in den Genen, der Haarausfall wird also vererbt. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass jeder Mensch, der einen Glatzenträger in der Familie hat, auch gleichzeitig vom erblich bedingten Haarausfall betroffen ist. Bis heute sind die Ursachen für den erblich bedingten Haarausfall noch nicht abschließend geklärt.

Fakt ist aber: Er ist unumkehrbar – und das einzige Mittel, das wirklich dauerhaft dagegen hilft, ist eine Haartransplantation.

„Schuld“ am erblichen bedingten Haarausfall ist übrigens das männliche Hormon Testosteron, besser gesagt das Dihydrotestosteron, das daraus gebildet wird. Auf dieses wiederum reagieren die Haarfollikel, in denen die Haare gebildet werden, empfindlich. Zunächst verkürzt sich die Wachstumsphase kontinuierlich, bis irgendwann gar keine Haare mehr nachwachsen.

Erblich bedingter Haarausfall kann zwar mit Mitteln wie Finasterid oder Minoxidil medikamentös behandelt werden, aber häufig ist dies mit enormen Nebenwirkungen verbunden. Zudem schreitet genetischer Haarausfall wieder fort, sobald die Medikamente abgesetzt werden.

Eine Haartransplantation ist definitiv das einzige Mittel, dass dauerhaft Abhilfe schafft.

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern

Männer sind, wie bereits erwähnt, sehr viel häufiger von erblich Haarausfall betroffen als Frauen. Der Haarverlust beginnt meist ab dem 20sten Lebensjahr, allerdings zeichnet es sich meist schon in der Pubertät ab (eben dann, wenn die Hormone so zusagen das erste Mal „einschiessen“), ob der Mann früher oder später eine Glatze bekommt.

Genetisch bedingter Haarausfall beginnt meist völlig harmlos, nämlich mit den berühmten Geheimratsecken. Im weiteren Verlauf werden die Haare am Hinterkopf immer lichter und es entsteht eine Tonsur. Früher oder später verbinden sich Geheimratsecken und Tonsur und der Mann hat letztlich eine Glatze.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Doch auch Frauen werden vom Phänomen erblich Haarausfall nicht verschont. Bei ihnen beginnt der Haarverlust allerdings häufig später, meist mit Einsetzen der Wechseljahre. Was aber nicht heißt, dass nicht auch junge Frauen von dieser Form des Haarverlusts betroffen sein können. Meist verläuft der Haarausfall schubweise. Über die Jahre nimmt der Haarverlust dann zu. Bei Frauen beginnt der erblich bedingte Haarausfall immer am Scheitel. Die Haare dünnen hier nach und nach aus, bis irgendwann kahle Stelle zurückbleiben und die Kopfhaut durchscheint. Eine komplette Glatze bildet sich nur in äußerst seltenen Fällen. Genauso wie beim Mann ist bei Frauen übrigens das Testosteron die Ursache des erblich bedingten Haarausfalls. Gerade in den Wechseljahren wird im Körper einer Frau sehr viel weniger des weiblichen Hormons Östrogen produziert. Ein Ungleichgewicht entsteht und die Haare fallen dauerhaft aus. Ein klares Resultat von genetischer Haarausfall.

Haarausfall mit 20 – Was kann man tun?

Wenn es um das Thema Verlust von Haaren geht, denken viele Leute immer an ältere Männer, die verzweifelt versuchen ihre Geheimratsecken oder kahlen Stallen am Kopf zu kaschieren oder abzudecken. In der Realität ist es aber leider so, dass der Haarverlust keine Altersbeschränkung kennt. So kann es bei einigen Betroffenen durchaus vorkommen, dass der Haarausfall mit 20 bereits eintritt.

Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So kann der Haarverlust mit 20 zum einen erblich bedingt sein. Durch die sogenannte androgenetische Alopezie fallen mit der Zeit immer mehr Haare aus, sodass am Ende nur noch eine Haartransplantation das geliebte Haupthaar zurückbringen kann. Vor allem wenn es in der eigenen Familie Fälle von Haarverlust gibt, ist leider auch der Haarausfall mit 20 nicht ganz unwahrscheinlich.

Natürlich können auch andere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Zum Beispiel die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder eine Überfunktion der Schilddrüse. Oftmals ist es in den jungen Jahren einfach der Stress, der dafür sorgt, dass die Haare in großen Mengen ausfallen

Natürlich ist diese neue Situation sehr unangenehm und viele möchten das Problem so schnell wie möglich lösen. Von daher wird in der ersten Instanz bei Haarausfall mit 20 stets zu teuren Haarprodukten gegriffen, die Abhilfe versprechen. Tatsächlich ist es aber so, dass dieses Versprechen auf Dauer nicht gehalten werden kann und die Haare weiter ausfallen. Von daher bietet nur die professionelle Haartransplantation die richtige Abhilfe bei Haarausfall mit 20.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Haartransplantation bei erblich bedingtem Haarausfall?

So manche Frau und so mancher Mann denken sich bei ihrem erblich bedingten Haarausfall „Was soll’s!“ und greifen mutig zu Schere und Rasierer. Sie tragen ihre Glatze mit Stolz oder helfen sich notfalls mit einer Perücke oder einem Toupet aus, wenn sie den Haarverlust kaschieren wollen.

Für andere wiederum kann sich erblich bedingter Haarausfall zu einer echten psychischen Belastung entwickeln, die sie stark in ihrer Lebensqualität eingreift. Wie bereits berichtet, ist eine Haarverpflanzung das einzige Mittel, das dauerhaft hilft.

Viele Fragen sich „Übernimmt die Krankenkasse denn die Kosten für meine Haartransplantation?“. Der Eingriff in Deutschland ist doch recht teuer. Diese Frage kann mit einem klaren „Jein“ beantwortet werden. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung von erblich Haarausfall übernimmt. Aber: Der Patient muss eindeutig nachweisen, dass er unter schweren psychischen Schäden leidet, die durch den Haarausfall verursacht wurden. Dieser Prozess ist äußerst langwierig und in den meisten Fällen lehnen die gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme leider ab.

Etwas unkomplizierter läuft es bei den privaten Krankenkassen ab. Hier kann man gewisse Tarife abschließen, die eine Haartransplantation beinhalten.

Als Kassenpatient muss man dennoch nicht verzweifeln und sich dauerhaft mit einer Glatze abfinden. Die Lösung: Eine Haartransplantation in der Türkei. Dort werden Haarverpflanzungen zu einem Bruchteil des Preises angeboten, der in Deutschland fällig wird, sogar mit einem gewissen Extra an Service.

Elithairtransplant mit Sitz in Istanbul beispielsweise bietet so genannte Rundum-Sorglos-Pakete an, die bei einem Preis von 1799 € beginnen. In diesem ist neben dem Eingriff selbst der Aufenthalt in einem Luxushotel, der Flughafentransfer und sogar eine PRP Behandlung enthalten. Außerdem darin einbegriffen sind die Medikamente, das Spezialshampoo und die Pflegelotion, eine spezielle Kopfbedeckung für die erste Zeit nach dem Eingriff und ein Nackenhörnchen.

Lediglich der Flug muss selbst getragen werden. Dieser Transfer in die Türkei ist aber schon relativ günstig von allen größeren Flughäfen in Deutschland zu haben.

 

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