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Haarausfall
24.02.2021

Kapseln gegen Haarausfall: Lösung bei bestimmten Ursachen mit Alternativen

Sobald die ersten Haare verloren gehen, wollen viele Menschen das Problem zunächst mit Kapseln gegen Haarausfall in den Griff kriegen. Wir stellen Ihnen beliebte Wirkstoffe vor und beleuchten die Wirkung sowie die Effektivität der “kleinen Helfer”.

Außerdem präsentieren wir Behandlungsoptionen als Alternativen zu Kapseln und sonstigen Tabletten. Neben PRP-Behandlungen oder Haarpigmentierungen ist oft vor allem eine Haartransplantation eine interessante Option.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind Kapseln gegen Haarausfall?
  2. Wie wirken die Präparate?
  3. Inhaltsstoffe – Mehr Schein als Sein?
  4. Wirkung nur durch tägliche Einnahme
  5. Bessere Alternativen zu Kapseln gegen Haarverlust
  6. Haartransplantation: Dauerhafte Lösung in zahlreichen Fällen
  7. Haarpigmentierung: Dichtere Wirkung der Haarstruktur
  8. Fazit: Begrenzte Möglichkeiten der Kapseln und reizvolle Alternativen

Was sind Kapseln gegen Haarausfall?

Kapseln gegen Haarausfall sind Produkte mit Wirkstoffen, die unter bestimmten Voraussetzungen zum Schutz oder zur Stärkung der Haarwurzeln beitragen.

Wenn Entzündungen oder andere Erkrankungen eine Ursache sind, verordnet ein Arzt Ihnen hierfür spezifische Medikamente. In der Kapselform finden Sie insbesondere Präparate mit Vitaminen und Mineralstoffen, die bei einem Nährstoffmangel die Haargesundheit unterstützen.

Bei erblich bedingten Formen des Haarausfalls nehmen manche Menschen Finasterid ein. Wegen der möglichen Finasterid-Nebenwirkungen sollten Sie darüber aber zunächst unbedingt mit einem kompetenten Mediziner reden.

Wie wirken die Präparate?

Kapseln gegen Haarausfall bieten Ihnen bei der Einnahme eines Inhaltsstoffs im Vergleich zu anderen Verabreichungsformen oft wichtige Vorteile. In der Kapselform gelangen beispielsweise Nährstoffe direkt in die Blutbahn, um die Haarwurzeln an der Kopfhaut zu unterstützen.

Bei der Verabreichung in dieser konzentrierten Form gestaltet sich zugleich die Dosierung einfacher. Die Vorteile bleiben aber nur hilfreich, solange die Präparate tatsächlich für die Bekämpfung der konkreten Art des Haarverlusts mit den individuellen Auslösern geeignet sind.

Inhaltsstoffe – Mehr Schein als Sein?

Dr Balwi Kapseln gegen Haarverlust in einer Hand
Ob Kapseln gegen Haarausfall tatsächlich eine Wirkung erzielen, hängt von den genauen Inhaltsstoffen und der Eignung zur gezielten Beseitigung der spezifischen Ursachen des Haarverlusts ab.

Darüber hinaus dürfen Ihre Haarwurzeln noch nicht irreversibel geschädigt sein, wenn Sie mit Präparaten Ihre Haarpracht retten wollen. Hirseextrakt-Kapseln ermöglichen beispielsweise eine verbesserte Versorgung der Kopfhaut und nähren die Wurzeln des Haars.

Hirse bietet Ihrem Körper viele wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Zu den Inhaltsstoffen von Kapseln mit Extrakt aus dem Hirsekorn zählen üblicherweise Biotin, Vitamin B5 und Glykoproteine.

Hirse stärkt mit dieser Kombination das Haar und steigert die Widerstandskraft. Insofern ein Vitamin- und Nährstoffmangel der Auslöser des Haarverlusts ist, können Hirseextrakt-Kapseln daher wirklich zur Rettung der Haarpracht beitragen.

Wollen Sie den Haarverlust mit Kapseln und Nahrungsergänzungsmitteln stoppen, sollten Sie auf den Gehalt von Keratin und Biotin achten. Diese beiden Stoffe kräftigen nicht nur die Haarwurzel, sondern sorgen auch für ein besseres Hautbild.

Wenn Sie Kapseln gegen Haarausfall mit versorgungsbedingten Ursachen einsetzen, stellt Bockshornklee ebenfalls eine interessante Option dar. Bockshornklee-Präparate enthalten in der Regel die folgenden wichtigen Inhaltsstoffe:

  • Essenzielle Aminosäuren
  • Flavonoide
  • Ätherische Öle
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Eisen
  • Proteine

Mit solchen Mischungen erzielen Bockshornklee-Kapseln auf den Haarwuchs, die Haardichte und die Kopfhautdurchblutung eine positive Wirkung, während Haarwurzeln zugleich gestärkt werden.

In manchen Fällen sorgen derartige Präparate somit tatsächlich für die Erhaltung Ihrer Haarpracht.

Wenn der Körper mit diesen Inhaltsstoffen aber auch ohne Ergänzungsmittel ausreichend versorgt ist und andere Ursachen den Haarverlust herbeiführen, lässt sich das Problem damit nicht stoppen.

Wirkung nur durch tägliche Einnahme

Damit Sie durch die Einnahme von Kapseln gegen Haarausfall überhaupt eine Erfolgschance haben, müssen Sie die meisten Präparate täglich konsumieren.

