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Haarausfall
31.03.2021

Haarausfall und kahle Stellen: Häufigkeit des Zusammenhangs mit vielseitigen Formen

Haarausfall und kahle Stellen sind zwei Probleme, die Hand in Hand gehen. Bei sehr starken Formen des Haarverlusts droht Ihnen im Extremfall sogar eine vollständige Glatze.

Wir erklären Ihnen, wer davon betroffen ist und wie sich eine Zukunft mit einer kahlen Kopfhaut im Optimalfall vermeiden lässt. Dabei thematisieren wir auch die Effektivität einer Eigenhaarverpflanzung mit modernen Methoden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Treten Haarausfall und kahle Stellen immer zusammen auf?
  2. Wer ist von den Formen mit haarlosen Bereichen betroffen?
  3. Wann ist eine Eigenhaarverpflanzung auf haarlosen Stellen sehr effektiv?
  4. Welche Lösungen gibt es gegen die kahlen Zonen?
  5. Fazit: Behandlungschancen trotz Häufigkeit der kahlen Bereiche

Treten Haarausfall und kahle Stellen immer zusammen auf?

Ob Haarausfall und kahle Stellen auf Ihrem Kopf zusammen auftreten, hängt immer von der konkreten Art des Haarschwunds ab.

Jeder Mensch verliert ständig im Rahmen eines natürlichen Vorgangs Haare, bevor an denselben Haarfollikeln normalerweise durch einen gesunden Zyklus erneut das Haarwachstum beginnt.

Deshalb entstehen aber mit einer makellosen Haargesundheit in der Regel keine kahlen Stellen, weil in diesen Bereichen währenddessen eine genügende Haarpracht vorhanden bleibt.

Sobald kleine oder größere Flächen vollkommen haarlos sind, leiden Sie eindeutig unter einer problematischen Form des Haarausfalls.

Es gibt aber zugleich weitere Varianten des Haarschwunds, mit denen die Haarpracht zumindest in den ersten Phasen lediglich lichter wird und die Haardichte immer mehr abnimmt. Das ist besonders häufig bei diffusen Haarausfall-Arten typisch.

Diesen Begriff verwenden Mediziner, wenn es auf der gesamten Kopfhaut zu einem gleichmäßigen Haarverlust kommt.

Diffuser Haarschwund entsteht sehr oft wegen der Nebenwirkung eines Medikaments. Verschiedene Infektionen oder ein Nährstoffmangel sind ebenfalls denkbare Auslöser des Problems.

Falls Sie die Ursachen des diffusen Haarausfalls rechtzeitig bekämpfen lassen, wird im Krankheitsverlauf vielleicht nie eine Stelle komplett kahl. Bei schweren Verläufen besteht allerdings durchaus die Gefahr, dass der gleichmäßige Haarausfall zumindest zwischenzeitlich eine Vollglatze herbeiführt.

Das klassische Markenzeichen sind kahle Bereiche wiederum, wenn Sie unter kreisrundem Haarausfall leiden. Dann sind die haarlosen Zonen durch eine rundliche Form gekennzeichnet, während die Behaarung am Rand brüchig und schwach erscheint.

Deutlich häufiger entstehen erblich bedingte Varianten des Haarverlusts, die zunächst insbesondere durch sogenannte Geheimratsecken meistens ebenso mit relativ kleinen kahlen Stellen beginnen.

Daraufhin weitet sich diese Art des Haarschwunds mit einem sehr unterschiedlichen Ausmaß langsam oder auch schnell aus.

Wer ist von den Formen mit haarlosen Bereichen betroffen?

Kreisrunder Haarausfall und kahle Stellen betreffen vor allem Menschen mit Störungen des Immunsystems. Denn eine fehlerhafte Autoimmunreaktion sorgt bei diesem Problem dafür, dass Abwehrzellen die Haarwurzeln angreifen.

Anschließende Entzündungsreaktionen beeinträchtigen das Wachstum der Haare und verursachen an den kreisrunden Stellen mit den Entzündungsherden schließlich den Haarverlust.

Neben den Immunsystem-Störungen können die folgenden Faktoren diese Entwicklung begünstigen:

  • Genetische Veranlagung
  • Stress
  • Sonstige psychische Belastungen
  • Umwelteinflüsse

Ob stattdessen ein typischer erblich bedingter Haarausfall mit kahlen Stellen in Ihrem Fall wahrscheinlich ist, erkennen Sie durch die folgenden Anzeichen:

  • Haarverlust beim Vater, Großvätern und weiteren Verwandten
  • Beginn des Haarschwunds mit klassischen Geheimratsecken
  • Langfristige Entwicklung ohne kurzfristige Auslöser

Insofern eine hohe Anzahl der männlichen Vorfahren in Ihrer Familie unter überdurchschnittlichem Haarschwund mit haarlosen Zonen gelitten hat, erhöht sich das potenzielle Risiko für Sie als Mann erheblich.

Teilweise ist die Vererbung über die Vorfahren der Mutter und Großmütter aber sogar wahrscheinlicher. Bei diesen weiblichen Vorfahren ist die Veranlagung dann nicht sichtbar.

