Shock loss Haartransplantation

Shock Loss

Ein Phänomen das nach einer Haartransplantation immer wieder auftreten kann, ist der sogenannte Shock Loss – also ein plötzlicher und verstärkter Haarausfall, der sowohl im Empfänger- als auch im Spenderbereich vorkommt.

Ein Phänomen das nach einer Haartransplantation immer wieder auftreten kann, ist der sogenannte Shock Loss. Aber warum kommt es zu diesem plötzlich und verstärkten Haarausfall? Und was ist der Unterschied zum gängigen Shedding?

H2 Shock Loss vs. Shedding

Haarausfall im Empfängerbereich nach einer Haartransplantation ist in der Regel ein völlig normaler Vorgang. Nur bei etwa 5% der Patienten tritt der Haarausfall im Empfängerbereich nicht auf.

In diesem Fall handelt es sich allerdings nicht um Shock Loss, sondern das sogenannte Shedding. Dabei fallen nach zwei bis sechs Wochen die eingesetzten Grafts wieder aus.

Ursächlich hierfür ist zum einen der Sauerstoffmangel, da die Transplantate sich während des Eingriffs eine gewisse Zeit außerhalb ihrer gewohnten Umgebung (also der Kopfhaut) befinden. 

Die Haarzwiebel, in der sich im Aufbau der Haare die Haarwurzeln befinden, hat sich allerdings in dieser Zeit bereits fest verankert und geht nach der Transplantation erst mal in die Ruhephase. Wir weisen auf dieses Phänomen nach dem Eingriff hin, da uns immer wieder Fragen deswegen erreichen.

Nach zwei bis drei Monaten – je nach Veranlagung – fangen die ersten Härchen im Empfängerbereich an zu sprießen. Nach acht bis zwölf Monaten sind die Haare komplett nachgewachsen und der Betroffene kann sich wieder an seinem vollen Haarschopf erfreuen.

H2 Ursachen für Shock Loss

Die Ursachen für Shock Loss können verschieden sein, sind aber in der Regel auf eine falsche Anwendung zurückzuführen. Wird die Haartransplantation von einem unerfahrenen Arzt in einer unseriösen Haarklinik durchgeführt, wird das Risiko einer fehlerhaften Behandlung deutlich erhöht.

Was genau für das Ausfallen der Haare verantwortlich ist, wenn es sich nicht um das gängige Shedding handelt, muss geklärt werden. Die Gründe für das unschöne Phänomen sind sehr breit gefächert.

H3 Trauma durch Skalpell

Bei einer FUT-Eigenhaartransplantation wird ein Hautstreifen aus dem Spenderbereich entnommen, um daraus die Grafts zu gewinnen, die später in den Empfängerbereich wieder eingesetzt werden. 

Unter Umständen kann das Gewebe im Entnahmebereich durch den Skalpellschnitt so traumatisiert (verletzt) werden, dass die Haare in der näheren Umgebung ausfallen. Die Folge davon sind unschöne kahle Stellen.

H3 Dense Packaging

Allerdings kann die Ursache für den Haarausfall im Empfängerbereich auch das sogenannte Dense Packaging sein. Damit ist gemeint, dass die Grafts zu eng aneinander eingesetzt wurden. Das zweite Risiko beim Dense Packaging ist übrigens der sogenannte „Puppenkopfeffekt“.

H3 Lokalanästhesie

Auch die Lokalanästhesie, genauer gesagt die Kochsalzlösung die unter die Kopfhaut gespritzt wird, kann dafür sorgen, dass die Haare, statt zu wachsen, erst mal ausfallen.

Wird zu viel Kochsalzlösung verwendet, erhöht sich der Gewebedruck. Gleichzeitig wird auf diese Weise die Durchblutung der Haarfollikel unterbrochen und die Haare fallen durch das entstandene Trauma aus.

H3 Fehlerhafte Anwendung

Auch die Fehlerhafte Anwendung einer Haarverpflanzung kann Shock Loss auslösen. Dazu gehört die Entnahme zu vieler Grafts ebenso, wie die falsche Handhabung mit der Hohlnadel oder anderer Instrumente.

H3 Verunreinigte Instrumente

Eine ausreichende Hygiene ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Haartransplantation. Durch nicht desinfizierte Instrumente ausgelöste Entzündungen können fatale Folgen haben und unter anderem auch Shock Loss auslösen.

H2 Shock Loss – Was tun?

Zunächst einmal eine gute Nachricht: Der Shock Loss ist in der Regel reversibel, das heißt, die verlorenen Haare wachsen wieder nach.

Es gibt jedoch gewisse Faktoren, die den Haarausfall durch Shock Loss verstärken können, beispielsweise Rauchen, Stress oder ungesunde Ernährung. Auf diese negativen Faktoren sollte verzichtet werden.

In erster Linie sollte nach einem Shock Loss das Haarwachstum unterstützt werden. Es gibt beispielsweise Shampoos oder Sprays, die den Wirkstoff Minoxidil enthalten. Aber auch die Naturapotheke hält einige Mittel bereit, zum Beispiel Kokos- oder Schwarzkümmelöl.

H2 Vorbeugung durch erfahrenen Spezialisten

Besser als die Bekämpfung des unschönen Phänomens ist es natürlich, erst gar nicht in diese Lage zu kommen. Die Wahl einer seriösen Klinik und eines renommierten Arztes ist das wohl wichtigste Mittel, um Shock Loss vorzubeugen. 

Dr. Balwi, der renommierte Spezialist von Elithair, und sein erfahrenes Spezialistenteam verfügen über eine langjährige Berufserfahrung und haben bereits über 60.000 Haarverpflanzungen durchgeführt. 

H2 Fazit: Shock Loss durch seriöse Haarklinik vorbeugen

Wie wir ja bereits erwähnt haben ist das Ausfallen der Haare, zumindest im Empfängerbereich ein völlig normaler, körperlicher Vorgang. Dieses sogenannte Shedding stellt kein großes Problem dar.

Liegt Shock Loss vor, ist in der Regel eine fehlerhafte Anwendung des behandelnden Arztes der Grund. Dieses Phänomen ist eher selten und meist die Ursache einer nicht fachgerecht ausgeführten Entnahme der Grafts.

Um dem vorzubeugen empfiehlt sich die Wahl einer seriösen Haarklinik wie Elithair mit dem erfahrenen Spezialisten Dr. Balwi. Die erfahrenen Experten von Elithair stehen Ihnen jederzeit für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung.

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