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Haarausfall
06.07.2019

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Haarausfall und Diabetes?

Personen, die an Diabetes Mellitus erkrankt sind, leiden häufig zusätzlich unter Haarverlust. Die Gründe, weshalb Diabetes Haarausfall begünstigen kann, sind sehr vielfältig. Die Betroffenen leiden meist sehr, wenn zusätzlich zu der Erkrankung noch die Belastung durch das Ausfallen der Haare hinzukommt. Die Zuckererkrankung ist chronisch und erfordert eine Anpassung des gesamten Lebensstils.

Inhaltsverzeichnis

  1. Weshalb kann es zu Haarausfall durch Diabetes kommen?
  2. Stoffwechselzyklus und Kreislaufsystem werden gestört
  3. Welche Arten gibt es?
  4. Was hilft gegen Haarverlust bei Diabetes?
  5. Welche Möglichkeit gibt es, wenn die Haarwurzeln bereits abgestorben sind?
  6. Bei Diabetes und Haarausfall hilft eine Haartransplantation

Weshalb kann es zu Haarausfall durch Diabetes kommen?

Tatsache ist, dass bei einer Erkrankung verschiedene Symptome häufiger auftreten können. So ist es möglich, dass durch die Zuckerkrankheit Autoimmunprozesse in Gang gesetzt werden, die zum Verlust der Haare führen.

Es handelt sich dabei um Prozesse, die sich gegen körpereigene Strukturen richten. Ebenfalls müssen betroffene Personen ihre Ernährung umstellen, um die chronische Krankheit besser in den Griff zu bekommen. Auch dies kann dünne Haare bei Diabetes auslösen.

Die Medikamente, die eingenommen werden müssen und der Stress, der häufig durch das Setzen der Insulinspritzen ausgelöst wird, begünstigen ebenfalls den Haarschwund. Personen, die hieran erkrankt sind, sind demnach generell aufgrund verschiedener Faktoren anfälliger für Haarverlust.

Durch den Ausfall wird die Erkrankung auch für Außenstehende deutlich sichtbar, was für viele eine zusätzliche Belastung darstellt.

Diabetes Mellitus und Haarausfall

Bei Personen, die noch gar nicht wissen, dass sie erkrankt sind, kann vermehrter Haarschwund bereits ein erster Hinweis auf Diabetes sein. Es handelt sich dabei um eines der ersten sichtbaren Symptome. Dadurch dass sich die Erkrankung stark auf den Hormonhaushalt des Körpers auswirkt, ist es möglich, dass Diabetes Haarausfall begünstigt.

Die Ausprägung ist von zu Person zu Person unterschiedlich stark. Während sich bei einigen Betroffen lediglich dünne Haare bei Diabetes ankündigen, bilden sich bei anderen komplett kahle Stellen auf der Kopfhaut.

Schwächung des Immunsystems

Durch die Erkrankung wird das körpereigene Immunsystem deutlich geschwächt. Dies macht den Körper generell anfälliger für verschiedenste Infektionen. Hierzu zählen unter anderem auch Pilz- und Bakterienbefälle.

Ebenfalls erhöht ein geschwächtes Immunsystem das Risiko für eine Erkrankung, die die Kopfhaut angreift. Infolge einer Autoimmunstörung, die durch die Zuckerkrankheit ausgelöst werden kann, greift das Immunsystem gesundes Gewebe an. Aus diesem Grund sind Personen mit der chronischen Krankheit einem höheren Risiko ausgesetzt, unter Alopezie zu leiden.

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Stoffwechselzyklus und Kreislaufsystem werden gestört

Die Erkrankung wirkt sich allgemein negativ auf den gesamten Stoffwechsel des Körpers aus. Hiervon ist natürlich auch der Zyklus der Haare betroffen, der einfach unterbrochen wird. Dies kann verursachen, dass die Haare nur sehr langsam nachwachsen.