Auch wenn Ihr Vater und Ihre Großväter mit prachtvollem Haar glänzen, lässt sich der zukünftige Haarverlust mit genetischen Ursachen bei Ihnen daher nie ausschließen.

Welche Lösungen gibt es gegen die kahlen Zonen?

Mann bei PRP Behandlung um Haarausfall und kahle Stellen zu beheben
Solange der Haarausfall und kahle Stellen mit der kreisrunden Form auftreten, sind im Rahmen einer ärztlichen Behandlung unter anderem diese Therapien denkbar:

  • Topische Immuntherapie
  • PUVA-Behandlung mit UV-A-Licht
  • Einnahme von Zink-Präparaten
  • Ärztliche Verordnung einer Lösung oder Creme mit Glukokortikoiden

Insofern Bereiche Ihrer Kopfhaut wegen der häufigeren erblich bedingten Arten des Problems haarlos bleiben, ist Ihr Handlungsspielraum bei der Verhinderung des weiteren Haarausfalls meistens stark eingeschränkt.

Tabletten können oft maximal eine Verlangsamung der Entwicklung herbeiführen. Eine Rettung des verlorenen Haars bleibt auf Dauer aber nicht selten unmöglich.

Bei verschiedenen Varianten des Haarschwunds ist eine PRP-Behandlung dazu in der Lage, zur Vermeidung der kahlen Stellen beizutragen. Solange Haarwurzeln lediglich beschädigt sind, trägt die Eigenbluttherapie im Idealfall zur Reparatur der Wurzeln bei.

Zudem begünstigen PRP-Behandlungen zugleich das Wachstum, falls die Rettung eines Haars gelungen ist. Mediziner entnehmen hierfür zuerst Blut und gewinnen daraus plättchenreiches Plasma, das beim Patienten mit einer Injektion direkt an den Haarwurzeln freigesetzt wird.

Sobald Haarfollikel in kahlen Zonen irreversibel geschädigt sind, bieten Ihnen wiederum Haarpigmentierungen eine reizvolle Option.

Bei dieser kosmetischen Behandlung erzeugen kompetente Spezialisten mit den Pigmentierungen eine Illusion, die Ihre Haare auf andere Personen dichter wirken lässt. Mit der Verwendung hypoallergener Pigmente können Ärzte allergische Reaktionen vermeiden.

Nach einem bestimmten Zeitraum ist eine Wiederholung der Behandlung notwendig, falls voriger Haarausfall und kahle Stellen nicht wieder sichtbar werden sollen. Langfristig gilt die Kombination der PRP-Behandlungen und Haarpigmentierungen mit einer Haarverpflanzung häufig als eine besonders empfehlenswerte Lösung.

Wann ist eine Eigenhaarverpflanzung auf haarlosen Stellen sehr effektiv?

Ob eine Haartransplantation sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der gesunden Haare neben den kahlen Bereichen auf Ihrem Kopf ab.

Zudem muss vor der Eigenhaarverpflanzung die Gesundheit der Kopfhaut in den haarlosen Zonen prinzipiell das Wachstum einer transplantierten Haarpracht ermöglichen. Behandelnde Ärzte untersuchen zunächst den Haarausfall und kahle Stellen im Detail.

Hierbei überprüfen erfahrene Spezialisten, ob Sie alle Voraussetzungen für eine Haarimplantation erfüllen. Im Vergleich zu vielen Alternativen bietet die Haarverpflanzung entscheidende Vorteile, weil der Eingriff eine langfristige Lösung darstellt.

Im Optimalfall bleiben verpflanzte Haare bis ins hohe Alter erhalten, solange keine neuen Probleme die Haargesundheit erneut gefährden. Dadurch gewinnen insbesondere junge Menschen neues Selbstbewusstsein, nachdem die kahlen Stellen zu einer Belastung im Sozialleben geworden sind.

In der Regel sind die Haartransplantationen ambulant und unkompliziert durchführbar.

Fazit: Behandlungschancen trotz Häufigkeit der kahlen Bereiche

In den meisten Fällen müssen Sie damit rechnen, dass Haarausfall und kahle Stellen untrennbar miteinander verbunden sind. Während die Bereiche beim kreisrunden Haarverlust oft begrenzt bleiben, kann sich das Problem mit erblich bedingten Formen oft weit ausbreiten.

Insofern Ihre Verwandten schon mit haarlosen Zonen auf dem Kopf zu sehen waren, ist das Risiko für Sie üblicherweise auch erhöht.

Obwohl sich die Vergrößerung der kahlen Kopfhaut-Bereiche manchmal maximal verlangsamen lässt, dürfen Sie wegen der Möglichkeiten einer Haartransplantation in vielen Fällen trotzdem wieder auf eine vollere Haarpracht hoffen.

Eigenhaarverpflanzungen überzeugen im Idealfall als eine dauerhafte Lösung und ergänzen sich meistens gut mit PRP-Behandlungen und Haarpigmentierungen.

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