Einen erheblichen Nährstoffmangel beheben Vitamin- und Mineralstoffpräparate normalerweise nicht innerhalb einer Woche.

Mit Produkten wie Finasterid ist es wiederum für die wirksame Bekämpfung einer androgenetischen Alopezie genauso notwendig, die Wirkstoffe dauerhaft einzunehmen.

Der regelmäßige Konsum eines Inhaltsstoffs mit Nebenwirkungen kann bei einigen Arzneien jedoch erhebliche Beschwerden herbeiführen. Manchmal bleibt die Absetzung eines Medikaments deshalb sogar alternativlos.

Vor allem bei erblich bedingten Formen des Haarverlusts sind Tabletten und Kapseln fast nie ein langfristiger Problemlöser. Dann ist maximal eine Verlangsamung möglich. Sobald die Haare irreversibel verloren sind, kann kein Medikament Wunder vollbringen.

Bessere Alternativen zu Kapseln gegen Haarverlust

Spätestens wenn Nebenwirkungen auftreten oder die Haarwurzeln gar nicht mehr aktiv sind, empfehlen viele Ärzte bessere Alternativen zu Kapseln gegen Haarverlust.

Insbesondere bei erblich bedingten Formen befürworten Mediziner oft umgehend andere Behandlungsoptionen, weil Medikamente dieses Problem mit einer Verlangsamung kaum endgültig lösen. Für einen dauerhaften Erfolg sind häufig Haartransplantationen empfehlenswert.

Außerdem sollten Sie sich darüber informieren, welche Möglichkeiten PRP-Behandlungen und Haarpigmentierungen in Ihrem individuellen Fall bieten.

Haartransplantation: Dauerhafte Lösung in zahlreichen Fällen

Mit der Entscheidung für eine Eigenhaarverpflanzung erhalten Sie die Chance auf eine dauerhafte Behandlungslösung, durch die Sie sich in einem Bereich mit irreversibel geschädigten Haarwurzeln nicht mit kahlen Stellen abfinden müssen.

Eine Voraussetzung vor der Durchführung der Haarimplantation besteht darin, dass im behaarten Bereich des Kopfes noch genug Haarfollikel vorhanden sein müssen. Insofern bei Ihnen eine Oberkopfglatze entstanden ist, finden Ärzte im Haarkranz zumeist noch genug Follikel für die Haarverpflanzung.

Die Haarfollikel im Hinterkopf-Bereich verfügen über einen entscheidenden Vorteil, weil meistens keine Überempfindlichkeit gegen männliche Hormon-Produkte besteht. Somit müssen Sie in der Regel nicht befürchten, dass die verpflanzte Haarpracht erneut ausfällt.

Die moderne FUE-Methode sorgt während einer Haartransplantation üblicherweise dafür, dass kaum Narben sichtbar bleiben und der Eingriff fast schmerzlos verläuft.

PRP-Behandlung: Reparatur beschädigter Haarwurzeln und Anregung des Haarwachstums

Während einer PRP-Behandlung entnehmen Ärzte Blut, um es zu zentrifugieren. Daraufhin injizieren Mediziner Ihnen das Eigenblut wiederum direkt in Ihre Kopfhaut. Durch das plättchenreiche Plasma wird das Wachstum Ihrer Haare angeregt.

Zugleich ermöglicht eine Eigenbluttherapie die Verbesserung der Durchblutung und stimuliert Haarwurzeln. Diese Maßnahme kann schwache Wurzeln mit etwas Glück retten und ergänzt sich oft gut mit einer Haarverpflanzung.

Haarpigmentierung: Dichtere Wirkung der Haarstruktur

Im Rahmen einer Haarpigmentierung implantieren Spezialisten in Ihrer Kopfhaut Farbpigmente. Dabei handelt es sich um eine kosmetische Behandlung. Zahlreiche Farbpigmente wirken auf andere Menschen zusammen wie eine frische Kurzhaarfrisur.

Darüber hinaus bietet eine Haarpigmentierung die Möglichkeit, den Kontrast zwischen Ihrer Kopfhaut im Scheitelbereich und den Haaren zu reduzieren. Sobald einige Jahre vergangen sind, ist eine Erneuerung der Pigmentierung notwendig.

Fazit: Begrenzte Möglichkeiten der Kapseln und reizvolle Alternativen

Kapseln gegen Haarausfall stellen für Sie nur bei wenigen Formen des Haarverlusts eine dauerhafte Lösung des Problems dar. Empfehlenswert sind geeignete Wirkstoffe in Kapselform vor allem, wenn Ärzte Ihnen einen Nährstoff- oder Vitaminmangel als Hauptursache bestätigen.

Bei erblich bedingten Varianten ergibt es hingegen oft kaum Sinn, mit Medikamenten eine Verlangsamung des Haarausfalls anzustreben und dabei eventuell sogar erhebliche Nebenwirkungen zu riskieren.

Sobald Ihre Haarfollikel abgestorben sind, vollbringen Kapseln gegen den Haarverlust definitiv keine Wunder. Dann überzeugt insbesondere eine Haartransplantation häufig mit außergewöhnlichen Erfolgschancen als Dauerlösung.

Zudem trägt eine PRP-Behandlung nicht selten zu einer verbesserten Haargesundheit bei, während Haarpigmentierungen Sie kosmetisch beeindrucken. Zusammen mit Eigenhaarverpflanzungen ergänzen sich diese Behandlungsoptionen in vielen Fällen gut.

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