Beratungsgespräch vor Haartransplantation mit Dr. Balwi

Haartransplantation und Haarimplantation: der Unterschied

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Häufig werden die beiden Begriffe Haarimplantation und Haartransplantation als ein und dasselbe verwendet. Zu der anfänglichen Verzweiflung, weil die Haare immer weniger werden, das soziale Leben leidet und man sich kaum noch im Spiegel ansehen kann, kommt also auch noch die Verunsicherung hinzu, weil oft nicht herauszulesen ist, worin denn der genaue Unterschied zwischen den beiden Eingriffen herrscht und welche der beiden Methoden überhaupt am eigenen Körper durchgeführt werden kann. In diesem Artikel erfahren Sie ob eine Haarimplantation und eine Haartransplantation dasselbe sind und falls nicht, worin die Unterschiede liegen.


Was ist eine Haartransplantation?

Bei der Haartransplantation werden aus einem dicht bewachsenen Areal der Kopfhaut Haare entnommen und in den lichten Bereich wieder eingepflanzt. Dazu gibt es zwei Herangehensweisen. Zum einen die FUT-Transplantation, oder auch Follicular Unit Transplantaion genannt. Bei dieser Methode wird aus dem dicht bewachsenen Areal, welches meist am Hinterkopf ist, ein Hautstreifen mit den Haarwurzeln entnommen. 

Häufig von wenigen Millimetern bis Zentimeter breit und einer Länge von Ohr zu Ohr. Aus diesem Hautstreifen werden im nächsten Schritt die einzelnen Haarwurzeln herausgetrennt und einzeln im Empfängerbereich eingesetzt. Diese Methode war bis vor kurzer Zeit noch sehr beliebt. Doch wegen der großen Wunde und der daraus zurückbleibenden Narbe wurde sie von einer neueren und schonenderen Variante abgelöst. Einige Kliniken bieten sie allerdings weiterhin noch an.

Der neue Standard ist die FUE Methode. Ausgeschrieben heißt sie: Follicular Unit Extraction. Hierbei werden mit einer feinen Hohlnadel die Haarwurzeln direkt aus dem Spenderbereich entnommen. Anschließend werden sie wie bei der FUT in den Empfängerbereich eingesetzt.

Die FUE Methode ist die schonendere Variante, bei der auch keine später sichtbaren Narben auf der Kopfhaut zurück bleiben. Auch das Infektionsrisiko während und vor allem nach dem Eingriff ist hier geringer. Bei beiden Methoden werden ausschließlich die eigenen Haare verwendet. Deshalb nennt man die Haartransplantation auch häufig Eigenhaarverpflanzung.

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Welche Methode ist für mich besser geeignet?

Natürlich stellt man sich die Frage, ob die Haarimplantation oder doch die Haartransplantation besser geeignet ist. Pauschal kann diese Frage nicht beantwortet werden. Allerdings gibt es einige Hinweise darauf, in welchen Fällen die Haarimplantation sinnvoller sein kann.

Beispielsweise:

  • Krankheitsbedingter Haarausfall
  • Hormoneller Haarausfall
  • Wenige verbleibende Resthaare

Der Vorteil der Haarimplantate ist, dass sie aus künstlichem Material sind und deshalb unempfindlich gegen hormonelle Schwankungen oder genetischen Voraussetzungen sind. Sie fallen selbst dann nicht aus, wenn Ihre anderen Haare aus diesen Gründen immer weniger werden. Allerdings hält auch das Kunsthaar nicht ewig.

Wegen der ständigen Regeneration der Kopfhaut werden die implantierten Kunsthaare jedes Jahr um etwa 5 bis 10 Prozent weniger. Jedoch lassen sich diese Verluste durch eine erneute Haarimplantation wieder auffüllen.

Woraus bestehen Haarimplantate?

