Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig. In einigen Fällen stecken Krankheiten hinter dem Verlust der Haare. Haarausfall, der durch Krankheiten ausgelöst wird, stellt für die Betroffenen meist eine enorme psychische Belastung dar. Denn zu den Beschwerden der eigentlichen Krankheit selbst, kommt der Verlust der Haare, der sehr häufig auch mit dem Verlust des Selbstwertgefühls einhergeht. Eine Eigenhaarverpflanzung kann dabei helfen, das Selbstbewusstsein zurückzugewinnen.

Haarausfall durch Krankheiten

Haarausfall, der durch Krankheiten ausgelöst wird

Haarausfall, der durch Krankheiten ausgelöst wird, wird meist nicht sofort als solcher erkannt.

Denn vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass bestimmte Erkrankungen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu den Kopfhaaren stehen, den Verlust dieser Haare verursachen können.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, sobald Sie einen vermehrten Ausfall von Haaren bei sich feststellen.

Schilddrüsenstörung

Haarverlust durch Krankheiten, kann zum Beispiel durch eine Schilddrüsenstörung ausgelöst werden.

  • Sowohl eine Schilddrüsenunterfunktion als auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann zu Haarverlust führen.
  • Die Schilddrüse sitzt an der Vorderseite des Halses und ist eine der wichtigsten Hormondrüsen.
  • Die zentrale Aufgabe der Drüse ist es, Schilddrüsenhormone zu bilden, die den Blutdruck regeln, die Blutgefäße erweitern, das Zellwachstum anregen und den Bindegewebs- und Fettstoffwechsel anregen.
  • Eine Unter- oder Überfunktion der Drüse führt zu einer Veränderung in der Haarstruktur.
  • Bei einer Unterfunktion wird das gesunde Wachstum der Haare gehemmt, wodurch diese oft brüchig werden und mit der Zeit ausfallen.
  • Meist sind nicht nur die Kopfhaare, sondern auch andere Körperhaare betroffen.
  • Bei einer Überfunktion hingegen wachsen die Haare viel zu schnell, so dass sie nur noch eine kurze Länge erreichen können.
  • Die Haare kommen viel zu schnell in die Ruhephase und fallen schließlich aus.
  • Eine medikamentöse Behandlung der Schilddrüsenstörung kann dabei helfen, dass das Ausfallen der Haare nicht weiter fortschreitet.
  • In der Regel wachsen die Haare nach der Regulierung der Hormone wieder gesund nach
  • Allerdings können die Haarwurzeln durch die Schilddrüsenstörung auch irreversibel geschädigt werden, wenn die Störung nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Folge sind dauerhafte Kahlstellen auf der Kopfhaut.

Morbus Basedow

Morbus Basedow ist eine spezielle Form der Schilddrüsenstörung:

  • Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper das Schilddrüsengewebe angreift.
  • Der Körper läuft auf Hochtouren, wodurch die Haare zu schnell wachsen und letztendlich ausfallen, da sie zu früh in die Ruhephase eintreten.

Wie viele Grafts benötigen Sie?

Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus ist eine Zuckerkrankheit, bei der krankhaft erhöhte Zuckerwerte verschiedenste Symptome auslösen:

  • Zu diesen Symptomen zählt unter anderem auch Haarausfall
  • Die Erkrankung hat verschiedene Auswirkungen auf das Haarwachstum
  • Unter anderem können die Blutzellen die Blutgefäße nicht mehr passieren, weshalb die Haarwurzeln absterben können
  • Darüber hinaus kann ein Ungleichgewicht im endokrinen System dazu führen, dass die Haarwurzeln vorzeitig in die Ruhephase fallen, wodurch sie frühzeitig absterben.

Haarausfall durch Krankheiten - Haarverlust aus dem oberen Kopf

Rheuma

Es kommt auch vor, dass Haarverlust durch Krankheiten ausgelöst wird, die auf den ersten Blick in keinerlei Zusammenhang mit den Haaren stehen.

Hierzu zählt die entzündliche Erkrankung der Gelenke, die auch als Rheuma bezeichnet wird.