In extremen Fällen führt die Störung jedoch auch dazu, dass die Haare gar nicht mehr nachwachsen können. Ebenfalls wirkt sich die Krankheit auf das menschliche Kreislaufsystem aus. Die daraus folgenden Durchblutungsprobleme können auch die Haarwurzeln betreffen, wodurch diese absterben.

Die Nährstoffversorgung des Körpers – und somit auch der Kopfhaut – wird unterbrochen. Dies führt dazu, dass die Haarfollikel nicht mehr mit den wichtigen Nährstoffen versorgt werden können. Das Haarwachstum wird nicht mehr angeregt und die Wurzeln können absterben.

Es handelt sich um eine Hormonkrankheit

Die Erkrankung ist eine Hormonstörung, die einen starken Einfluss auf Ihren Körper hat. Ein Ungleichgewicht der Hormone kann dazu führen, dass vermehrt Haare ausfallen. Sollte die Krankheit nicht durch Diäten und Medikamente kontrolliert werden, wird der Haarschwund mit der Zeit immer ausgeprägter.

Welche Arten gibt es?

Bei der Zuckerkrankheit unterscheidet man verschiedene Arten. Die beiden Hauptformen sind Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.

Typ-1-Diabetes nennt sich auch insulinabhängiger Diabetes mellitus, da dieser durch einen Mangel an Insulin hervorgerufen wird. Die Erkrankung erfolgt meist bereits im Kinder- bzw. Jugendalter und ist bis heute leider nicht heilbar.

Typ-2-Diabetes ist ein eher schleichender Prozess und ist oftmals das Resultat einer jahrelangen Überproduktion von Insulin, sodass die Zellen nicht mehr in der Lage sind, den erhöhten Bedarf an Insulin zu decken.

Um den Insulinbedarf zu senken, kann man hier mit einer Umstellung der Ernährung und genügend Bewegung dem entgegenwirken. Zusätzlich ist auch eine medikamentöse Therapie möglich.

Weitere Diabetes Typen

Neben den beiden Hauptformen, gibt es noch weitere Untergruppierungen, die oftmals aber nicht so leicht zu diagnostizieren sind und eine spezielle Diagnostik erfordern. 

Unter Diabetes Typ 3 werden dementsprechend alle Formen zusammengefasst, die sich nicht unter Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 eingliedern lassen.

Die weitere Untergruppierung innerhalb von Diabetes Typ 3 sieht folgendermaßen aus:

  • Diabetes Typ 3a: Hierzu zählt der “Maturity onset Diabetes of the young”, kurz auch MODY genannt. Meistens kommt die Erkrankung im Jugendalter vor und basiert auf Gendefekte im Glukosestoffwechsel, welche vererbt werden. Frühzeitig erkannt, kann man hier mit Antibiotika vorgehen.
  • Diabetes Typ 3b: Hervorgerufen durch Insulinresistenz durch Gendefekte.
  • Diabetes Typ 3c: Hierfür sind Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse verantwortlich.
  • Diabetes Typ 3d: Erkrankungen des Hormonsystems führen zu dieser Form der Zuckerkrankheit.
  • Diabetes Typ 3e: Ausgelöst durch Chemikalien / Medikamente.
  • Diabetes Typ 3f: Verursacht durch Viren.
  • Diabetes Typ 3g: Diverse Autoimmunerkrankungen rufen diese Form der Zuckerkrankheit hervor.
  • Diabetes Typ 3h: Genetische Syndrome, wie z.B. Down-Syndrom, Turner-Syndrom und Wolfram-Syndrom, zeichnen sich hierfür verantwortlich.

Zusätzlich wird noch zwischen den verschiedenen MODY-Diabetes Formen unterschieden, die allesamt allerdings zu dem eher seltenen Diabetes Typ 3 gehören.

MODY 1: Tritt meistens erst sehr spät auf und ist sehr selten. Trotzdem müssen Betroffene meistens sofort Blutzucker senkende Tabletten einnehmen und unter Umständen auch Insulin spritzen.