Wenn Sie sich für eine Kunsthaartransplantation entschieden haben, stellt sich noch eine Frage, woraus die Haarimplantate bestehen. Schließlich will wohlüberlegt sein, welche Implantate man sich einsetzen lässt. Es gibt verschiedene Arten der Kunsthaare. Als die Methode die ersten Male angewandt wurde, bestanden sie aus Nylon.

Doch dies brachte nicht die Resultate, die weder den Betroffenen noch den Ärzten gefallen hat. Heute bestehen die Haarimplantate auch biologischen, natürlichen Fasern. Sie werden vom Körper gut angenommen und verheilen dadurch sehr schnell und gut. Zudem ergeben sie im Gesamtergebnis ein natürlich wirkendes Erscheinungsbild.

Was ist eine Haarimplantation?

Die eigenen Haare verpflanzen schön und gut. Doch was ist, wenn zu wenige Resthaare verblieben sind, sodass sie für die kahle Stelle nicht ausreichen würden? Oder was, wenn der Haarausfall von innen kommende körperliche Ursachen hat und deshalb die transplantierten Haare früher oder später auch wieder ausfallen würden? Auch bei diesen Fällen müssen sie nicht mit den lichten Stellen leben, sondern können auch wieder volles Haar bekommen.

Mit der Haarimplantation wird Ihnen Kunsthaar implantiert. Meist wird hierfür biosynthetisches Kunsthaar verwendet. Diese Haarimplantate sind besonders allergenarm, sodass es in den meisten Fällen nicht zu einer allergischen Reaktion kommt. Die Herangehensweise ist, dass in die lichten oder kahlen Stellen das Kunsthaar Haar für Haar eingepflanzt wird.

Selbst bei nur wenigen Resthaaren können mit dieser Methode gute Resultate erzielt werden. Auch wenn Ihr Haarausfall hormonell bedingt ist oder krankheitsbedingte Ursachen hat, können Sie mit diesen Haarimplantaten wieder volles Haar bekommen.

Worin liegen die Unterschiede zwischen beiden Verfahren?

Der wohl größte Unterschied zwischen einer Haarimplantation und einer Haartransplantation ist, dass bei der Haarimplantation Kunsthaar in die Kopfhaut implantiert wird. Bei der Transplantation wird das eigene Haar verwendet. Was jedoch gleich ist, ist, dass bei beiden Varianten Haare unter die Kopfhaut implantiert werden und so fest sitzen.

Weitere Unterschiede von einer Haarimplantation zu einer Haartransplantation:

  • Haare müssen bei der Haarimplantation nicht rasiert werden
  • Die Kunsthaare können jederzeit wieder entfernt werden
  • Das Ergebnis ist bei der Haarimplantation sofort sichtbar
  • Das Ergebnis der Haartransplantation ist erst etwa ein Jahr nach dem Eingriff zu sehen
  • Bei der Haarimplantation können Sie Ihren Lebensstil gleich wieder aufnehmen

Haartransplantation und Haarimplantation - Patient & Dr. Balwi nach der Behandlung

Haarimplantation und Haartransplantation – das Fazit

Obwohl beide Begriffe häufig in eine Schublade gesteckt werden, steckt dahinter ein großer Unterschied. Bei der Haarimplantation werden Haarimplantate in die kahlen Areale der Kopfhaut eingepflanzt. Bei der Haartransplantation hingegen werden die eigenen Haarwurzeln von einer Kopfhautstelle entnommen und in den Empfängerbereich eingepflanzt.

Bei einigen Ursachen des Haarausfalls macht es durchaus Sinn, Kunsthaar einzusetzen, da die bei der Eigenhaarverpflanzung die Haare bald wieder ausfallen würden. Was beide Methoden allerdings gemeinsam haben, ist, dass beide im Endergebnis eine volle Haarpracht haben.

Achten Sie deshalb am besten darauf, ob bei einem Angebot für die Haarimplantation wirklich die Kunsthaartransplantation gemeint ist oder ob die Haartransplantation mit den gesamten Kosten angeboten wird. Fragen Sie im Zweifel immer nach, damit Sie das beste Ergebnis bekommen, welches möglich ist.

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