  • Die Krankheit verursacht, dass sich die Gelenke am ganzen Körper stark entzünden können
  • Der Körper ist nun damit beschäftigt, diese Entzündungen zu bekämpfen und alle seine Ressourcen hierfür einzusetzen
  • Das Wachstum der Haare stellt für den Körper hingegen keine lebensnotwendige Funktion dar, weshalb die Wurzeln der Haare oftmals nicht mehr mit genügend Nährstoffen versorgt werden
  • Durch die nur geringe oder sogar ganz unterbrochene Nährstoffzufuhr sterben die Haarwurzeln mit der Zeit ab
  • Die Haare brechen ab und fallen nach einiger Zeit aus

Colitis Ulcerosa

Haarausfall kann zudem von Darmerkrankungen ausgelöst werden.

Hierzu zählt unter anderem die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis Ulcerosa.

  • Bei Personen, die an Colitis Ulcerosa erkrankt sind, kommt es häufig zu einem Nährstoffmangel.
  • Dieser Mangelzustand führt wiederum dazu, dass die Haare immer dünner werden und mit der Zeit ausfallen.
  • Zusätzlich wird der Mangel an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen durch die Einnahme von Medikamenten gegen die Darmerkrankung noch weiter verstärkt
  • Der Haarverlust tritt diffus auf, wodurch die Haare am gesamten Kopf gleichmäßig dünner werden.
  • Die Haarfollikel, die zu den teilungsaktivsten Zellen des menschlichen Körpers gehören, können ihren hohen Stoffwechselumsatz nicht mehr aufrechterhalten.
  • Häufig müssen die Erkrankten Nahrungsergänzungspräparaten greifen, um den täglichen Bedarf an Spurenelemente, Vitaminen und Nährstoffen zu decken
  • Sind die Wurzeln der Haare zu lange von der Nährstoffzufuhr getrennt, können sie vollständig absterben und somit ist der Haarverlust dauerhaft

Eine Haartransplantation hilft bei dauerhaftem Haarverlust

Eine Eigenhaarverpflanzung hilft bei Haarverlust, der durch Krankheiten ausgelöst wird.

Bei Elithairtransplant wird hierfür ausschließlich die bewährte FUE-Methode angewendet, bei der die einzelnen follikulären Einheiten präzise verpflanzt werden können.

Nach der Entnahme unter einer lokalen Anästhesie werden die aufbereiteten Grafts in die entsprechenden Stellen der Kopfhaut implantiert.

Wenige Wochen nach der Haarverpflanzung beginnt bereits das neue Wachstum der Haare und rund ein Jahr später ist das endgültige Ergebnis sichtbar.

Die Haarimplantation ist die einzige dauerhafte und effektive Lösung, um Kahlstellen wieder aufzufüllen.

Essstörungen

Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie können ebenfalls verursachen, dass die Haare ausfallen.

Im Laufe der Krankheit kommt es aufgrund der unausgewogenen Ernährung zu zahlreichen Mangelerscheinungen.

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Fazit: Verschiedene Krankheiten können Haarausfall zur Folge haben

Haarausfall ist nicht immer erblich bedingt. Zahlreiche verschiedene Krankheiten können begünstigen, dass die Haare zunehmend dünner werden und letztendlich sogar ganz ausfallen.

Haarausfall, der durch Krankheiten ausgelöst wird, ist eine enorme Belatung.

Zu den Krankheiten zählen unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Darmerkrankungen, entzündliche Erkrankungen, Infektionskrankheiten aber auch Essstörungen.

Allen ist gemeinsam, dass sie einen Nährstoffmangel im Körper verursachen, der dazu führt, dass die Wurzeln der Haare nicht mehr ausreichend versorgt werden können.

Die Folge ist, dass die Haare mit der Zeit dünner und brüchiger werden oder ganz ausfallen.

Wenn die Haarwurzeln betroffen sind und irreversibel geschädigt sind, ist eine Haarimplantation die einzige dauerhafte Möglichkeit, das Haarwachstum wiederherzustellen.


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