MODY 2: Eine eher milde Form der Zuckerkrankheit, die auch schon bei Kindern auftreten kann. Meistens reicht genügend Bewegung und eine angepasste Ernährung aus.

MODY 3: Ähnlich wie MODY 1, wobei es zu den häufigsten Formen gehört und im jungen Teenageralter anfängt. Auch hier müssen Betroffene Medikamente einnehmen, um den Blutzucker zu senken und gegebenenfalls Insulin spritzen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich viele Formen des MODY-Diabetes bereits in jungen Jahren bemerkbar machen und vererbbar ist. Anders als bei anderen Diabetes-Arten, ist Übergewicht hierbei nicht typisch und es liegt auch kein vollständiger Insulinmangel vor.

Was hilft gegen Haarverlust bei Diabetes?

Es ist empfehlenswert, zunächst einmal die Ernährung umzustellen. Ein ausgewogener und gesunder Speiseplan trägt dazu bei, dass die Nebenwirkungen weniger stark auftreten.

Die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen und Flüssigkeit kann das Wachstum der Haare nur fördern, wenn die Haarwurzeln noch intakt sind. Sobald diese irreversibel geschädigt sind, kann dort kein Wachstum mehr gebildet werden.

Regelmäßige sportliche Aktivitäten helfen ebenfalls dabei den Blutzuckerspiegel zu senken.

Welche Möglichkeit gibt es, wenn die Haarwurzeln bereits abgestorben sind?

Für viele ist es eine zusätzliche emotionale Belastung, dass die Erkrankung nicht selten mit dem Verlust der Haare einhergeht. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, um die kahlen Stellen auf der Kopfhaut dauerhaft aufzufüllen.

Die Haarimplantation ermöglicht, dass sich an den Stellen neues Wachstum bildet, an denen die Haarwurzeln bereits vollständig abgestorben sind. Dies wird ermöglicht, indem gesunde follikuläre Einheiten aus einem anderen Bereich Ihres Kopfes verpflanzt werden.

Mit der FUE-Methode, die bei Elithairtransplant angewendet wird, ist eine präzise Entnahme dieser follikulären Einheiten möglich. Nach dem Entwenden werden die sogenannten Grafts im Labor aufbereitet und in eine spezielle Nährlösung eingelegt. Im Anschluss daran werden sie einzeln in die kahlen Bereiche implantiert. Bereits nach wenigen Monaten sind die Haarfollikel angewachsen und können neues und gesundes Wachstum bilden. Nach rund einem Jahr können Sie sich wieder über eine füllige Haarpracht freuen.

Die Eigenhaarbehandlung ermöglicht Ihnen, dass die sichtbaren Folgen der chronischen Krankheit endlich der Vergangenheit angehören.

Bei Diabetes und Haarausfall hilft eine Haartransplantation

Wenn Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind, müssen Sie Ihren gesamten Lebensstil an die chronische Krankheit anpassen. Hierzu zählen vor allem eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und eine angepasste Medikamenteneinnahme.

Personen, die unter der Zuckerkrankheit leiden, haben häufig mit sehr vielen Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen zu kämpfen. Haarausfall durch Diabetes ist eine dieser Nebenwirkungen. Die Zuckerkrankheit löst viele Faktoren aus, die den Haarschwund begünstigen.

Dünne Haare durch Diabetes und in vielen Fällen sogar die Schädigung der Haarwurzeln bis zur Bildung kahler Stellen können die Folge sein. Damit Sie neben der chronischen Erkrankung nicht auch noch unter dem Ausfall Ihrer Haare leiden müssen, gibt es für Sie die Möglichkeit einer Haarimplantation. Dr. Balwi ist eine wahre Koryphäe auf diesem Gebiet und hat bereits mehrere tausende Kunden glücklich gemacht.

Dank der Eigenhaarverpflanzung wachsen selbst an kahlen Stellen auf der Kopfhaut wieder neue Haare. Die Anwendung bietet Ihnen die Chance wieder mehr Selbstbewusstsein und Lebensqualität zu gewinnen.

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